Masters of the Universe – Sony streicht Kinostart: Verkauf an Netflix?

Viele Kinder der Achtziger und Neunziger sind mit Namen wie He-Man, Skeletor und Masters of the Universe groß geworden. Eigentlich beste Voraussetzungen für ein abendfüllendes Kino-Abenteuer, könnte man jetzt meinen. Sony Pictures aber tut sich seit Jahren schwer damit und sitzt jetzt schon seit 2009 auf den Rechten, ohne dass es nennenswerte Fortschritte gegeben hätte – wenn auch nicht mangels ernsthafter Versuche. Die Liste der Regisseure (John Stevenson, Jon M. Chu, Jeff Wadlow, McG oder auch David S. Goyer) ist ebenso lang wie die der Autoren (Mike Finch, Alex Litvak, Evan Daugherty, Richard Wenk, Terry Rossio und Chris Yost). Jetzt sollen es Aaron und Adam Nee richten und das Vorhaben nach einem von ihnen mitgestalteten Filmskript von Art Marcum und Matt Holloway zum Erfolg führen. Selbst die Rolle von He-Man ist bereits besetzt, geht an den Netflix-Herzensbrecher Noah Centineo aus romantischen Komödien wie To All the Boys I’ve Loved Before und Sierra Burgess Is a Loser – eine Wahl, die von Fans eher kritisch beäugt wurde.

Wie es für Masters of the Universe weitergeht, ist unklar. ©Mattel

Doch die Streichung des für März 2021 angekündigten Kinostarts lässt Masters of the Universe wieder in eine ungewisse Zukunft blicken. Eindeutige Anzeichen für ein vorzeitiges Aus oder einen notwendigen Kurswechsel? Zuletzt machten nämlich Gerüchte die Runde, dass Sony Pictures den Film direkt an Netflix abtreten könnte. Damit wäre die Entstehung zwar abgesichert, es würde aber auch bedeuten, dass man auf einen breitflächigen Kinostart und damit die Möglichkeit, Masters of Universe auf der Leinwand zu erleben, verzichten müsste. Der Wegfall des Starttermins könnte dafür sprechen. Offiziell gemacht wurde der Abverkauf an Netflix aber bislang nicht, weshalb noch abzuwarten bleibt, ob sich der Master of the Universe nur auf heimischen Bildschirmen erhebt.

Masters of the Universe wäre bei Netflix aber gut aufgehoben, denn der Streamingdienst hat aktuell gleich zwei animierte Serien zum Franchise in Arbeit. Die erste hört auf den Namen Masters of the Universe: Revelation, entsteht in Zusammenarbeit mit Kevin Smith (Jay und Silent Bob schlagen zurück) und erzählt „die epische Geschichte von der vielleicht letzten Schlacht zwischen He-Man und Skeletor und wird von den unglaublichen Leuten bei Powerhouse Animation zum Leben erweckt. Das ist die Art Masters of the Universe-Story, von der ihr immer geträumt habt. Wir knüpfen direkt an die klassische Ära an“, meint Smith. He-Man and the Masters of the Universe dagegen wird ein kindgerechtes Reboot der Achtziger-Originalserie und setzt auf CG- statt 2D-Animationen.

Soll zu He-Man werden: Noah Centineo ©Netflix

Geschrieben am 27.01.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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