Spawn – Dank Joker: Reboot soll dieses Jahr als R-Rated Film gedreht werden

Rettet der Joker Al Simmons aka Spawn vor dem Schattendasein? Schöpfer Todd McFarlane kann sich momentan laut eigenen Aussagen kaum vor Angeboten für das geplante Reboot von Spawn retten. Und zu verdanken hat er das offenbar der DC Comicverfilmung Joker, die 2019 in den Kinos lief, weltweit über eine Milliarde US Dollar in die Kassen schwemmte und sogar für 11 Oscars nominiert war. Das Vertrauen in düstere Kost, die mit einem R Rating umgesetzt wird, soll seither drastisch zugenommen haben: „Jeder in Hollywood will jetzt einen düsteren Comicfilm sehen, der mit einem R Rating daherkommt – und Spawn befindet sich dort nun ganz oben auf der Liste. Die Abstände zwischen den eingehenden Anrufen von Interessenten werden immer kleiner. Ich habe sogar schon mit Oscargewinnern über mein Projekt gesprochen und den ein oder anderen Investor klargemacht. Seit Joker hat sich alles geändert. Ich bin nicht mehr derjenige, der jeden darum bittet, einen möglichst düsteren und unheimlichen Film zu machen. Vielmehr bin ich jetzt derjenige, der darum gebeten wird. Und so viel kann ich schon einmal verraten: Dieses Jahr wird es klappen – und ich werde Regie führen“, versichert McFarlane in einem neuen Interview.

McFarline lässt sich von asiatischem Horror wie The Grudge inspirieren. ©Constantin

McFarlane versucht schon seit Jahren Geldgeber für sein Spawn-Remake aufzutreiben. Und obwohl er mit Jamie Foxx und Jeremy Renner gleich zwei bekannte Schauspieler für die Hauptrollen verpflichten konnte, scheiterte es bislang immer am Budget. Blumhouse war bereit, bis zu 9 Millionen Dollar für das Werk auszugeben – eine Summe, mit der Spawn in seiner ursprünglichen Form allerdings nicht hätte realisiert werden können. Darum wurde das Skript dahingehend angepasst, dass Spawn nur in Schlüsselmomenten und als unheilvoll-schemenhafte Gestalt ohne eigene Sprecherrolle und Texte auftritt. Von diesem Plan könnte McFarlane mit dem gestiegenen Interesse in Hollywood nun wieder Abstand nehmen.

Nichts geändert hat sich dagegen an der grundsätzlichen Ausrichtung: Sein Spawn soll finster, abgründig und so unheimlich werden, dass es sogar „Kinder zum Weinen“ bringt. Unterstützt wird er dabei von jemandem, der sich bestens mit den schaurigen Künsten auskennt: Effektkünstler Greg Nicotero (The Walking Dead) blickt auf 30 Jahre umspannende Karriere als Maskenbildner, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Stuntman, Schauspieler und Experte für Spezialeffekte zurück und will McFarlane bei der Umsetzung seines Vorhabens unter die Arme greifen.

Hilft Joker dem Spanw-Film auf die Sprünge? ©McFarlane

Geschrieben am 04.03.2020 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Top News



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