Resident Evil – Der längste & blutigste Resident Evil aller Zeiten?

Einigen Fans von Resident Evil geht immer noch die Frage durch den Kopf, ob es auch wirklich sinnvoll war, die Geschehnisse aus den Videospielklassikern Resident Evil (1996) und Resident Evil 2 (1998) in einem einzigen Film abzuarbeiten oder am Ende womöglich alles gequetscht wikt. Denn eigentlich würden beide Vorlagen über genug Stoff verfügen, der das Umsetzen zwei eigenständiger Verfilmungen rechtfertigt.

Jetzt müssen nämlich gleich vier Hauptcharaktere auf einmal untergebracht werden. In einer Serie hätte man natürlich ausreichend Zeit, um jede einzelne Figur vernünftig kennenzulernen. In einem Film beschränkt man sich in der Regel aber nicht umsonst auf nur ein bis zwei Protagonisten – vor allem dann, wenn er nach unter zwei Stunden eh schon wieder vorüber ist.

Mit einer Spielfilmlänge von rund 107 Minuten dauert das Remake-Kapitel mit dem Untertitel Welcome to Raccoon City länger als Resident Evil (100 Minuten), Resident Evil: Apocalypse (98 Minuten), Resident Evil: Extinction (94 Minuten), Resident Evil: Afterlife (97 Minuten), Resident Evil: Retribution (96 Minuten) sowie die drei Animes Resident Evil: Degeneration (96 Minuten), Resident Evil: Damnation (100 Minuten) und Resident Evil: Vendetta (97 Minuten) von Capcom.

Das Remake übertrifft die Spielfilmlänge fast aller Vorgänger

Handelt es sich bei der Neuverfilmung von Regisseur Johannes Roberts also tatsächlich um den bis dato längsten Franchise-Titel? Vielleicht! Denn die Produktion aus dem Hause Constantin Film und Sony Pictures könnte in dieser Hinsicht nämlich noch von Resident Evil: The Final Chapter, dem letzten Teil der Milla Jovovich-Reihe, der es 2016 auch auf 107 Minuten brachte, geschlagen werden.

Wir sprechen hier also lediglich von ein paar wenigen Sekunden, durch die das eine oder andere Werk zum längsten Ableger aller Zeiten avanciert. Aber obwohl der in Deutschland am 25. November 2021 startende Streifen alle anderen Kollegen knapp überbietet, dürften die eineinhalb Stunden, die abzüglich des Abspannes in etwa zu erwarten sind, eher knapp sein, um sowohl Jill Valentine als auch Chris Redfield, Claire Redfield und Leon S. Kennedy informationsreich vorzustellen.

Den Trailern nach zu urteilen wird es aber ohnehin primär um die Geschichte der Redfields gehen, was bedeutet, dass Jill und Leon in diesem Fall eher an zweiter Stelle stehen.

Abstriche sind bei dieser Spielfilmlänge unvermeidbar, um eine Überladung von Elementen zu verhindern. Beispielsweise werden wir vermutlich auf zwei markante Bösewichte verzichten müssen, die in den hier adaptierten Videospiel-Hits eine wichtige Rolle gespielt haben – den Tyrant aus dem Original sowie Mr. X aus der damaligen Fortsetzung.

Das Dream-Team: Leon S. Kennedy und Claire Redfield. ©Sony/Constantin Film

Der neue RESIDENT EVIL wird der blutigste von allen!

Eine Variante vom Tyrant haben wir vor mittlerweile 14 Jahren schon in Extinction gesehen, eine Filmversion von Mr. X, der im ikonischen Game gerne mal durch eine Wand geschossen kam, blieb uns bislang allerdings verwehrt.

Immerhin soll Resident Evil: Welcome to Raccoon City das bis jetzt blutrünstigste Kapitel der gesamten Saga werden. Bei allen sechs Filmen von Paul W.S. Anderson war die Gewalt der Auslöser für das R Rating, welches hierzulande einer FSK ab 16 oder dem Keine Jugendfreigabe-Siegel entspricht. Dieses Mal wurde das Urteil der MPAA jedoch um ein nicht ganz unbedeutendes Wort ergänzt und das da wäre Goreszenen.

Blutig wird es also allemal, wenn in Amerika Thanksgiving und hierzulande immerhin die Ankunft von unserem Lieblings-Quartett sowie dem mutierten Wissenschaftler William Birkin gefeiert wird!

Ab 25. November 2021 im Kino: Resident Evil. ©Sony/Constantin Film

Geschrieben am 08.11.2021 von Carmine Carpenito



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