So wird 2018 – Alle kommenden Horrorfilme: Trailer, Termine und Infos

Ein Jahr, das (in vielerlei Hinsicht) so sehr von Horror geprägt wurde wie kaum ein zweites, geht zu Ende. Doch kein Sorge: Auch 2018 verspricht wieder ein durch und durch unheimlicher Jahrgang zu werden und bringt ganze Wagenladungen an interessanten Neuheiten, Sequels, Prequels, Roman-, Comic- und Videospielverfilmungen mit. Da kommt wirklich einiges auf uns zu! Damit ihr bei all den potenziellen Kinohits und Genrevertretern nicht gleich den Überblick verliert, haben wir einige der spannendsten Titel für Euch zusammengefasst und in unserer praktischen Übersicht verarbeitet. Und die macht deutlich: Langeweile dürfte 2018 so schnell keine aufkommen. Mit Michael Myers, Predator oder Pinhead haben einige der größten Horror-Ikonen ihr Comeback angekündigt. Wie es darüber hinaus weitergeht, erfahrt Ihr in unserer gesamten Vorschau mit allen Trailern und Infos zum Besten, was Horror, Thriller, Sci-Fi und Fantasy 2018 zu bieten haben.


Das Jahr 2018 beginnt mit einem neuen Fall von Medium Elise, die es im Horror-Thriller Insidious: The Last Key mit einem der wahrscheinlich bösesten Dämonen überhaupt zu tun haben wird. Das vierte Kapitel der Erfolgsreihe, die 2011 über Regisseur James Wan (The Conjuring) und Produzent Jason Blum (Paranormal Activity, The Purge) ins Leben gerufen wurde und damals schon für gruselige Unterhaltung sorgte, gewährt ab dem 4. Januar einen schaurigen Einblick in einen noch gefährlicheren Lebensabschnitt von Elise und ihre Versuche, Menschen vor tödlichen Bedrohungen aus der Geister- und Dämonenwelt zu befreien. Leigh Whannell bleibt seinem „Baby“ einmal mehr treu und steuert erneut die schriftliche Vorlage bei. Aufgrund des Erfolges entschied Universal Pictures, das Prequel gleich selbst in die Kinos zu bringen und sich den Weg über Tochterfirmen wie die ohnehin geschlossene Abteilung FilmDistrict oder Focus Features zu sparen.


Es ist nicht leicht, in die Fußstapfen eines bekannten Filmemachers zu schlüpfen – schon gar nicht, wenn dieser George A. Romero heißt. Hèctor Hernández Vicens (Die Leiche der Anna Fritz) hat es dennoch gewagt und mit Day of the Dead: Bloodline einen Film erschaffen, der mehr Hommage als direkte Neuverfilmung ist. Dafür sprechen die diversen Änderungen. So ist die Handlung nur noch zum Teil in der Untergrundbasis aus dem Original angesiedelt und auch dem Forschungsobjekt Bub (hier gespielt von Johnathon Schaech aus Laid to Rest 2) wurde eine gehörige Frischzellenkur gegönnt. Nur der berüchtigte Blutzoll des hierzulande noch immer beschlagnahmten Horror-Klassikers soll praktisch unverändert übernommen worden sein. Trotz saftigem Zombie-Gemetzel ist Bloodline geglückt, was dem Romero-Original bis heute verwehrt bleibt – eine FSK-Freigabe für die ungeschnittene Regiefassung. Ob Day of the Dead: Bloodline hält, was der bekannte Name verspricht, zeigt sich hierzulande zum Heimkino-Start am 25. Januar 2018.


Wieder zeigt sich, dass man von manchen Spielen besser die Finger lassen sollte. Auch wenn wir Robert Englund (A Nightmare On Elm Street) vermutlich nicht mehr als Freddy Krueger zu sehen bekommen werden: Dem Genrefilm selbst hat die Ikone deshalb noch lange nicht abgeschworen und bleibt uns somit auch zukünftig in der einen oder anderen Form erhalten. So wie in The Midnight Man von Travis Nicholas Zariwny (Cabin Fever), den Universum Film am 26. Januar 2018 nach Deutschland holt. Als Gabrielle Haugh und Grayson Gabriel in The Midnight Man ein altes heidnisches Ritual ausgraben, setzen sie damit unwissentlich ein unbeschreibliches Übel frei, das ihre schlimmsten Ängste gegen sie einsetzt und selbst am hellichten Tag für grauenerregende Albträume sorgt. Fans von Ouija oder auch The Bye Bye Man dürfen sich auf bewährte Genrekost freuen, die bekannte Stilelemente zuletzt erfolgreicher Horrortitel verschmelzen lässt.


Nicht weniger als acht Jahre mussten Fans auf Nachschub zu Cloverfield warten. Anfang 2016 wurde die Geduld dann endlich mit 10 Cloverfield Lane belohnt, der eine Parallelgeschichte zum Erstling erzählte. Bis zum nächsten Ableger wird zum Glück deutlich weniger Zeit verstreichen – wenn auch etwas mehr als erwartet. Dieser sollte nämlich schon 2017 erscheinen, wird nun jedoch im neuen Jahr über die Leinwände flimmern. In diesem Fall spielt J.J. Abrams gleich vorweg mit offenen Karten und verzichtet auf den Überraschungseffekt wie bei 10 Cloverfield Lane. Der trug lange Zeit den Arbeitstitel Cellar und wurde erst passend zur Trailerpremiere als Franchisefilm entlarvt. Dieses Mal wird das Geschehen ins Weltall verlegt, wo wir einer Gruppe von Astronauten beim Überleben zusehen, als das vollkommen Undenkbare passiert: nach einem Missgeschick mit dem Hadron-Teilchenbeschleuniger verschwindet die Erde im Nichts. Während die Männer die Situation kaum fassen können, entdecken sie unerwartet ein europäisches Schiff auf ihrem Radar.


Maze Runner wirft das moderne Konzept, das beispielsweise bei Harry Potter oder Die Tribute von Panem angewandt wurde, über Bord und verabschiedet sich im Frühjahr mit dem letzten Kapitel Die Auserwählten in der Todeszone. Den Trend, das finale Buch einer Jugendromanreihe in zwei Teile zu splitten, wurde in diesem Fall also glücklicherweise ignoriert. Fans von Dylan O’Brien und Co. sollten den großen Showdown eigentlich schon 2017 zu sehen bekommen. Durch einen plötzlichen Unfall, bei dem sich Hauptdarsteller O’Brien gleich mehrere Knochen brach, musste die Produktion unweigerlich unterbrochen und verschoben werden. Als O’Brien wieder gesund war, ließ er sich abermals von Regisseur Wes Ball Anweisungen geben, um in seiner Rolle als Thomas die übrig gebliebenen Szenen nachzudrehen. Im Film stürzen sich er und seine Gruppe der entflohenen Gladers auf ihre letzte Mission. Um ihre Freunde zu retten, müssen sie in die legendäre Last City einbrechen, ein WCKD-kontrolliertes Labyrinth, das sich als das tödlichste von allen entpuppt.


