Nightflyers – Syfy stellt die Horror-Serie von George R.R. Martin schon wieder ein

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Trotz Netflix-Deal und vollendeter erster Staffel zieht Syfy der schaurigen Serienadaption von George R.R. Martins Nightflyers nun vorzeitig den Stecker. In Relation zum Budget scheint sich der Aufwand nämlich nicht gelohnt zu haben. Wie Variety anmerkt, soll es sich bei dem Projekt um die bislang teuerste von Syfy in Auftrag gegebene Serie handeln. Die Erwartungen an das finstere Sci/Fi-Format müssen dementsprechend hoch gewesen sein. In den USA konnte die komplette erste Staffel im Schnitt nur etwa 450.000 Zuschauer vor die Bildschirme locken – zu wenig. Nicht mit eingerechnet sind die Zahlen, die im Februar durch die Veröffentlichung auf Netflix hinzukamen. Und doch ging die Rechnung am Ende nicht auf, was das rasche Aus für alle Beteiligten erklärt. Angesiedelt ist die 10-teilige Serie von Genre-Profis wie Jeff Buhler (Midnight Meat Train, Friedhof der Kuscheltiere) und Daniel Cerone am Rande des Sonnensystem, wo sich Forscher Antworten auf die dringlichsten Fragen der Menschheit erhofft, die vor der Auslöschung steht.

Doch je weiter sie in die unbekannten Regionen des Weltalls vordringen, desto gefährlicher und mysteriöser werden die Ereignisse, die ihre Mission und das Leben der gesamten Besatzung gefährden. Spannungen und Zweifel verbreiten sich auf dem Raumschiff: Jeder muss versuchen herauszufinden, wer oder was für die Ereignisse verantwortlich ist und ob die Besatzung sich lang genug aufeinander verlassen kann, um die Menschheit zu retten. Denn während die Crew ihrem Ziel allmählich näherkommt, verwandeln die künstliche Intelligenz des Schiffes und der unsichtbare Kapitän die Expedition in einen tödlichen, schrecklichen Horrortrip in die dunkelsten Ecken des Alls.

Zum demnächst arbeitslosen Nightflyers-Cast gehören bekannte Gesichter wie Gretchen Mol (Boardwalk Empire), Eoin Macken (Resident Evil: The Final Chapter), David Ajala (Jupiter Ascending), Sam Strike (Timeless), Maya Eshet (Teen Wolf), Angus Sampson (Mad Max: Fury Road), Jodie Turner-Smith (The Neon Demon) und Brían F. O’Byrne (Million Dollar Baby).

Geschrieben am 20.02.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News