Separation – Konkurrenz für Pennywise: Ein neuer Clown sorgt für Nervenkitzel

Trennt sich ein Elternpaar, sind häufig Kinder die Leidtragenden. Hin- und hergerissen zwischen beiden Seiten, werden sie übermannt von Schuldgefühlen, Ängsten und Sorgen.

Was William Brent Bell (The Devil Inside) in seinem neuen Spuk Seperation (Trennung) auffährt, geht allerdings weit über die üblichen Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen einer solchen Scheidungsschlammschlacht zwischen zwei Eheleuten hinaus – und weckt mit seinem schaurigen Antagonisten noch dazu Erinnerungen an Stephen Kings ES! Das zweiteilige Coming-of-Age-Epos über die nach außen hin verschlafene, innerlich aber zutiefst verdorbene und von Horror-Clown Pennywise beherrschte Kleinstadt Derry gehörte 2017 und 2019 zu den Klassenschlagern schlechthin und lockte sogar Zuschauer ins Kino, die sonst nicht für Horrorkost zu begeistern sind.

Dass es in nächster Zeit erstmal keinen dritten ES-Film geben wird, kommt für Genre-Spezialist Brent Bell (The Devil Inside) offenbar einer Aufforderung und verschenktem Potenzial gleich, das es sogleich zu nutzen gilt. Denn jetzt ist er mit seiner eigenen Antwort auf Pennywise zur Stelle: Grisly Kin! Seinen ersten Auftritt hat der unheilvoll dauergrinsende Geselle am 30. April in amerikanischen Kinos – oder schon jetzt im offiziellen Trailer zu Separation!

Darum geht es in‘ Separation‘

Hier findet sich die achtjährige Jenny (Violet McGraw aus Spuk in Hill House) inmitten der Trennung ihrer Anwaltsmutter Maggie (Mamie Gummer) und Künstlervaters Jeff (Rupert Friend) wieder. Als Scheidungskind ist Jenny es inzwischen gewohnt, öfter auf sich allein gestellt zu sein, nur umringt von einer merkwürdigen Puppe namens Grisly Kin, die auf den Arbeiten ihres Vaters basiert. Für sie bricht eine Welt zusammen, als Maggie kurz darauf bei einem Autounfall ums Leben kommt.

In diesem Haus stimmt etwas nicht! ©Open Road

Dass Maggies Vater (Brian Cox) auf Sorgerecht klagt und das neue Kindermädchen Samantha (Madeline Brewer) die Mutterrolle im Haus übernehmen will, macht die Situation für Jenny nicht gerade einfacher. Zu allem Überfluss entwickelt ihre Puppe ein unheimliches Eigenleben – eines, das offenbar nur Jenny sehen kann. Steckt ihre verstorbene Mutter hinter der Heimsuchung?

Für William Brent Bell markiert Seperation die Rückkehr in gewohntes Terrain. Seine größten Erfolge feierte der Amerikaner mit gruseligen Hits wie The Boy, The Devil Inside oder Wer – Das Biest in dir. Zudem steckt er in den letzten Zügen zu Orphan – First Kill, seiner kommenden Fortsetzung zum erfolgreichen Orphan-Originalfilm von 2009, für die Isabelle Fuhrmann noch einmal zur mörderischen Esther (aka Lena Klammer) im Kindskörper wird.

©Open Road

Geschrieben am 26.03.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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