Ein romantisches Fantasy-Märchen mit R-Rating? Diese Art Film kann eigentlich nur die Handschaft eines ganz bestimmten Filmemachers tragen: Guillermo del Toro! Denn wenn der Pan’s Labyrinth-Schöpfer eine Liebesgeschichte dreht, kann man sich sicher sein, dass diese alles andere als alltäglich ausfällt. Und tatsächlich: The Shape of Water wirkt eher wie eine Mischung aus BioShock, Der Schrecken vom Amazonas und Hellboy und hat wenig mit der romantischen Stangenware zu tun, die uns Hollywood für gewöhnlich vorsetzt. Da gerät dann sogar der Regisseur selbst ins Schwärmen: „Ich habe noch nie ein persönlicheres Werk inszeniert. Ich bin so was von stolz darauf“, gesteht del Toro. „Für mich ist es der beste Film, den ich jemals auf die Beine gestellt habe. Es kann hart sein, einen Film zu kreieren und dafür zu sorgen, dass er auch gesehen wird. Aber The Shape of Water verbindet sich auf wunderbare Weise mit dem Publikum. Er verfügt über ein großes Herz. Ich habe ihn selbst schon 190 Millionen Mal gesehen und muss an drei, vier Stellen im Film immer noch weinen. Ich liebe ihn einfach!“ Beste Chance also, dass The Shape of Water auch bei der kommenden Award-Season Anklang finden könnte.


Ab wann ist ein Projekt zu unkonventionell und damit schlichtweg zu riskant, um ihn der breiten Masse zuzumuten? Egal, wie die Antwort auf diese Frage lautet – der komplexe Sci/Fi-Thriller Auslöschung schafft es hierzulande nur kurze Zeit auf die Leinwand, da Produzent David Ellison kalte Füße bekam und sich einen Deal mit Streaming-Riesen Netflix zunutzen machte. Aus Angst vor einem finanziellen Debakel, da der Film „zu intelligent“ sei, ließ sich Ellison absichern und verkaufte den Film mit Natalie Portman in der Hauptrolle zu einem derart hohen Preis, dass sich die Produzenten keinerlei Sorgen mehr darüber machen müssen, ob Auslöschung in den USA, wo die Romanverfilmung nach wie vor über die Leinwände flimmern soll, eine Bauchlandung hinlegen wird. Jeff VanderMeer, der die dreiteilige Vorlage schrieb, konnte den Film schon in Augenschein nehmen und zeigt sich begeistert: „Was ich sagen kann, ist, dass er mich einfach umgehauen hat und er ein surreales, wunderschönes und zugleich zutiefst verstörendes Erlebnis war und bei mir einen derart bleibenden Eindruck hinterlassen hat, dass sich mein Körper danach wie geschunden anfühlte.“ Ob sich David Ellison hier wohl im Unrecht befindet?


Deutsche Horrorfilme genießen bekanntlich nicht den besten Ruf. Dennoch wagen sich auch bei uns immer wieder Filmemacher an die Aufgabe, uns einen gehörigen Schrecken einzujagen. Mit Unfriend (im Ausland als Friend Request veröffentlicht) gelang das zuletzt sogar auf internationaler Ebene überraschend gut. Ähnlich wie der Geister-Schocker von Regisseur Simon Verhoeven setzt nun auch der Found Footage-Horrorfilm Heilstätten von Haus aus auf die Unterstützung eines großen Studios (20th Century Fox) und führt uns im nächsten Frühjahr geradewegs in die düsteren Hallen eines verwitterten Kurortes, der Sonja Gerhardt, Tim Oliver Schultz, Lisa-Marie Koroll, Nilam Farooq, Emilio Sakraya, Timmi Trinks und den bekannten „YouTubern“ Leon Machere, Davis Schulz und Freshtorge den Schock ihres Lebens verpassen soll. Schon kurz nach der Ankunft in den Heilstätten, einem düsteren Ort in der Nähe von Berlin, häufen sich nämlich unheimliche Vorkommnisse. Doch als sie aussteigen wollen, bemerken sie, dass es dafür längst zu spät ist…


Was haben Angelina Jolie und Alicia Vikander gemeinsam? Beide Schauspielerinnen haben jeweils einen Oscar gewonnen und durften in die Rolle der taffen Videospiel-Ikone Lara Croft schlüpfen – Jolie in den Jahren 2001 und 2003 und Alicia Vikander ab März 2018. Doch anders als die ersten Filme, die Paramount Pictures rund 430 Millionen Dollar einbrachten, basiert die neue Adaption nicht etwa auf dem 1996 erschienen Original und Klassiker, sondern auf der modernen Reboot-Reihe, die seit 2013 Spieler aus aller Welt begeistert. Inszeniert wurde Tomb Raider von Regisseur Roar Uthaug, dem norwegischen Filmemacher hinter der Slasher-Reihe Cold Prey. Für das Drehbuch lieh man sich aus dem Hause Marvel Geneva Robertson-Dworet aus, die die Vorlage zum 2019 anlaufenden Captain Marvel von Walt Disney beisteuert. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Berufspartner Alastair Siddons, der schon das Drama Trespass Against Us schrieb.


Die Zeiten, in denen nahezu ausschließlich Nachwuchsschauspieler in Horrorfilmen agieren und dabei mehr Haut als Verstand zeigen durften, sind längst vorbei. Das wollen auch Michael und Peter Spierig (Predestination, Jigsaw) beweisen und zwar mit Winchester, ihrem nächsten Ausflug ins Genre des fantastischen Films. Niemand Geringeres als Oscargewinnerin Helen Mirren konnten beide erfolgreich zu einer Zusammenarbeit überreden. In ihrem neuen Werk porträtiert die renommierte Schauspielerin die reiche Waffen-Erbin Sarah Winchester, die fest davon überzeugt war, von jenen Seelen heimgesucht zu werden, die mit einem Gewehr aus dem Unternehmen ihres verstorbenen Mannes getötet worden waren. Auf Anraten eines Mediums baute sie für die nächsten 38 Jahre durchgehend an ihrem Haus weiter. Stets in dem Glauben, sie würde sterben, sollten die Arbeiten irgendwann beendet sein. Nach ihrem Ableben wurde das Anwesen geschlossen.


Thomas Tull von Legendary Pctures war jahrelang hin und hergerissen, ob Pacific Rim: Uprising wirklich Sinn macht. Die Produktion der Fortsetzung wurde zunächst auf Eis gelegt, da man sich intern nicht sicher war, ob es eine schlaue Idee ist, ein Sequel zu einem Film zu machen, der seine Ausgaben gerade so wieder einspielen konnte. Doch nach langer Zeit der Überlegung und der Zustimmung von Universal Pictures gab sich Tull einen Ruck und gewährte dem Nachfolger grünes Licht. Allerdings müssen Fans wohl oder übel einige Änderungen hinnehmen, da weder Regisseur Guillermo Del Toro (Pan’s Labyrinth, The Shape of Water) noch Schauspieler Charlie Hunnam (Sons of Anarchy) oder Idris Elba (Thor) zurückkehren werden. Neu dabei sind dafür John Boyega (Star Wars: Die letzten Jedi) und Scott Eastwood (Fast & Furious 8), die im Sci/Fi-Film als Jake und Nate riesige Jaeger steuern müssen, um überdimensionalen Kreaturen das Handwerk zu legen. Ob es funktioniert, erfahren wir ab dem 22. März, wenn Universal Pictures und Legendary Pictures ihre jüngste Kreation auf die Kinozuschauer loslassen.


