Last Night in Soho – Horrorfilm von Edgar Wright kommt doch erst 2021

So langsam lüftet sich der Schleier um Last Night in Soho, den neuen Film von Regisseur Edgar Wright, der Kinogänger eigentlich schon 2020 auf einen Horrortrip in den gleichnamigen Londoner Stadtteil entführen sollte. Wegen der veränderten Umstände verschiebt sich der Start des Films, wie Wright via Twitter bestätigt, allerdings auf das nächste Jahr – den 23. April 2021, um genau zu sein. Bekannt wurde der Filmemacher durch seine gefeierte Cornetto-Trilogie, der Shaun of the Dead, Hot Fuzz und The World’s End angehören. Seinen bislang größten Kinoerfolg feierte er 2017 mit dem durchgestylten Action-Thriller Baby Driver. Auf diesen lässt Edgar Wright jetzt etwas noch Dunkleres folgen – einen waschechten Horrorfilm, der sich irgendwo zwischen Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don’t Look Now) und Ekel (Repulsion) einordnen und während der Swinging Sixties in London spielen soll. Allerdings nur zum Teil, denn die andere Hälfte des Films ist in der Gegenwart angesiedelt. Den Spagat zwischen den Zeitebenen will Wright über seine beiden Hauptcharaktere, die von Anya Taylor-Joy (The Witch, Das Morgan Projekt, Glass) und Thomasin Harcourt McKenzie (Jojo Rabbit, Leave No Trace) gespielten Sandy und Eloise herstellen.

Letztere ist verrückt nach allem, was mit den Sechzigern zu tun hat, verrät Wright, und baut auf diese Weise eine Verbindung zu der in dieser Zeit lebenden Sandy (Taylor-Joy) auf. „Diese Art von Nostalgie teile ich mir mit meiner Hauptfigur, denn auch ich begeistere mich für eine Zeit, in der ich gar nicht gelebt habe“, erklärt Wright gegenüber Empire. „Sie malt sich aus, wie das Leben damals wohl gewesen ist. Die Realität ist aber ganz anders, als sie erwartet hätte. Die Geschichte geht also in Richtung: ‚Sei vorsichtig, was du dir wünschst'“.

Edgar Wright am Filmset von „Last Night in Soho“. ©Film4, Focus Features

Im Gegensatz zu Shaun of the Dead kommt Last Night in Soho ganz ohne den für Edgar Wright typischen komödiantischen Unterton daher. Der Zombiefilm und die anderen beiden Teile seiner sogenannten Cornetto-Trilogie, Hot Fuzz und The World’s End, machten den Briten weltberühmt. Seinen bislang größten Erfolg hatte er 2017 aber mit dem durchgestylten Action-Thriller Baby Driver, auf den jetzt ein waschechter Horrorfilm folgt. Neben Anya Taylor-Joy (The Witch, Das Morgan Projekt, Glass) und Thomasin Harcourt McKenzie (Leave No Trace) spielt auch Matt Smith (The Crown, Patient Zero, Doctor Who) in dem „psychologischen Horrortrip in der Tradition von Wenn die Gondeln Trauer tragen und Ekel (Repulsion)“ mit.

Geschrieben am 27.05.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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