Sharp Objects – Jason Blum untersucht düstere Mordserie im TV-Format

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Gillian Fly darf sich über zunehmendes Interesse hinsichtlich seiner Romanwerke freuen. Gone Girl wurde bereits von David Fincher in Szene gesetzt und flimmert noch dieses Jahr über die Kinoleinwände. Sharp Objects, hierzulande besser bekannt als Cry Baby, bleibt diese Ehre zwar verwehrt, schafft es dafür aber ins Fernsehen. Kein Geringerer als Horror-Veteran Jason Blum (Insidious) zeichnet für die Adaption verantwortlich und kooperiert mit Entertainment One und Marti Noxon, um eine ganze Serie zu realisieren. Sharp Objects thematisiert die Geschehnisse rund um Camille Preaker, “Abschaum. Vom alten Geldadel“. So jedenfalls charakterisiert sie sich selbst, als sie im Büro von Frank Curry sitzt. Curry ist Chefredakteur der Daily Post, der viertgrößten Zeitung von Chicago. Preaker ist eine seiner Journalistinnen. Curry hat sie zu sich zitiert, damit sie ihm einiges über ihre Heimatstadt Wind Crap im äußersten Südosten von Missouri erzählt. Hier sind ein paar gut aussehende Mädchen auf äußerst grausame und schmerzvolle Art und Weise ermordet worden.

Alle Zähne wurden ihnen gezogen. Jetzt wird ein weiteres Kind vermisst. Und Preaker soll nach Wind Crap, um über den Fall zu schreiben. Preaker macht sich auf die Reise, die sich immer mehr als Reise in die eigene Vergangenheit entpuppt. Denn der Ort, den sie nie besonders mochte, und vor allem ihr Geburtshaus bergen ein düsteres, Tod bringendes Geheimnis, das unmittelbar mit den Mordfällen in Verbindung steht. Und am Ende findet Preaker sogar die Zähne der Opfer wieder.

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Geschrieben am 10.07.2014 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News