Mit Contagion und Side Effects hat Ausnahmeregisseur Steven Soderbergh gezeigt, dass er ein Gespür für düstere Stoffe hat. Richtig unheimlich soll es jetzt in seiner nächsten Regiearbeit, dem Horror-Thriller Unsane zugehen. Darin wird eine Frau gegen ihren Willen in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Dort wird sie mit ihren größten Ängsten konfrontiert – ohne zu wissen, ob das, was ihr widerfährt, auch wirklich real oder lediglich Einbildung ist. Unsane verspricht eine Abkehr vom Hollywood-Hochglanzkino und soll in einem für Soderbergh eher untypischen Found Footage-Look erstrahlen. Dieses Experiment wollten sich weder Claire Foy (aktuell mit The Crown erfolgreich) noch Juno Temple, Jay Pharaoh, Joshua Leonard, Aimee Mullins oder Amy Irving entgehen lassen, die alle eine Rolle ergattern konnten. Das Endprodukt flimmert 29. März 2018 über die Leinwände.


Im Normalfall sind Experimente in Hollywood nicht gerade gerne gesehen – vor allem dann nicht, wenn sie an teuren Produktionen durchgeführt werden. 20th Century Fox ging bei Logan trotzdem das Risiko ein, den letzten Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine so blutrünstig wirken zu lassen, dass das für Comicverfilmungen als tödlich empfundene R Rating unumgänglich war. Doch siehe da – trotz höherer Freigabe zog das Spin-Off von X-Men problemlos an Apocalypse vorbei, obwohl dieser unzählige Mutanten einführte und den titelgebenden sowie in Fankreisen sehr beliebten Antagonisten bot. Aber schafft es die Reihe den Zuschauer auch dann ins Kino zu locken, wenn aus einem klassischen Comic- ein Horrorfilm wird? Mit New Mutants wagt das Studio dann abermals den Versuch, neue Wege einzuschlagen und frische Impulse zu liefern. Ob auch diese anerkannt werden, muss sich zeigen. Ursprünglich war vorgesehen, dass dies der Startschuss einer ganzen Horror-Trilogie werden würde. Da sich Fox allerdings Ende 2017 von Disney aufkaufen ließ, bleibt abzuwarten, was aus bisherigen Planungen wird.


Wenn A Quiet Place im Frühling in den Kinos anläuft, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren. Denn schon das kleinste Geräusch könnte im übersinnlichen Survival-Thriller immense Konsequenzen haben. Produziert wurde der Genrefilm von Michael Bay, Brad Fuller und Andrew Form, jenem Trio aus dem Hause Platinum Dunes, das sich vor allem für die Umsetzung von Remakes wie The Texas Chainsaw Massacre, Freitag der 13. oder A Nightmare on Elm Street einen Namen in Hollywood machen konnte. Mit A Quiet Place distanzieren sich die Produzenten jetzt aber nahezu gänzlich von nervigen Teenagern oder einem hohen Body Count und setzen stattdessen auf eine subtilere Herangehensweise, eine bedrohliche Atmosphäre, Nervenkitzel und eine große Portion Mysterie. Muxmäuschenstill bleiben müssen ab dem 10. Mai John Krasinski (13 Hours), der gleichzeitig auch Regie führte, Schauspielkollegin Emily Blunt (Edge of Tomorrow) und deren Filmkinder. In diesem Sinne: Psssssssssch…


Fans von Teen Wolf haben sich gefragt, was aus Tyler Posey wird, wenn die Serie ihr Ende findet. Denn anders als Dylan O’Brien, der zwischen den einzelnen Staffeln in zwei erfolgreichen Maze Runner-Filmen oder dem Rache-Thriller American Assassin auf der Kinoleinwand zu sehen war, blieben im Fall von Posey die großen Kinorollen aus – bis jetzt. 2018 kann der Mime ebenfalls zeigen, ob auch er das Zeug dazu hat, einen ganzen Spielfilm zu tragen. Die Zusammenarbeit mit Blumhouse, denen Universal Pictures 2017 große Hits wie Split, Get Out oder Happy Death Day zu verdanken hatte, soll dafür sorgen, dass der Schauspieler seine Rolle als Werwolf Scott McCall nach sechs Staffeln an den Nagel hängen und neue Facetten von sich zeigen kann. In Truth or Dare geraten er und andere Collegestudenten unweigerlich in Lebensgefahr, als sie plötzlich mit einer übersinnlichen Variante des Spiels ‚Wahrheit oder Pflicht’ konfrontiert werden. Doch was genau passiert mit jenen, die ihre Wahrheit verleugnen oder Pflicht verweigern?


Videospielhersteller lizenzieren zurzeit so viele Verfilmungsrechte wie niemals zuvor. Doch an der bitteren Wahrheit führte bis zuletzt nichts vorbei – Adaptionen von Videospielen müssen nach wie vor um jeden einzelnen Zuschauer kämpfen und scheitern diesbezüglich in neun von zehn Fällen. Selbst große Titel wie Hitman oder Assassin’s Creed, deren Vorlagen sich großer Beliebtheit erfreuen, taten sich schwer damit, Gamer und Kinogänger in die Lichtspielhäuser zu locken. Ob Rampage die Lösung ist? Der gleichnamige Arcade Klassiker, in dem Spieler zwischen einem überdimensionalen Gorilla, einer Riesenechse oder einem immensen Wolf wählen, geht es darum, ganze Städte in Schutt und Asche zu legen und währenddessen alle Menschen zu verspeisen, die einem über den Weg laufen. Man ließ sich wahrlich von nichts und niemandem aufhalten. Eine Tatsache, die sich in der Verfilmung ändern könnte. Schließlich wird diese etwas bieten, das in jedem Ableger der Vorlage fehlte – ein kampffreudiger sowie muskelreicher Dwayne Johnson.


Manchmal reicht eine einfache Idee aus, um eine gesamte Mythologie zu inspirieren. Das fiktive Wesen Slender Man wurde 2009 lediglich für einen Fotowettbewerb ins Leben gerufen, gehört mittlerweile aber längst zur modernen Internetkultur. Beispielsweise tritt es vermehrt als sogenanntes Meme in Fotos, Videos, Liedern oder Computerspielen auf. Dadurch wurde der Slender Man über die Jahre natürlich immer bekannter und zwar so sehr, dass inzwischen selbst Hollywood Gefallen an der Gruselgeschichte fand. So will uns Sony Screen Gems 2018 mit ihrer Version des Kinderschrecks vertraut machen. Auf die Leinwand zaubern darf den übersinnlichen Horror-Thriller Serienregisseur Sylvain White (The Mentalist, The Originals), der vor einigen Jahren noch eine Verfilmung zum Videospiel Castlevania stemmen sollte. In der weiblichen Hauptrolle agiert die horrorerprobte Joey King. Ihre Erfahrungen gegen böse Dämonen aus The Conjuring und einer verfluchten Wunschbox aus Wish Upon sollten der 18-jährigen Amerikanerin dabei helfen, auch dem Phänomen Slender Man die Stirn zu bieten.


Mit Star Wars lässt sich eine Menge Geld verdienen, so viel steht fest. Trotzdem dürfte es sich bei Solo: A Star Wars Story um das bislang riskanteste Projekt handeln, das unter der Führung von Lucasfilm-Produzentin Kathleen Kennedy entsteht. 40 Jahre lang kannte man nur einen Schauspieler in der Rolle des Schmugglers Han Solo – Harrison Ford. Doch da das kommende Spin-Off die Vorgeschichte des legendären Charakters erzählt, war eine Neubesetzung die logische Konsequenz. Die schweißtreibende Mission, Skeptiker positiv zu überraschen, will vom 28-jährigen Mimen Alden Ehrenreich (Beautiful Creatures, Hail, Caesar!) erfüllt werden. Dumm nur, dass das Mammutprojekt schon lange vor Kinostart mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Die ursprünglichen Regisseure Christopher Miller und Phil Lord wurden mitten im Dreh gefeuert, Ehrenreich würde den Erwartungen nicht gerecht werden und selbst Disney soll inzwischen das Vertrauen in das Werk verloren haben. Ob sich die vorzeitige Abschreibung bloß als Hokuspokus entpuppt und Kennedy die Aufgabe doch noch erfolgreich meistert, erfahren Fans im Mai.


