Scary Stories to Tell in the Dark – Guillermo del Toro-Grusel überzeugt an Kinokassen

Von Guillermo del Toro (Pan’s Labyrinth, Hellboy) inszenierte oder produzierte Projekte erhalten nicht immer die Aufmerksamkeit, die sie vielleicht verdient hätten. Selbst ein umjubelter Film wie Shape of Water – Das Flüstern des Wassers, der für viele Monate präsent in den Medien diskutiert wurde und für den er den wichtigsten Oscar in der Kategorie Bester Film mit nach Hause nehmen durfte, musste sich seine Box Office Zahlen hart erkämpfen. Nun wurde mit Scary Stories to Tell in the Dark ein weiterer Film gestartet, der zwar nicht von ihm inszeniert, aber sehr wohl auf den Weg gebracht, geschrieben und produziert wurde. Im Vorfeld trauten Box Office-Experten seiner Adaption der Kultbucher von Alvin Schwartz gerade einmal 10 Millionen Dollar zu. Doch dieses Mal kam alles anders – der Gruselfilm überraschte am vergangenen Wochenende mit fast 21 Millionen Dollar, die Scary Stories to Tell in the Dark den zweiten Platz der US-Kinocharts einbrachten.

Damit startet der Film von Grusel-Experte André Øvredal (Troll Hunter, The Autopsy of Jane Doe) besser als Konkurrenztitel wie Ma von Blumhouse Productions, MGM’s Child’s Play-Reboot oder Crawl von Alexandre Aja und Produzent Sam Raimi, die zuletzt alle an der Hürde von 20 Millionen Dollar scheiterten. Wenn sich die Schauermär in den kommenden Wochen gut hält und sie auch in internationalen Gefilden (deutsche Zuschauer sind passend zu Halloween, am 31. Oktober 2019, an der Reihe) zufriedenstellend anläuft, dürfte der geplanten Fortsetzung nichts mehr im Wege stehen.

Scary Stories to Tell in the Dark versetzt uns ins Jahr 1968: In Mill Valley feiert man die Nacht der Nächte des Gruselns. Und was wäre an Halloween passender, als ein angebliches Geisterhaus auszukundschaften? Genau das beschließt eine Gruppe Jugendlicher und dringt in das verlassene ehemalige Anwesen der Familie Bellows am Rande der Stadt ein. Dort entdecken sie in einem Verließ ein mysteriöses handgeschriebenes Buch mit schaurigen Erzählungen, verfasst von einer gewissen Sarah Bellows. Die Teenager nehmen es mit, nicht ahnend, welches Unheil sie damit heraufbeschwören. Denn das Werk ist noch lange nicht vollendet und neue Geschichten erwecken die schrecklichsten Alpträume zum Leben…

Geschrieben am 13.08.2019 von Carmine Carpenito



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