Predator: Upgrade – Edward James Olmos aus dem Film geschnitten

Wer Shane Blacks Predator: Upgrade (The Predator) vornehmlich wegen Edward James Olmos (Battlestar Galactica) aufsuchen und sehen wollte, dürfte im Kinosaal eine herbe Enttäuschung erleben. Neuesten Meldungen zufolge wurde das Hollywood-Urgestein nämlich komplett aus dem Film herausgeschnitten. Wie Olmos gegenüber Slashfilm bestätigte, habe Black den Film so stark herunterkürzen müssen, dass schlicht kein Platz mehr für seinen Auftritt war. „Ich bin leider nicht mehr dabei. Der Film war einfach zu lang, also mussten sie meinen Charakter streichen.“ Olmos zufolge habe Upgrade fast 45 Minuten Überlänge gehabt – zu viel für actionreiches Popcorn-Kino, das vor allem auf schnelle, leicht zu konsumierende Unterhaltung ausgelegt ist. Olmos ist dem Kiss Kiss Bang Bang– und Iron Man-Regisseur aber nicht böse: „Ich kann verstehen, warum sie mich streichen mussten. Der Film war mindestens eine halbe Stunde, eher 45 Minuten zu lang. Ich war schon glücklich, dass sie mich überhaupt angerufen und ihr Bedauern ausgedrückt haben.“

Sein Wegfall dürfte mit den umfangreichen Nachdrehs zusammenhängen, während der Black fast ein Drittel seines gesamten Films neu drehen durfte. Den Grund dafür erklärt der Filmemacher wie folgt: „Anfangs hieß es: ‚Wenn wir all die Sachen bei einem Film dieser Größe umsetzen wollen, werden wir das wohl bei Tag machen müssen, denn in der Nacht wäre vieles verboten‘. Also drehten wir den Film so. Zu unserer Überraschung, und das nehme ich auf meine Kappe, wirkte das Finale dadurch aber nicht mehr unheimlich. Also wandelten wir die Geschichte um, drehten vieles neu und konzentrierten uns auf die schaurigen Elemente. Der Unterschied ist buchstäblich wie Tag und Nacht“, ließ Black die Entstehungsgeschichte kürzlich gegenüber Collider Revue passieren.

©20th Century Fox

Geschrieben am 06.08.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Predator: Upgrade



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