Locke & Key – Die Horror-Serie von Joe Hill soll bei Netflix oder Amazon unterkommen

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Das literarische Talent hat Joe Hill eindeutig von seinem berühmten Vater geerbt. In Sachen Film- und Fernsehdeals hinkt er Stephen King allerdings noch meilenweit hinterher. Obwohl Hill mit Horns bereits Hollywood-Luft schnuppern konnte, droht jetzt auch der dritte Anlauf, seine gefeierte Comicreihe Locke & Key verfilmt zu bekommen, zu scheitern. Dabei war im Januar noch von der Bestellung einer kompletten Serienstaffel die Rede. Wie Schauspielerin Samantha Mathis auf Nachfrage von Cultured Vultures bestätigt hat, ist Streaminganbieter Hulu nicht länger an einer Zusammenbarbeit interessiet. So bleibt dem Team jetzt nur noch die Möglichkeit, es mit dem bereits abgedrehten Piloten von ES-Regisseur Andy Muschetti bei anderen Plattformen zu versuchen – und das tut man auch. „Ich habe für Hulu eine Pilotfolge names Locke & Key gedreht, die aber nicht in Serie geht,“ erklärt sie. „Sie wird aber gerade Netflix, Amazon und sogar Apple angeboten. Wer weiß, vielleicht landet sie irgendwo.“ Ob Hill bei der Konkurrenz mehr Glück hat? Zu wünschen wäre es ihm, schließlich arbeitet er jetzt schon seit geschlagenen sieben Jahren an der Verfilmung.

Als Filmemacher ist ES-Regisseur Andy Muschietti an Bord, der sich für die jugendlichen Hauptrollen in Locke & Key einige bekannte Gesichter aus seinem unheimlichen Stephen King-Blockbuster gesichert hat, darunter Owen Teague, Jackson Robert Scott und Megan Charpentier.

Teague spielt Sam Lesser, einen gewalttätigen und gestörten Mörder, der seinen eigenen Vater hinrichtet. Im Mittelpunk der Geschichte stehen jedoch drei Geschwister, die zusammen mit ihrer Mutter Nina in ein altes Haus im Herzen von Maine umziehen. Zu ihrer Überraschung hält das Gemäuer magische Schlüssel für sie bereit, die ihren Besitzern eine Vielzahl unterschiedlicher Kräfte und Fähigkeiten verleihen. Davon hat aber auch eine dämonische Präsenz Wind bekommen, die nun alles daran setzt um den Schlüsseln habhaft zu werden. Frances O’Connor, das verzweifelte Geisteropfer aus James Wans The Conjuring 2, gibt die alleinerziehende Mutter Nina, während Jackson Robert Scott, Megan Charpentier (beide kennen wir aus ES) und Jack Mulhern schaurige Abenteuer als ihre Kinder erleben dürfen.

In der zwischen Psycho-Horror und Fantasy angesiedelten Geschichte spielen mystische Türen in einem unheimlichen Haus eine wichtige Rolle. Türen, die nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet werden können und hinter denen sich große und düstere Geheimnisse verbergen. Für einen Jungen und seine Familie bedeutet die Tür zur Astralebene die Rettung vor einem Mörder– aber auch den Zugang zur Welt für ein Monster, das danach giert, auch die anderen Türen zu öffnen.

©IDW

Geschrieben am 28.03.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News