In der Realität sind bislang alle Versuche gescheitert, Dinosaurier zu klonen. Manche Wissenschaftler halten jedoch an ihrem Traum fest und sind nach wie vor überzeugt davon, dass früher oder später wieder Urzeitwesen auf unserem Planeten herumwandern. Vor ihrem möglichen Durchbruch sollten die Wissenschaftler aber vielleicht einen Blick auf Jurassic World: Das gefallene Königreich werfen, um sich über potenzielle Gefahren im Klaren zu werden. Das Sequel zum Kassenschlager aus dem Jahr 2015 vereint Chris Pratt und Bryce Dallas Howard abermals auf einer von Dinosauriern besetzten Insel, die in diesem Ableger dem Untergang geweiht ist. Aufgrund eines plötzlichen Vulkanausbruchs müssen sie im Eiltempo eine schwere Wahl treffen und folgende Frage beantworten: Haben die Dinosaurier ein Anrecht darauf, evakuiert und somit gerettet zu werden, oder müssen sie sich wohl oder übel erneut der Auslöschung geschlagen geben?


Das The Conjuring-Universum umfasst die zweiteilige Hauptreihe, das Spin-Off Annabelle sowie dessen Prequel Creation. Alle zusammen haben weltweit beeindruckende 1.2 Milliarden US Dollar und damit rund das Fünfzehnfache ihrer Kosten eingespielt. Im Interesse von Warner Bros. darf es so natürlich auch im Sommer weitergehen, wenn das nächste Wesen aus den Mutterfilmen seine eigene Geschichte erhält. Regisseur Corin Hardy versetzt uns in The Nun in ein abgeschiedenes Kloster im Herzen Rumäniens, in dem sich gerade ein schrecklicher Selbstmord unter den dortigen Nonnen zugetragen hat. Prompt werden vom Vatikan ein vorbelasteter Priester und sein Novize ausgesandt, deren Aufgabe es sein wird, den mysteriösen Fall genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch kaum dort angekommen, werden auch schon brüchige Stellen in der vermeintlich sicheren Fassade des Ordens sichtbar, die auf eine dämonische Präsenz innerhalb der Mauern hindeuten. Jene Präsenz, der wir in Form von Valak schon in The Conjuring 2 über den Weg gelaufen sind.


Wenn eine mehrteilige Reihe überleben und nicht ständig der Wiederholung zum Opfer fallen will, sind frische Herangehensweisen Pflicht. Genau die beabsichtigt Filmemacher James DeMonaco mit seiner nächsten Säuberungsnacht, besser gesagt der ersten überhaupt. The Purge: The Island versetzt uns nämlich in der Zeit zurück und befördert uns auf die kleine Insel Staten Island, wo die Regierung eine erste Versuchsreihe mit der kontroversen Säuberungsnacht anberaumt. Dabei soll es dieses Mal so wild zugehen wie noch niemals zuvor: „Wir geben im dritten Akt richtig Gas. Mehr als noch in den letzten Filmen konzentrieren wir uns diesmal auf einen zentralen Anti-Helden namens William, der ein bisschen von Clint Eastwood in Unforgiven inspiriert wurde. Das ist eine coole, moderne Art des Draufgängers, der sich im Laufe des Films bewährt und zu wahrer Größe heranwächst“, verspricht DeMonaco. Für The Purge: The Island wird er im Übrigen nur noch das Drehbuch beisteuern und erstmals von seiner Rolle als Regisseur zurücktreten. Diese verkörpert dieses Mal Nachwuchsfilmer Gerard McMurray (Burning Sands).


Mit Filmen wie From Dusk Till Dawn oder Sin City erreichte Robert Rodriguez zwischen den Jahren 1996 und 2005 Kultstatus. Ein Titel, der ihm nicht lange gegönnt war. Nach einigen Flops und fehlgeschlagenen Wiederbelebungsversuchen soll jetzt Alita: Battle Angel sein großes Comeback als Regisseur werden. Die Besonderheit an der Mangaverfilmung? Die titelgebende Protagonistin wurde vollständig animiert. Zwar lieh Rosa Salazar (Man Seeking Woman) der Figur ihre Mimik und Bewegungen, doch das Gesicht der Schauspielerin ist nicht wiederzuerkennen. Für Produzent James Cameron, der die Vorlage schon seit etlichen Jahren adaptieren wollte, war es von Anfang an ein faszinierender Gedanke, mit einem menschenähnlichem CGI-Wesen selbige Emotionen beim Publikum auszulösen, wie es einem „richtigen“ Schauspieler bei vorhandenem Talent möglich wäre. Im Sci/Fi rekonstruiert ein Arzt den Kopf eines weiblichen Cyborgs. Doch bald stellt sich heraus, dass es sich bei ihr um eine gefährliche Waffe mit außergewöhnlichen Kampffähigkeiten handelt.


Es gab eine Zeit, da waren Adam Sandler und Kevin James kaum von der Bildfläche wegzudenken. Egal, was die beiden Komiker auf die Leinwand zauberten, die Säle waren in der Regel rappelvoll – bis einige kommerzielle Flops und ein Vertrag mit Streaming-Riese Netflix für ihr Verschwinden im Kino verantwortlich war. Doch dank Hotel Transsilvanien 3 wird es bald zu einem „Wiederhören“ kommen, wenn sie Dracula und Co. zum dritten Mal in Folge ihre unverwechselbaren Stimmen leihen. Die nicht ganz so bösen Monster wollen im kommenden Jahr endlich etwas Sonne tanken und nach Hawaii verreisen, um dort andere Abenteuer zu erleben und neue Herausforderungen zu knacken. Die beiden Vorgänger erwiesen sich 2012 und 2015 als sehr erfolgreich für Sony Pictures. Während es der Erstling auf immerhin 360 Millionen Dollar brachte, konnte sich die Fortsetzung sogar auf 475 Millionen Dollar steigern. Beide wurden für rund 80-90 Millionen Dollar umgesetzt.


Fans von Predator dürften sich im Moment dieselbe Fragen stellen wie die von Star Wars. Was die Übernahme von 20th Century Fox für die Zukunft vom Franchise bedeutet, wird sich zeigen. Aber immerhin konnte das Studio vorher noch die Produktion an einem neuen Ableger vollenden. Von The Predator wird vor allem deshalb so viel erwartet, weil zum einen der gefeierte Regisseur Shane Black (Kiss Kiss Bang Bang, The Nice Guys) am Werk war und zum anderen das Motto Back to the roots hier sehr ernst genommen wird. Der Sci/Fi-Horror soll in seiner Machart nicht nur an den unvergessenen Klassiker mit Arnold Schwarzenegger erinnern und darauf aufbauen, sondern auch an dessen Geschehnisse anknüpfen. Ursprünglich war es sogar vorgesehen, dass Arnie nach 31 Jahren wieder in seine Rolle als Dutch schlüpft. Da ihm der Part allerdings zu klein war, lehnte er das Angebot dankend ab. Dafür treten jetzt Boyd Holbrook (Run All Night), Olivia Munn (X-Men: Apocalypse) und Jungschauspieler Jacob Tremblay (Wunder) gegen den unsichtbaren Jäger an.


