Predators

Predators – ‚Stirb langsam‘ trifft ‚Predator‘: So sollte das geplante Sequel aussehen

Zehn Jahre ist Predators, der offizielle dritte Teil der Reihe, jetzt schon alt. Damals rechneten Regisseur Nimród Antal und seine beiden Drehbuchautoren Alex Litvak und Michael Finch damit, schon kurz nach Kinostart mit einer Fortsetzung weitermachen zu können – doch die wurde seitens Fox nie genehmigt. Dennoch erlaubt uns Litvak im Gespräch mit AvPGalaxy jetzt einen Ausblick auf das nicht realisierte Sequel: „In unserem Skript sitzen sie – Royce und Isabelle – noch immer auf dem fremden Planeten fest. Eine Eröffnungssequenz sollte zeigen, wie ein weiteres Menschenopfer abgeliefert wird. Gerade, als sich ein Predator auf ihn stürzen will, tauchen Royce und Isabelle aus dem Hinterhalt auf, töten ihn und begrüßen den Neuankömmling mit den Worten: ‚Willkommen im Widerstand‘. Sie werden zwar gejagt, schlagen aber mit voller Wucht zurück. Das macht sie zu einer wertvollen Beute für neuartige Super-Predatoren, die es vor allem auf ihre DNA und genetischem Upgrades abgesehen haben. Während der Kampf zwischen beiden Spezies weiter tobt, versuchen die Menschen verzweifelt herauszufinden, wie sie wieder zurück auf die Erde kommen. Doch es gibt nur eine Möglichkeit – sie müssen an Bord eines Predator-Raumschiffs.“

Die Zukunft der Reihe bleibt ungewiss. ©20th Century Fox

Litvak weiter: „Am Ende vom ersten Akt wären Royce, Isabelle und ihre Kollegen von Super-Predatoren in Gefangenschaft genommen worden – allerdings absichtlich, damit sie an Bord des Raumschiffs gelangen und damit weitere Menschen transportieren können. Die Clique schafft es, sich irgendwie zu befreien… Und von da an reden wir von einem Stirb langsam auf einem Predator-Raumschiff. Die Menschen versuchen die Kontrolle zu übernehmen und jeden Predator sowie alle Wesen aus dem Alien-Zoo an Bord auszuschalten“, so Litvak.

Auch wenn die Idee Potenziel mitbringt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Vision jetzt noch verwirklichen darf, dennoch eher gering sein. Nicht zuletzt deshalb, weil Fox bekanntlich lieber Shane Blacks Vision eines Predator: Upgrade den Vorzug gab, die gnadenlos an den Kinokassen scheiterte. Mittlerweile im Besitz von Walt Disney, blickt das Predator-Franchise in eine ungewisse Zukunft. Sollte sich der Konzern wider Erwarten doch noch dazu durchringen, einen neuen Predator-Film abzusegnen, dann vermutlich in einem eher kleineren und weniger risikoreichen Rahmen.

Darf der Predator noch einmal zuschlagen? ©20th Century Fox

Geschrieben am 05.09.2020 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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