Project: Mara – Teaser: Ninja Theory will uns das Fürchten lehren

Nicht mehr zwischen Realität und Wahnsinn unterscheiden zu können, ist schon so manchem Horror-Protagonisten zum Verhängnis geworden. So auch der leidgeplagten Heldin aus Project: Mara. Wer dachte, dass Ninja Theory (Heavenly Sword, DmC: Devil May Cry) mit dem kürzlich angekündigten Hellblade: Senua’s Sacrifice bereits vollkommen ausgelastet wäre, dürfte überrascht sein zu hören, dass die Entwickler aus dem britischen Cambride noch ein zweites Spiel in Vorbereitung haben. Bei Project: Mara handelt es sich um einen psychologischen Horror-Titel, der sich mit allen seelischen und körperlichen Untiefen mentalen Terrors befassen wird, heißt es in der offiziellen Vorstellung, begleitet von einem grafischen beeindruckenden Teaser-Trailer, dessen Grafik fast fotorealistische Ausmaße annimmt – wäre da nicht die bleiche, gespenstische Gestalt, die es gegen Ende auf die Titelheldin abgesehen hat. Mit Project: Mara wolle man eine realistische, akkurate Repräsentation psychischen Horrors abliefern, der sich im eigenen Kopf abspielt.

„Wir haben uns eingehend mit dem Thema beschäftigt und sehen Project: Mara als Experiment, das uns eine ganz neue Form des Storystellings eröffnen könnte“, heißt es. Wann Spieler selbst anlegen dürfen, ist noch nicht bekannt. Als Teil der Xbox Game Studios dürften aber zumindest die Plattformen schon feststehen – PC und Xbox. Mit Senua’s Saga: Hellblade 2 hat das Team noch ein weiteres Spiel in Entwicklung, das sich eingehend mit mentalen Traumata auseinandersetzt.

Project: Mara überzeugt wie Hellblade durch fotorealistische Grafik. ©Ninja Theory

Geschrieben am 23.01.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News