Meander – Trailer: Französischer Horrorfilm will wie Cube sein – nur noch teuflischer

Es gab eine Zeit, da ging kaum ein Monat ohne vielversprechende Genre-Neuankündigungen aus Frankreich ins Land. Im Laufe des letzten Jahrzehnts ebbte die unter anderem von High Tension begründete und um Filme wie Martyrs, Inside oder Territories erweiterte Terrorwelle dann zwar langsam ab, aber es gibt sie offenbar auch heute noch, die kleinen Horror-Überraschungen aus Frankreich. Der neueste Beweis kommt von Mathieu Turi, dessen Karriere als Second Unit-Director (Lucy, 3 Days to Kill, Inglourious Basterds) 2017 in seinem endzeitlichen Spielfimdebüt Hostile gipfelte. Jetzt ist er mit einem neuen Projekt zurück, das Elemente aus Grusel-Klassikern wie Cube oder SAW bündelt und zu einem ganz eigenen Albtraum vermengt.

Denn nichts anderes erlebt Gaia Weiss aus Alien: Containment oder Amazon Primes Historien-Serienhit Vikings in seinem mit Science Fiction- und Horror-Elementen angereicherten Techno-Thriller Meander, der uns in einem endlosen Labyrinth aus stählernen Röhren aussetzt.

Ein teuflisches Labyrinth aus Fallen

Mittendrin: Weiss‘ leidgeplagte Heldin Lisa, die sich ohne Vorwarnung in einem metallischen Behältnis wiederfindet. Den Sinn und Zweck ihres Aufenthalts kennt sie ebenso wenig wie den Urheber der teuflischen Apparatur. Bald dämmert ihr aber: Wenn sie nicht riskieren will, ihr Leben zu verlieren, dann muss sie alle acht Minuten, das verrät ihr der tickende Timer an ihrem Gürtel, einen weiteren Abschnitt vorrücken und die dort lauernden Torturen über sich ergehen lassen.

Denn jeder Gang hält noch tödlichere Überraschungen für die geschundene Frau bereit. Zu allem Überfluss sieht sich Lisa bald noch von einem mysteriösen Fremden verfolgt, dessen Motive recht eindeutig sind. Nur einer von beiden kann überleben!

Gaia Weiss hat in Meander nichts zu lachen. ©Fulltime Studio

Und damit ist der Grundstein für neunzig Minuten Wahnsinn und Terror gelegt! Wem schon bei der Vorstellung an enge Räume mulmig wird, ist bei Meander eindeutig fehl am Platz.

Der ganze Film spielt sich innerhalb schmaler Metallröhren ab, die nicht nur Gaia Weiss, sondern auch dem Zuschauer einiges abverlangen und die klaustrophobische Stimmung und Enge aus Neil Marshalls Untergrund-Schocker The Descent einzufangen versuchen. Dazu sitzt ihr immerwährend die Zeit im Nacken, weshalb es kaum Gelegenheit für Verschnaufpausen geben dürfte.

Der jetzt veröffentlichte Trailer ist aber auch das einzige, was wir vorerst von Meander zu sehen bekommen werden. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht. Dafür stattet der Schocker in der Tradition von Cube oder Escape Room am 16. Juni zunächst den französischen Kinos einen Besuch ab, bevor er einen Monat darauf in Russland Station macht.

©Fulltime Studio

Geschrieben am 12.03.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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