Knives Out 2 – Der nächste Mordfall steht schon in den Startlöchern

Spread the love

Gestandene Hollywood-Stars wie Jamie Lee Curtis (Halloween), Michael Shannon, Chris Evans (Captain America) oder Toni Collette des kaltblütigen Mordes zu bezichtigen, macht sich offenbar bezahlt. Rian Johnsons raffinierte Murder Mystery Knives Out – Mord ist Familiesache gehört nämlich nicht nur zu den bestbewerteten, sondern auch erfolgreichsten Filmen des letzten Jahres – in Deutschland ist der Film erst letzte Woche angelaufen. Wenig überraschend würde Lionsgate am liebsten weitermachen und soll zusammen mit Johnson an der Entstehung eines Sequels arbeiten, bei dem Daniel Craig (James Bond) seine Arbeit als genialer Kriminalermittler Benoit Blanc wieder aufnehmen könnte. Offiziell angekündigt wurde Knives Out 2 zwar noch nicht, doch wie Johnson ganz aktuell bei Lionsgate Films‘ Golden Globe-Party ausplauderte, sei es jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Sollte das Studio also Gefallen am Filmskript finden, an dem Johnson momentan arbeite, könnte alles ganz schnell gehen, um einen Kinostart im nächsten Jahr möglich zu machen. Dann wäre zwar der Ermittler der gleiche – Craig soll laut Produzent Ram Bergman großes Interesse an einer Rückkehr haben -, der Cast aber ein ganz anderer. Knives Out 2 dürfte also zwangsläufig für viel frischen Wind sorgen, denn Johnson ist nicht dafür bekannt, sich zu wiederholen.

Ermittelt bald weiter: Benoit Blanc (Daniel Craig). ©Lionsgate

Doch wie Agatha Christie vorgemacht hat, deren Tod auf dem Nil aktuell für die große Leinwand aufbereitet wird, sind die Möglichkeiten und Variationen, vor denen sich der nächste Mord zutragen könnte, nahezu endlos! Nun gehe es darum, einen geeigneten Rahmen für das Sequel zu finden, damit Benoit Blanc (Daniel Craig) demnächst wieder auf seine unnachahmliche Weise die Puzzleteile zusammenfügen und den Mörder überführen kann. Die Weichen dafür wurden mit dem 250 Millionen Dollar schweren Kinoerfolg von Knives Out jedenfalls schon gestellt. Bleibt zu hoffen, dass Johnson das vorhandene Potenzial voll ausschöpft und uns voraussichtlich 2021 wieder so hervorragend (siehe unsere Kritik zum Film) unterhält wie beim Vorgänger.

Geschrieben am 06.01.2020 von Torsten Schrader