Lullaby – Fight Club Romanautor mit Zukunftsperspektive

Wenn die Frage nach dem persönlichen Lieblingsfilm im Raum steht, taucht Fight Club mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einer Top 10 Listung auf. Der Mann, der für die schriftliche Vorlage des David Fincher Films verantwortlich zeichnete, nennt sich Chuck Palahniuk und ist gebürtiger Amerikaner. Mit Choke, einem Comedy-Drama mit Sam Rockwell und Anjelica Huston in den Hauptrollen, steht in diesem Jahr bereits die zweite filmische Umsetzung eines Romans aus seiner Feder bevor. Zeit also, um über zukünftige Projekte zu sinnieren, was Palahniuk im Zuge eines Interviews jüngst mit unseren Kollegen von Joblo tat. Dem Autor zufolge befinden sich mit Lullaby und Survivor gleich zwei kommende Projekte in der Entwicklung. Lullaby, der im Jahr 2004 in einer übersetzten Fassung auch in Deutschland erschien, soll von einem schwedischen Filmemacher inszeniert werden, den Palahniuk als nordischen David Fincher beschreibt. Bis weitere Einzelheiten und ein Regisseur enthüllt sind, lohnt ein Blick auf die Inhaltsangabe:

Carl Streator, ein verwitweter Reporter um die vierzig, recherchiert für eine Artikelreihe über Fälle von plötzlichem Kindstod und stößt dabei auf eine merkwürdige Gemeinsamkeit: In den Kinderzimmern der verstorbenen Babys findet er den Sammelband »Gedichte und Lieder aus aller Welt«, und immer ist dieser auf Seite 27 aufgeschlagen. Furchtbare, verdrängt geglaubte Erinnerungen werden in Streator geweckt, denn er erkennt sowohl das Buch als auch das afrikanische Wiegenlied, das auf jener Seite abgedruckt ist, wieder. Vor zwanzig Jahren hatte er das Gedicht seiner kleinen Tochter und seiner Frau vor dem Einschlafen vorgelesen; am nächsten Morgen waren beide tot. Todesursache: unbekannt. Ganz allmählich wächst in Streator der Gedanke heran, dass die scheinbar harmlosen Worte des Schlafliedes den Tod verheißen, und sein Verdacht erhärtet sich, als er es an einem unglaubwürdigen Fernsehpriester und einem aufdringlichen Radiosprecher testet, die ihn mit ihrem nie enden wollenden Gerede belästigen. Mit Entsetzen wird ihm bewusst, welche Macht er auf einmal in seinen Händen hält. Denn geriete das Wissen von der tödlichen Wirkung des Wiegenlieds in die falschen Hände, oder würde das Lied im Radio oder im Fernsehen vorgetragen, es bedeutete ewige Nachtruhe für Millionen von Menschen …

Geschrieben am 02.09.2008 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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