Labyrinth 2 – Darum gibt Fede Alvarez dem Sequel einen Korb

Die Aussicht auf einen sicheren Kinohit – wer kann da schon widerstehen und Nein sagen? Vermutlich die wenigsten. Doch nicht jedem behagt die Vorstellung, sich ständig zu wiederholen. Darum entschied sich Fede Alvarez zur allgemeinen Überraschung der Fans bewusst gegen Evil Dead 2 und gab die Regie bei Don’t Breathe 2 an seinen Kollegen Rodo Sayagues ab. Und noch ein Projekt fällt seinem neuerlichen Sinneswandel zum Opfer: Mitte 2018 macht die Meldung die Runde, dass Alvarez ein Sequel zu Jim Hensons Puppenfilm Labyrinth aus den Achtzigern ins Auge fassen würde. „Im Grunde handelt es sich um eine direkte Fortführung des Originals, allerdings viele, viele Jahre später. Mehr kann ich noch nicht verraten, aber wir haben schon ein fertiges Skript. Nun müssen wir nur noch abwarten, wohin die Reise geht“, kommentierte er die Ankündigung damals. Inzwischen steht fest: Labyrinth 2 kommt nicht mehr und Alvarez hat den Fortsetzungen abgeschworen. Weshalb das so ist und warum er keinen seiner eigenen Filme (geschweige denn die anderer Regisseure) mehr fortsetzen wird, bringt er jetzt im Boo Crew Podcast auf den Punkt.

Labyrinth mit Jennifer Connelly in einer ihrer ersten Rollen. ©TriStar Pictures

„Man muss ständig abwägen, welches Projekt die Zeit wert ist, die man darin investiert. Das gleiche gilt für die Aufmerksamkeit des Publikums. Ich wollte Labyrinth für einen gewissen Zeitraum machen, fand dann aber, dass die Leute eine viel zu konkrete Vorstellung davon haben, wie so eine Fortsetzung aussehen sollte, also trat ich zurück. Sie wollen exakt den gleichen Film noch einmal sehen, was es schwer macht, sie zu überraschen. Also habe ich den Entschluss gefasst, dass ich keine Filme machen will, von denen man schon im Vorfeld weiß, was man von ihnen zu erwarten hat. Labyrinth wäre vermutlich so ein Fall gewesen, darum entschied ich mich dagegen“, sagt er.

Das bringt uns zu 16 States, Alvarez‘ neuem Film, der alle wichtigen Zutaten für ein überraschendes Kinoerlebnis mitbringen soll. „Ihr werdet Euch wundern“, verspricht er. „Das wird ein Zombiefilm mit einem besonderen Twist.“ In 16 States ist von der uns bekannten Welt nicht mehr viel übrig. Die Landstriche sind verwüstet und bevölkert von Heerscharen gnadenloser Zombies. In dieser unwirtlichen Umgebung begleiten wir eine junge Mutter, die verzweifelt zu ihrer kleinen Familien vorzudringen versucht. Doch das ist im Angesicht der Zombie-Apokalypse leichter gesagt als getan.

Ob Labyrinth 2 auch ohne Alvarez entsteht, ist unklar. ©TriStar Pictures

Geschrieben am 30.04.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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