The Shallows und 47 Meters Down haben 2016 und 2017 gezeigt, dass im Sommer durchaus Interesse am Tier-Horror oder besser gesagt an Filmen über Haie besteht. Deshalb kehren die gefräßigen Meeresbewohner auch im neuen Jahr auf die Bildfläche zurück und das größer denn je. MEG basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage und befand sich seit einer halben Ewigkeit in der Warteschleife. 2018 darf sich Jason Statham (The Expendables) den riesigen Ur-Hai aber endlich vorknöpfen. Anders als The Shallows und 47 Meters Down, die für ein mittelschweres Budget von maximal 20 Millionen Dollar umgesetzt wurden, ist MEG auf noch besser besuchte Vorstellungen angewiesen. Um die Produktion aufwendig wirken zu lassen und der erfolgreichen Vorlage auch inhaltlich gerecht werden zu können, musste Warner Bros. ordentlich in die Taschen greifen. Ob sich die Ausgaben gelohnt haben und die Buchverfilmung tatsächlich deutlich an den Erfolgen seiner Kollegen vorbeiziehen kann, offenbart sich nach dem Kinostart am 30. August.


Nachtwache (Nattevagten) von Ole Bornedal hat uns Mitte der Neunziger sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unheimlich die einsame Nachtschicht in einer (nur vermeintlich totenstillen) Leichenhalle ausfallen kann. Deshalb ist Ärger vorprogrammiert, wenn Sony Pictures mit Cadaver ein ähnliches Horror-Kapitel aufschlägt, das uns ohne Umwege zur Nachtwache in einer Leichenhalle abkommandiert. Es ist der Beginn eines Albtraums. Gespielt wird die Figur der taffen Nachtwächterin diesmal von Pretty Little Liars-Star Shay Mitchell in ihrer ersten großen Kinorolle. Die kreative Leitung obliegt dagegen dem Niederländer Diederik Van Rooijen, der bei Platinum Dunes lange Zeit für die Regie bei Die Vögel im Gespräch war, jedoch nie die Möglichkeit bekam, den Film auch wirklich umzusetzen.


Eli Roth (Cabin Fever, The Green Inferno) ist der letzte Regisseur, den man mit der Verfilmung eines phantastischen Jugendromans in Verbindung bringen würde. Steven Spielbergs Produktionsfirma Amblin Entertainment sah in dieser Kombination aber durchaus Potenzial und so darf man sich im September auf die Kinoadaption von John Bellairs 1977 erschienenem The House With A Clock On Its Walls (bei uns Das Haus, das tickte oder Das Geheimnis der Zauberuhr) freuen. Darin zieht der zehnjährige, neugierige Waisenjunge Lewis Barnavelt in das sonderbare Haus seines Onkels nach New Zebeedee, was eine Reihe merkwürdiger Ereignisse lostritt. Bei dem kauzigen Alten und seiner Nachbarin Mrs. Zimmermann handelt es sich nämlich um Magier. Doch das ist nicht die einzige Überraschung, die in dem alten magischen Gemäuer voller Gefahren lauert, in dem pausenlos eine tickende Uhr zu hören ist. Den etwas verschrobenen, eigenwilligen Zauberer gibt Jack Black – eine Rolle, mit der er nach Gänsehaut bestens vertraut sein sollte. Und auch die restlichen Charaktere sind dank Cate Blanchett und Kyle MacLachlan sehr prominent besetzt.


Deadpool und Logan haben es vorgemacht, jetzt zieht auch Sony Pictures nach. Vor ein paar Jahren wäre eine finstere Big Budget-Comicverfilmung von einem der großen Studios noch undenkbar gewesen. Nicht zuletzt die beiden oben genannten Beispiele haben aber gezeigt, dass sich Kinogänger nicht von einem R-Rating abschrecken lassen, wenn ein Film sehenswert ist. Im Gegenteil sogar: Viele schätzen und unterstützen den Trend hin zu erwachseneren Stoffen ohne künstliche Zurückhaltung, wenn es um den grafischen und thematischen Härtegrad geht. Deshalb setzt man bei der Verfilmung von Spider-Mans Erzfeind Venom alles auf eine Karte und verspricht: „Die Welt wird vor dem wohl dunkelsten und mächtigsten Superschurken erzittern, den Marvel je erschaffen hat. Es wird der absolute Wahnsinn,“ heißt es in einem Behind the Scenes-Video der kürzlich abgeschlossenen Dreharbeiten. Anfang des Jahres zieht es Regisseur Ruben Fleischer, der für das Studio schon Zombieland in Szene setzte, dann unter anderem in den Schneideraum, damit Venom pünktlich zu Halloween für Angst und Schrecken sorgt.


Niedliche Muppets, die sich auf der Leinwand an die Gurgel gehen? The Happytime Murders von der Jim Henson Company (Muppets, Der dunkle Kristall) will es möglich machen! Dafür hat man sich Roger Rabbit und Meet the Feebles zum Vorbild genommen und diese mit thematischen Elementen wie Gewalt, Sex, Mord und einem saftigen R-Rating vermengt. Heraus kommt ein Film, der 2018 für einigen Gesprächsstoff sorgen dürfte, und das nicht zuletzt wegen Ghostbusters-Kämpferin Melissa McCarthy in der weiblichen Hauptrolle. Die Drehbuchvorlage von Todd Berger und Dee Austin Robertson erzählt von einer Welt, in der Puppen als Gesellschaft zweiter Klasse angesehen werden. Als die Muppets für eine Fernsehshow mit dem Namen “The Happytime Gang” gecastet werden, stirbt eine Puppe nach der anderen einen qualvollen und mysteriösen Tod. Doch ein besonderer Muppet, vom LAPD-Department zum Privatdetektiv degradiert, nimmt trotz seines Alkoholproblems die Spurensuche auf.


Echte Gänsehaut löste die Verfilmung von R.L. Stines gleichnamiger Kultreihe zwar nicht aus, war dafür aber schaurig-schöne Unterhaltung für die gesamte Familie. An diesem bewährten Konzept hält Sony 2018, immerhin drei Jahre nach dem Original, auch beim direkten Nachfolger fest, der sich stärker als das Vorbild an den einzelnen Bänden der Originalreihe, ganze 62 Stück, orientieren soll und die Rückkehr von Horror-Puppe Slappy ankündigt. Ursprünglich sollte der nächste Ableger im sogenannten HorrorLand spielen, doch das wäre mit zu hohen Kosten und vor allem zu viel Zeit verbunden gewesen. Unter der Leitung von Ari Sandel, dessen letzte Komödie DUFF: Hast du keine, bist du eine bereits sehr positiv aufgenommen wurde, schwört nun stattdessen Slappy bittere Rache und macht erneut Jagd auf Jack Blacks kauzigen Horrorautor R.L. Stine.


