Predator: Upgrade – So sollte der Film ursprünglich aussehen! Autor über die Änderungen

Immer wieder berichten Filmemacher, dass ihnen von Dritten ins Handwerk gefuscht wurde. Davon kann auch Shane Black ein Lied singen, dessen Predator: Upgrade ursprünglich ganz anders aussehen sollte, dann aber in einer Fassung ins Kino kam, die weder ihn noch alteingesessene Franchise-Fans wirklich zufriedenstellen konnte. Auch finanziell hätte es für das Reboot besser laufen können, das letztlich bei weltweiten Einnahmen von 160 Millionen Dollar zum Stehen kam. Dafür macht Autor Fred Dekker unter anderem die angespannte Situation zwischen dem Regisseur und 20th Century Fox verantwortlich: „Es gab viele Reibungspunkte, die uns immer weiter von dem entfernten, was die Zuschauer eigentlich von einem klassischen Predator sehen wollen“, glaubt er. „Irgendwann fiel dann die Entscheidung, das Ende komplett umzuändern, was den Film aber nicht besser machte. Wenn man es allen recht zu machen versucht, endet man mit einem Ergebnis, das niemanden zufriedenstellt. Dabei hat mir die erste Hälfte wirklich gut gefallen.“

So etwas sei in Hollywood aber immer wieder zu beobachten, meint Dekker. The Predator wurde nachträglich um viele Elemente erleichtert. Konzeptzeichnungen und Entwürfe geben uns eine Vorstellung davon, wie der Film hätte aussehen können, wenn Black seinen anfänglichen Kurs beibehalten und die Erde mit gleich mehreren Alien-Hybriden bevölkert hätte. Frühe Fassungen sahen den Absturz einer Reihe gefährlicher Züchtungen auf unserem Planeten vor, diese Idee wurde aber noch während der Vorbereitungen verworfen.

Das ist nur eine der Kreaturen, die auf der Erde landen sollten. ©Constantine Sekeris

Auch offenbarten erste Bilder vom Set eine Szene mit „freundlichen“ Predatoren auf einem menschlichen Panzer. Dieser Subplot fiel ebenso der Schere zum Opfer wie zahlreiche Hybrid-Kreaturen und Tötungssequenzen mit Beteiligung des Hauptcasts.

„Es gab eine längere Sequenz, in der unsere Helden mit Predator-Abgesandten zusammenarbeiten – gute Predatoren, wenn man so will“, bestätigt Dekker. „Damit wollten wir einer Frage auf den Grund gehen, für die sich bislang kein Schwein interessiert hat, nämlich: Was machen Predatoren eigentlich, wenn sie nicht gerade auf der Jagd sind? Sie haben interstellare Reisen erforscht, können also kaum dumm sein. Sie besitzen eine Zivilisation und Kultur.“

Die Begegnung mit den Abgesandten hätte zu einem andersartigen letzten Drittel geführt und unter anderem offenbart, dass die Heimatwelt der Predatoren im Sterben liegt. Ein Schiff, beladen mit den tödlichsten Alien-Hybriden, hätte die Menschheit auslöschen und den Weg für eine Neubesiedlung freimachen sollen. Doch bevor die Helden überhaupt richtig realisieren können, was ihnen da gerade erzählt wurde, kommt es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem genetisch veränderten Super-Predator und ein Kampf entbrennt.

Auch er sollte in Predator: Upgrade auftauchen:

Geschrieben am 15.07.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Predator: Upgrade



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