Jason goes to Hell – Das Jason-Sequel ist endlich runter vom Index

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Wurden die großen Horror-Serien früher gleich reihenweise auf den Index gesetzt, rufen die üblichen Verdächtigen von früher bei der BPjM heute nur noch ein müdes Lächeln hervor. So lässt sich die Anzahl der auf dem Index befindlichen Ableger der Freitag, der 13.-Reihe inzwischen an einer Hand abzählen – und es werden stetig weniger! Mit Jason goes to Hell – Die Endabrechnung (Jason Goes to Hell: The Final Friday) kam nun auch der neunte Teil von der Liste der jugendgefährdenden Medien frei, was Jason X zum einzigen noch indizierten Titel der Serie macht. Jason Goes to Hell ist unter Fans wegen seiner kreativen Neuausrichtung und Vernichtung des Titelcharakters nicht unumstritten. Trotz allem spielte das Sequel mit dem höchsten Bodycount der Reihe weltweit mehr als 30 Millionen Dollar an den Kinokassen ein. Die Resonanz fiel allerdings so verhalten aus, dass die Entstehung von Jason X zehn Jahre auf sich warten ließ. Ursprünglich hätte Texas Chainsaw Massacre-Schöpfer Tobe Hooper bei Jason goes to Hell – Die Endabrechnung Regie führen sollen.

Durch die Listenstreichung kann Slasher nun zur Neuprüfung bei der FSK vorgelegt und mit etwas Glück bald offiziell in voller Länge gesichtet werden. In Jason goes to Hell wird Jason von einer FBI-Spezialeinheit gestellt und getötet. Seine Überreste werden in ein Leichenschauhaus gebracht, wo sein noch lebendes Herz sich eines neuen Körpers bemächtigt. Doch der Körper des Pathologen, in den Jason eingekehrt ist, hält nicht auf Dauer. Nur durch die Wiedergeburt durch einen seiner Familienangehörigen kann er wieder zu voller Stärke gelangen. Jason macht sich auf den Weg, die einzigen Überlebenden der Voorhees-Familie zu finden.

Geschrieben am 28.01.2019 von Torsten Schrader