Sie sollen Michael Myers zu alter Größe verhelfen: Nachdem man sich über Jahre hinweg vergeblich um einen Neustart der Halloween-Reihe bemühte, kam die zündende Idee ausgerechnet von einem Comedy-Duo. David Gordon Green und Danny McBride (Alien: Covenant) lieferten aber derart überzeugende Argumente, dass sich letztlich sogar John Carpenter für ihren neuen Halloween verpflichtete und nicht nur produziert, sondern auch die Filmmusik beisteuert. Kaum war Carpenter an Bord, konnte auch Jamie Lee Curtis zu einer nochmaligen (und finalen) Rückkehr in ihrer Kultrolle als Laurie Strode überredet werden. Die Besonderheit ist, dass Green und McBride alles nach dem ersten Teil ungeschehen machen. Der neue Film knüpft geschichtlich (wenn auch mit 40 Jahren Zeitunterschied) also direkt an Carpenters Original aus dem Jahr 1978 an. Das wirft einige interessante Fragen auf. Für die Filmemacher begann mit der Enthüllung, dass Michael und Laurie Geschwister sind, nämlich der qualitative Abstieg der Reihe. Anders als in den Sequels heißt Lauries Tochter deshalb auch Karen Strode (Judy Greer) und bringt ihrerseits eine Tochter mit. Am 25. Oktober muss sich Laurie Strode nach Jahrzehnten der Heimsuchung und Flucht dann in einer finalen Schlacht gegen Michael Myers stellen.


J.J. Abrams ist immer für die eine oder andere Überraschung gut. So staunten Cloverfield-Fans nicht schlecht, als Anfang 2016 wie aus dem Nichts das Spin-Off 10 Cloverfield Lane angekündigt wurde. Um ein solches könnte es sich Gerüchten zufolge auch beim kommenden Schocker Overlord handeln, der uns passend zu Halloween grauenhaften Nazi-Experimenten aussetzt. Den Mittelpunkt des übersinnlichen Sci/Fi-Kriegsfilms stellt eine Mannschaft Paratrooper dar, die während der D-Day Invasion über einem kleinen Dorf in der Normandie abgeworfen wird. Ihr Ziel: Einen deutschen Radioturm unschädlich zu machen. Doch das ist wesentlich leichter gesagt als getan. An ihrem Ziel angekommen, werden sie von ungeahnten Gegnern erwartet, die das Resultat geheimer Nazi-Experimente sind und sich als grausame Zombies entlarven! Wer oder was sich dahinter verbirgt, ist derzeit noch streng geheim.


Wenn sich jemand mit der Verfilmung epischer Fantasystoffe auskennt, dann wohl Peter Jackson. Dennoch wollte sich das Genie hinter Der Herr der Ringe im Fall von Mortal Engines lieber zurücklehnen und überließ stattdessen seinem langjährigen Wegbegleiter Christian Rivers das Ruder – nicht aber, ohne vorher noch das Skript auf Papier zu bringen. Mit der Buchadaption tischt uns der Neuseeländer nun eine ganz andere Seite von sich auf und erweckt 2018 eine wenig erstrebenswerte Vision der Zukunft zum Leben. Ursprüngliche Wälder und unberührte Wildnis gibt es in dem Steampunk-Szenario nämlich schon lange nicht mehr. Die epische Geschichte von Buchautor Philip Reeve zeigt uns stattdessen eine Welt, in der die Metropolen von einst auf riesige, bewegliche Tragflächen montiert wurden, die auf der Suche nach Rohstoffen über leere, ausgedorrte Landschaften rasen. Doch nicht nur das: Unter den fahrenden Siedlungen herrscht Krieg und der äußert sich immer wieder in erbarmungslosen Gefechten, die nur eine Seite für sich entscheiden kann.


The Meg ist nicht der einzige Riesenhai, der 2018 für gewaltige Adrenalinschübe sorgen dürfte. Dieses Potenzial bringt schließlich auch Deep Blue Sea 2, eine direkte Fortsetzung zum millionenschweren Original von 1999 mit, von der man sich 2018, immerhin zehn Jahre nach der ersten Ankündigung, überzeugen können soll. Inzwischen wurde der Film sogar schon zur Prüfung bei der MPAA vorgelegt und bekam dort ein erwartbares R-Rating für „Gewalt, Gore und Sprache“ verpasst. In dieser Hinsicht steht der schlicht Deep Blue Sea 2 benannte Film dem Original also in nichts nach. Im Sequel kommt es wieder zu medizinischen Experimenten mit gen-manipulierten Haien. Der große Ärger lässt nicht lange auf sich warten, nachdem die Haie durch einen Zwischenfall ins Freie entfliehen können. „Es handelt sich um ein echtes Sequel,“ freut sich Matt Bierman von Warner. „Die Haie aus Deep Blue Sea 2 gehen auf die Mythologie und Handlung des ersten Films zurück und haben eine echte Persönlichkeit, unseren Haupthai, hervorgebracht.“ Im Gegensatz zum Vorgänger verzichtet man diesmal auf eine Kinopremiere und wertet den Film direkt über Syfy aus.


Mit ihrem preisgünstigen The Gallows wollten die beiden Newcomer Chris Lofing und Travis Cluff vor drei Jahren selbst großen Slasher-Ikonen den Rang ablaufen. Tatsächlich spielte der Film am Ende dann zwar „nur“ 40 Millionen Dollar ein, war dank verschwindend geringer Kosten von gerade mal 100.000 US-Dollar aber trotzdem noch erfolgreich genug, um New Line Cinema von der Produktion einer direkten Fortsetzung zu überzeugen. Die Dreharbeiten fanden komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dass der Film überhaupt existiert, wurde lediglich durch den Aufruf zu einem Testscreening bekannt. In Akt 2 der Gallows-Saga verschlägt es die aufstrebende Schauspielerin Ana Rue auf eine prestigeträchtige neue Schule. Ihr Aufenthalt dort wird jedoch bald darauf von der Heimsuchung durch eine grauenerregende Präsenz überschattet, der sich diesmal Darsteller wie Ema Horvath, Brittany Falardeau (The Guest) oder Chris Milligan (Neighbors) stellen müssen. Weitere Details, etwa Regisseur und Autor, bleibt man uns aber noch schuldig.


In diesem Vergnügungspark kommt garantiert keine gute Laune auf! Mit Hellfest kündigt sich 2018 schon der nächste potenzielle Kinohit aus den Produktionshallen von Blumhouse (The Purge) an. Das Projekt, das lange Zeit mit Neil Marshall (The Descent, Game of Thrones, Hellboy: Rise of the Blood Queen) oder auch Jennifer Chambers Lynch (Chained, Boxing Helena) in Verbindung gebracht wurde, entsteht unter der kreativen Leitung von Gregory Plotkin (Paranormal Activity: Ghost Dimension) und soll uns pünktlich zu Halloween das Fürchten lehren. Dort verschlägt es uns dann in einen schrägen Vergnügungspark, bewohnt von einem gnadenlosen Serienkiller, der sich in einer der Attraktionen versteckt hält. Immer mehr unwissende Besucher tappen in die blutigen Fallen des Mannes, denn sie gehen davon aus, dass die Morde ein Teil der Show sind.


