Predator 5 – Wird so gut wie das Original, erinnert an The Revenant!

Jetzt ist die Katze wohl endgültig aus dem Sack. Lange waren Walt Disney, 20th Century Studios und Regisseur Dan Trachtenberg um strikte Geheimhaltung bemüht. Doch dann machte ein Leak dem fein säuberlich ausgearbeiteten Plan einen Strich durch die Rechnung.

Wäre es nach Trachtenberg gegangen, dann hätte die Enthüllung seines Predator 5 vermutlich auf ähnliche Weise stattgefunden wie einst bei 10 Cloverfield Lane, der unter dem Decknamen The Cellar gedreht und erst spät als Teil des Cloverfield-Universums bestätigt wurde.

Und auch im Fall von Skull (Schädel), wie das nächste Predator-Kapitel, das fünfte, nun offiziell heißt, sollte erst durch die Trailer-Premiere ersichtlich werden, was wir jetzt schon wissen: Dass er einer der erfolgreichsten Science Fiction-Horror-Reihen überhaupt angehört.

Predator 5 soll uns in der Zeit zurückführen. ©Walt Disney

Der Traum vom ganz großen Überraschungsauftritt? Zerplatzt, ebenso wie die Chance, vom dadurch entstandenen Internet-Hype zu profitieren. Aber Skull soll ohnehin auf anderer Ebene punkten – durch die Nähe zum Predator-Original von John McTiernan und Oneliner-Spezialist Arnold Schwarzenegger (Total Recall – Totale Kontrolle), mit dem 1987 alles begann!

Skull schlägt eine ganz neue Richtung ein

Die Prämisse klingt spannend: Skull erzählt vom ersten Eintreffen der außerirdischen Besucher auf dem Planeten. Das fand aber nicht in den Achtzigern, sondern schon zu Zeiten der amerikanischen Ureinwohner statt, lange bevor überhaupt an die Besiedlung durch die Europäer zu denken war.

Diese Predator-Erfahrung wird also zwangsläufig anders, schon allein deshalb, weil der Kampf Mensch gegen Predator diesmal ohne Zuhilfenahme moderner Waffen stattfindet. Und doch soll Skull der Predator-Film werden, der John McTiernans Originalfilm am nächsten kommt.

Davis und John Fox, Produzenten des Films, überschlagen sich anlässlich der Pressetour zu ihrem Disney-Abenteuer Jungle Cruise förmlich vor Lob für die vorgeschichtliche Predator-Version von 10 Cloverfield Lane-Regisseur Dan Trachtenberg. Ihrer Meinung nach hätten alle Sequels nach dem Original das Wesentliche aus den Augen verloren, aber Skull sei es als erstem Film wieder gelungen, zur ursprünglichen Predator-Essenz, dem Erfolgsrezept, zurückzufinden.

Der jüngste Serienspross, Predator: Upgrade, kam 2018 ins Kino. ©Walt Disney

Survival-Nervenkitzel wie in The Revenant

„Das wird ganz sicher der zweitbeste Predator-Film, vielleicht sogar gleichgestellt mit dem ersten“, prophezeit das Produzentententeam selbstsicher.“Predator war einfach wundervoll, ein wirklich interessanter Film, bei dem man auch sofort erkennt, warum er so gut funktioniert. Aus irgendeinem Grund war das bei den anderen Filmen danach nicht mehr so. Man bewegte sich immer weiter von dem weg, was die Reihe großartig machte.“

Skull aber werde eine würdige Ergänzung zum Original. „Er wird mindestens so großartig wie der erste Film“, sind sich Davis und John Fox sicher. Das große Vorbild? Der viel gelobte Survival-Thriller und Oscar-Kandidat The Revenant mit Leonardo DiCaprio. „Skull kommt The Revanant näher als irgendeinem anderen Film im Predator-Kanon. Ihr werdet wissen, was ich damit meine, sobald ihr ihn gesehen habt.“

Skull könnte auch zum ersten Predator-Film werden, den wir nicht auf der großen Leinwand, sondern im Heimkino erleben. Zumindest halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Disney die Predator-Vorgeschichte als Hulu-Exklusivtitel (und bei uns damit auf Disney+) präsentieren könnte. Die Dreharbeiten sind schon abgeschlossen, derzeit läuft die Nachbearbeitungsphase, was eine Veröffentlichung gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres wahrscheinlich macht.

Erbitterter Überlebenskampf wie in The Revanant ©Warner

Darum geht es in Skull

Dann tritt Amber Midthunder als toughe Comanche-Kriegerin Kee in die Fußstapfen von Arnold Schwarzeneggers Kultfigur Major Dutch Schaefer, um den Invasoren mal so richtig einzuheizen. Sie lebt in einer Welt klar definierter Geschlechterrollen lebt und dagegen aufbegehrt. Als Patsi ist es ihre Rolle, ihren jüngeren Bruder Taabe auf die wichtige Rolle des Stammesführers vorzubereiten.

Doch ihre Gelegenheit, sich als ebenso würdig und stark zu erweisen, kommt, als eine unvorhersehbare Macht (das Eintreffen der Predator) über die Ureinwohner herfällt. Nun kann Kee ihr gesamtes Potenzial als Jägerin zur Schau stellen und dieser von Männern beherrschten Welt zeigen, wo der Hammer hängt!

Wird zur Comanche-Kriegerin: Amber Midthunder ©FX Networks

Geschrieben am 28.07.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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