Resident Evil – Trailer #2: William Birkin, der Licker und Zombies gegen Chris Redfield und Co.

Kaum wurde ein erster Trailer zu Resident Evil veröffentlicht, folgt auch schon der nächste, der mit so einigen neuen Szenen aufwartet – beispielsweise mit dem Licker, der Leon S. Kennedy und Claire Redfield im Polizeigebäude mit seiner langen Zunge überrascht. Aber auch William Birkin, dem von Neal McDonough (Timeline – Bald wirst du Geschichte sein, Minority Report) Leben eingehaucht wird, zeigt sich hier noch einmal von einer etwas anderen Seite.

Die Videospielverfilmung, die am 25. November auf deutsche Kinos trifft, orientiert sich ganz offensichtlich deutlich näher an der Vorlage von Capcom als die vorangegangene Reihe von Regisseur Paul W.S. Anderson, der seine Frau und Schauspielerin Milla Jovovich zwischen den Jahren 2002 und 2016 gleich sechs Mal mit den Untoten der Umbrella Corporation bekannt gemacht hat.

Selbstverständlich erlaubt sich auch die Neuverfilmung von Johannes Roberts (47 Meters Down, 47 Meters Down: Uncaged) einige kreative Freiheiten, dennoch sind allein schon in den Trailern sehr viel mehr Parallelen zu erkennen (visuelle vielleicht mehr als inhaltliche) als in allen bisherigen Streifen zusammengenommen. Das Kernproblem in Resident Evil, das aus der Vorlage adaptiert wurde? Die Fans kennen es – ebenso wie ihr Game-Favorit Claire Redfield:

Claire Redfield und Co. gegen die Umbrella Corporation

«Die Umbrella Corporation hat Experimente durchgeführt und die ganze Stadt vergiftet. Wenn wir sie nicht sofort aufhalten, dann war es das mit unserer Welt», glaubt die Schwester von S.T.A.R.S.-Mitglied Chris Redfield zu wissen. Einer der Wissenschaftler, der den Virus auf die Beine gestellt hat und für die Ausbreitung der Seuche mitverantwortlich gemacht wird, will seine Arbeit mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen:

«Dies ist mein Lebenswerk und ich lasse nicht zu, dass man es mir wegnimmt», erklärt jener Mann seiner eigenen Familie, der sich im Trailer als William Birkin vorstellt. Wir erinnern uns: William gehört zu den wahrscheinlich beliebtesten Antagonisten aus der gesamten Videospielreihe.

Chris Redfield und Co. erkunden das Herrenhaus. ©Sony/Constantin Film

William Birkin und seine Mutationsstufen

Der Forscher, der sich für sein Überleben selbst mit dem Virus infiziert und anschließend zu einem einzigartigen Wesen mit vier Armen, einem riesigen Auge im Arm und einem Haifischgesicht mutiert, erreichte 1998 über Nacht Kultstatus und bescherte uns damals so einige Albträume – denn wenn Birkin mal einen Auftritt hingelegt hat, dann einen, an den man sich noch weit über die Spielstunden hinaus erinnerte.

Die beiden Trailer zum Resident Evil-Film von Sony Pictures und Constantin Film gewährt auch schon einen winzigen Blick auf die Filmversion der legendären Kreatur, besser gesagt auf eine seiner zahlreichen Mutationsstufen. Hier scheint man sich noch eher von der Vorlage entfernt zu haben als beim Licker, dessen Design zwar ebenfalls leicht abgewandelt wurde, auf den ersten Blick aber trotzdem sofort als das Wesen identifiziert werden kann, was es auch darstellen soll.

In Resident Evil ist Stille angesagt. ©Sony/Constantin Film

Vom Riesenauge bis hin zum Gesicht in der Brust

Vorerst heißt es also noch Tee trinken und abwarten, ob wir Williams riesiges Auge sowie sein in die Brust verschobenes ehemaliges menschliches Gesicht, immerhin zwei der größten Markenzeichen der Figur, in dieser vielversprechenden Neuauflage zu sehen kriegen.

Die Ursprungsgeschichte von Biohazard (so der japanische Originaltitel) spielt im Jahr 1998. Raccoon City, einst die florierende Heimat des Pharmariesen Umbrella Corporation, ist heute eine sterbende Stadt im Mittleren Westen. Der Exodus des Unternehmens hat die Stadt in ein Ödland verwandelt, unter dessen Oberfläche sich ein großes Übel zusammenbraut.

Als dieses Böse entfesselt wird, verändert sich die Stadt für immer. Es gibt nur eine kleine Gruppe von Überlebenden, die sich nun zusammenraufen muss, um die Wahrheit hinter der Umbrella Corporation aufzudecken und die Nacht zu überstehen.

Ab 25. November 2021 im Kino: Resident Evil. ©Sony/Constantin Film

Geschrieben am 09.10.2021 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Resident Evil, Top News



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