Seit Clive Barkers Hellraiser-Saga zum reinen Heimkino-Franchise erklärt wurde, geht es qualitativ immer weiter bergab. Den vorläufigen Höhepunkt (oder Tiefpunkt) erreichte man 2011, als selbst Doug Bradley keine Lust mehr auf die fragwürdigen Praktiken von Dimension Films hatte und seinen kultigen Nadelkopf Pinhead kurzerhand einem Newcomer überließ – ganz zum Leidwesen der Fans. Der für 2018 angekündigte Hellraiser: Judgment bringt Bradley zwar nicht zurück, hat sich den Fanservice aber ganz oben auf die Fahne geschrieben. Regisseur Gary J. Tunnicliffe ist ein riesiger Fan der Vorgänger und bringt jahrelange Erfahrung als Make-Up-Spezialist bei Lord of Illusions, Hellraiser III, Wishmaster oder Halloween: The Curse of Michael Myers mit. Auch werde der Film die Zuschauer regelrecht anwidern, glaubt Pinhead-Darsteller Paul T. Taylor bezogen darauf, dass Hakenketten noch das harmloseste Bestrafungsmittel seien. Voraussichtlich ab 13. Februar 2018 wissen wir mehr, dann nämlich soll Hellraiser: Judgment, der zehnte Serienteil, in den USA auf DVD und Blu-ray Disc erschienen.


Mit Psycho-Thrillern fährt Sony Screen Gems meist gut. Obsessed, The Roommate, No Good Deeds oder The Perfect Guy sind nur ein Bruchteil der Filme, die am Box Office eine Menge Gewinn abwerfen konnten. He’s Out There könnte die eben erwähnten Titel in Sachen Brutalität aber locker in den Schatten stellen. Auf dem Regiestuhl macht es sich schließlich niemand Geringeres als Dennis Iliadis gemütlich. Letzterer inszenierte 2009 das Remake The Last House On The Left für Universal Pictures und die damals noch lebende Genrelegende Wes Craven. Ob Iliadis im Hinblick auf Spannung und Nervenkitzel noch einmal eine Schippe drauflegen kann? Thematisiert wird im Katz- und Mausspiel das Leben einer jungen Mutter, deren Welt von jetzt auf gleich eine düstere Wendung nimmt. Gemeinsam mit ihren Töchtern wird sie hart auf die Probe gestellt und muss sich in ihrem abgelegenen Seehaus einem psychotischen Widersacher zur Wehr zu setzen.


Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde reicht bis ins Jahr 1886 zurück und gehört zu den bekanntesten Werken der Horrorliteratur. Selbst heute geht von Robert Louis Stevensons Klassiker noch eine eigenartige Faszination aus, die jetzt auch Lionsgate Films und Ruben Fleischer erfasst hat. Direkt im Anschluss an Venom soll der Zombieland-Regisseur für das Studio eine moderne Neuadaption auf Film bannen, für die mit Chris Evans sogar schon der passende Hauptdarsteller gefunden wurde. Sein Spielfilm orientiert sich aber an der Miniserie Jekyll von BBC und Steven Moffat und zeigt Evans als Dr. Tom Jackman, den Nachfahren des berüchtigten Dr. Jekyll. Der ist eigentlich ein ganz normaler Familienvater, wäre da nicht sein zweites Ich, eine brutale und einsame Variante seiner selbst. Regelmäßig verwandelt er sich in sein Alter-Ego, doch sie leben getrennt voneinander, teilen sich weder Erinnerungen noch können sie sich miteinander unterhalten. Einzig mit einem Diktiergerät nehmen die beiden Persönlichkeiten Kontakt zueinander auf.


Spiele, die über Leben und Tod entscheiden, gibt es auch in der Realität. Das russische Roulette lässt grüßen. Die Games, welche die Protagonisten aus Keep Watching unweigerlich über sich ergehen lassen müssen, sind in ihrer Verrücktheit aber kaum zu überbieten. Im Film wird eine Familie in ihrem Heim von Einbrechern gefangen genommen. Einer, der das Schreckensszenario mitmachen muss, ist Chandler Riggs. 2017 wird sich zeigen, ob der Junge mehr kann als sich in The Walking Dead als Carl von Serienvater Rick aus der Patsche helfen zu lassen. Ebenfalls im Team Familie spielt Bella Thorne, die mit ihren 20 Jahren und Auftritten in Scream: The TV Series oder Amityville: The Awakening bereits auf dem besten Weg zur Scream Queen ist. Umgesetzt wurde Keep Watching von Sean Carter, der offenbar eine Schwäche für etwas ausgefallene Spiele zu haben scheint. 2009 realisierte er den Thriller The Killing Room, wo ebenfalls eine Art „Spiel“ über Leben und Tod bestimmte.


Ähnlich wie Hellraiser wird auch die Kinder des Zorns-Reihe vor allem aus rechtlichen Gründen am Leben erhalten. Denn lässt Dimension Films zu viel Zeit zwischen den einzelnen Filmen verstreichen, gehen die Rechte an der Reihe automatisch an den ursprünglichen Inhaber zurück. Um das zu verhindern, gibt man in regelmäßigen Abständen preisgünstig produzierte Nachfolger von oftmals eher unterdurchschnittlicher Qualität in Auftrag. Nun hat man auch der damit verbundenen Kritik der Fans den Kampf angesagt und sich für den 2018 startenden Kinder des Zorns: Runaway einen echten Experten ins Boot geholt: Feast– und Piranha 3DD-Schöpfer John Gulager. Er soll dem schon 1984 angelaufenen Franchise, dem eine Kurzgeschichte von Stephen King zugrunde liegt, zu neuer Existenzberechtigung verhelfen. Nach Kinder des Zorns: Genesis – Der Anfang aus dem Jahr 2011 kann es jetzt aber eigentlich nur noch bergauf gehen. Kinder des Zorns: Runaway versteht sich als Fortsetzung des Remakes, welches 2009 für das Fernsehen produziert wurde, und begleitet eine der wenigen Überlebenden des damaligen Massakers.


Duncan Jones tauscht bunte Fantasywelten aus der Videospielverfilmung Warcraft: The Beginning gegen das futuristische Berlin. Die Dreharbeiten zu seinem lange in Vorbereitung befindlichen Moon-Spin-Off Mute gingen ganz in der Nähe, nämlich im Potsdamer Studio Babelsberg, über die Bühne. Netflix konnte sogar schon vor Drehbeginn alle Rechte am Sci/Fi-Film sichern. Das kommende Herzensprojekt von Duncan Jones basiert auf einer Geschichte, die er bereits vor mehr als zwölf Jahren entwickelt hat. Der stumme Leo, der von True Blood-Schauspieler Alexander Skarsgård verkörpert wird, sucht im Berlin des Jahres 2052 nach seiner verschwundenen Freundin und gerät dabei in die Schusslinie zweier durchtriebener Gegner, gespielt von Paul Rudd und Justin Theroux. Jones schrieb das Drehbuch zusammen mit Kollege Michael Robert Johnson, der in Vergangenheit auch für die schriftliche Vorlage zum Kinofilm Sherlock Holmes mit Robert Downey Jr., Rachel McAdams und Jude Law verantwortlich war.


The Lodgers, der im Rahmen des Toronto International Film Festival, kurz TIFF, uraufgeführt wurde, wird eine deutliche Abkehr von Brian O’Malleys letzter Regiearbeit Let Us Prey. Statt blutiger Gewaltorgien sorgen diesmal nämlich subtilere, dafür umso unheimlichere Momente für wohligen Grusel im Kinosaal. Im Mittelpunkt steht eine Geistergeschichte, die sich im Kern mit den Zwillingen Edward und Rachel befasst. Die Waisenkinder leben in den 20er-Jahren in einem zerbröckelndem irischen Herrenhaus. Doch sie sind keineswegs allein. Sie teilen sich das Anwesen mit unsichtbaren Wesen, die ihnen Befehle erteilen. Doch als die Zwillinge von jetzt auf gleich vom Schicksal überrascht und voneinander getrennt werden, sind sie gezwungen, die grausame Wahrheit über ihre eigene Familie und die Geister aufzudecken. Die Hauptrollen spielen Charlotte Vega ([REC] 3: Genesis), Bill Milner (X: Men: First Class), David Bradley (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban) und Eugene Simon.


Die besten Tage hat der Zombiefilm hinter sich. Das zumindest findet Anatomie-Regisseur Stefan Ruzowitzky und setzt uns in seinem Patient Zero stattdessen verrückt gewordene Infizierte vor. „Es ist Zeit für etwas Neues. Unsere Infizierten sind viel sexier als Untote, dazu energiegeladen, schnell und gutaussehend.“ Zu sehen bekommen wir davon auf dem ersten offiziellen Szenenbild zwar noch nichts, dieses erlaubt uns aber immerhin einen Blick auf zwei Hauptdarsteller des Films, Dr. Who-Star Matt Smith und Stanley Tucci (Die Tribute von Panem). Weitere Rollen im Horror-Thriller übernehmen Natalie Dormer (The Forest, Game of Thrones), John Bradley (Game of Thrones) und Agyness Deyn (Clash of Titans). Patient Zero stellt die Konventionen dabei gehörig auf den Kopf und folgt einem Mann mit besonderer Begabung: er kann mit jenen tollwütigen Menschen kommunizieren, die sich wie eine grausige Plage über den gesamten Erdball ausgebreitet haben, und sie nun sogar über tägliche Gepflogenheiten ausfragen.


Einmal knipsen und raus kommt das Foto! Was waren das noch für Zeiten, als man mit einer Polaroid-Kamera ein Bild schoss und wenige Minuten später bereits einen Blick auf das Ergebnis werfen konnte. Smartphones sei dank sind die kultigen Kameras heute fast in Vergessenheit geraten. Im Horror-Thriller Polaroid steht ein Exemplar jedoch im Zentrum des Geschehens. Nachdem darin die Mutter eines Mädchens verstirbt, beschließt es, woanders ein neues Leben anzufangen. Beim Sortieren und Ausmisten der Wohnung entdeckt die Hinterbliebene den titelgebenden Apparat, der mit einem Fluch belegt zu sein scheint. Was hat es damit auf sich und könnte es etwa für den Tod der Mutter verantwortlich sein? Inszeniert wird das Projekt vom norwegischen Spielfilmdebütanten Lars Klevberg. Ob die Produktion, die über Dimension Films entsteht, am Ende genauso unheimlich und mystisch wird wie der Kurzfilm, auf dem das Werk basiert? Das neue Jahr wird es uns verraten.


Regisseur Franck Khalfoun liebt es, herumzuexperimentieren. Bestes Beispiel hierfür war sein psychologisches Gemetzel Maniac, welches auf dem gleichnamigen Klassiker basierte und in der Ich-Perspektive gefilmt wurde. Solo soll nicht weniger aufwendig produziert werden und dreht sich um einen High School Absolventen, der sich für die Reaktivierung einer Schule einsetzt. Doch als er dafür ausgerechnet auf eine anscheinend verlassene Insel geschickt wird und vor Ort realisiert, dass er gar nicht allein ist, beginnt für ihn ein Wettlauf gegen die Zeit. Wer oder was hat ihn entdeckt und welches Ziel beabsichtigt das Böse? Das Drehbuch stammt aus der Feder von Scream: The TV Series-Schreiberling David Coggeshall, während Logan Miller aus Scouts vs. Zombies in die Rolle des gutmütigen, bald jedoch verzweifelten High School Absolventen schlüpft. Produziert wird der sich im Dreh befindliche Thriller von Genrespezialist Jason Blum.


Die Zusammenarbeit zwischen Jason Blum und Frank Grillo verläuft anscheinend reibungslos. Grillo, der es sowohl in The Purge: Anarchy als auch in dessen erfolgreichen Fortsetzung Election Year mit der alljährlichen Säuberung zu tun bekam, stand zudem auch schon für ein zusätzliches Werk aus dem Hause Blumhouse Productions vor der Kamera, welches uns 2018 einen Schrecken einjagen soll. In Stephanie taucht Grillo in eine von Übersinnlichkeit beherrschte Welt ein. Die Geschichte spielt sich in einem abgelegenen Haus ab, in dem ein Mädchen von ihren eigenen Eltern zurückgelassen wurde. Sandwiches und Konversationen mit ihrer Spielzeugschildkröte sind alles, was ihr zum Überleben gelassen wurden. Doch das titelgebende Kind ist nicht allein. Das Haus ist umgeben von einer bösen Präsenz, die völlig außer Kontrolle gerät, als Mutter und Vater plötzlich doch noch aufkreuzen, um sie abzuholen. Regie führte I am Legend-Autor Akiva Goldsman.


Rogue Pictures staunte nicht schlecht, als der kleine Home Invasion-Slasher The Strangers im Nullkommanichts die US-Kinocharts stürmte und zum erfolgreichsten Film des Studios wurde. Dieser unerwartete Erfolg konnte Universal Pictures allerdings nicht daran hindern, die Tochtergesellschaft bereits wenige Monate nach der Auswertung für rund 150 Millionen Dollar an Relativity Media zu verkaufen – ein Unternehmen, das mit den gewonnen Rechten nichts anzufangen wusste und in diesem Jahr selbst die Schotten dicht machte. Grund dafür waren finanzielle Schwierigkeiten, die nach zunehmenden Flops immer verheerender wurden. Dieser Umstand führte dazu, dass Produzent Bryan Bertino ein neues Zuhause für seine seit Jahren geplante Fortsetzung Strangers: Prey At Night finden musste – mit Erfolg, denn der zweite Teil konnte nach etlichen Jahren der Ungewissheit tatsächlich über ein anderes Studio realisiert werden. Darin gerät eine zerrüttete Familie in die Fänge der The Strangers-Bande. Können sie dem Wohnwagenpark ihres grausam ermordeten Onkels noch lebend entfliehen? Pin Up Girl, Man in the Mask und Dollface sind wieder auf der Jagd…


Einem unvergänglichen Klassiker wie Suspiria schneidert man nicht einfach so ein Remake auf den Leib. Deshalb soll sich Luca Guadagninos schon länger in Planung befindliche Neuinterpretation grundsätzlich vom Dario Argentos Original unterscheiden und das in gleich mehrerer Hinsicht. Selbst die satten, ausdrucksstarken Farben will der A Bigger Splash-Regisseur gegen einen matteren, bösartigen Look ausgetauscht haben. Da wundert es dann auch nicht mehr, dass die Handlung von Freiburg ins Berlin des Jahres 1977 verlegt wurde, wo sich prominente Namen wie Arthouse-Liebling Tilda Swinton (Only Lovers Left Alive), Dakota Johnson (Fifty Shades of Grey) oder Chloe Moretz (Carrie) die Klinke in die Hand drücken, um in den altehrwürdigen Hallen einer Schule für Ballet zu studieren. Was ihnen bei der Ankunft noch nicht bewusst ist: Das Gemäuer birgt ein grausames Geheimnis, das eine ganze Reihe von Morden lostritt. Amazon besitzt alle Auswertungsrechte, hat aber noch nicht bekannt gegeben, wann es zum Release kommen soll.


Geschrieben am 31.12.2017 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News


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