Star Wars: The Acolyte – Düstere Mystery-Thriller-Serie im Star Wars-Universum vorgestellt

Eine Star Wars-Serie, die sich explizit an erwachsene Zuschauer richtet? Star Wars: The Acolyte von Leslye Headland (Russian Doll) soll es möglich machen! Die Befürchtung war groß, dass die Zukunft der Krieg der Sterne-Saga nach der Disney-Übernahme zu kinder- und familienfreundlich ausfallen könnte. Dabei stellte George Lucas schon zum Start der Prequel-Reihe vor zwanzig Jahren klar, dass die Hauptzielgruppe dieser Filme eben auch Kinder seien. Seit dem Aufkauf der Rechte stellte Disney drei neue Hauptteile, zwei Spin-offs (Solo, Rogue One) und eine komplette Serie (The Mandalorian) auf die Beine, die in stilistischer Hinsicht zum Teil sehr unterschiedliche und eigene Wege gehen. Wirklich düster und „hart“ wurde es allerdings in keinem der Filme. Doch genau das könnte sich mit Star Wars: The Acolyte, dem ersten Mystery-Thriller im Star Wars-Universum, schon sehr bald ändern. Leslye Headland ist bekannt für abseitigere Serienkost wie Netflix‘ Matrjoschka (Russian Doll) mit Natasha Lyonne und daher eine eher ungewöhnliche Wahl für die Rolle der Showrunnerin und Autorin. Doch genau diese Mischung könnte The Acolyte so interessant machen.

Es wird düster: Star Wars: The Acolyte ©Disney/Lucasfilm

Ihre Serie soll die dunklere Seite des Star Wars-Universums beleuchten und Zuschauer in eine Galaxie entführen, die angefüllt ist mit schemenhaften Geheimnissen und aufstrebenden dunklen Mächten. Star Wars: The Acolyte ist zeitlich am Ende der High Republic-Ära angesiedelt, spielt also etwa 200 Jahre vor den Erlebnissen aus Star Wars: Episode 1 – Die Dunkle Bedrohung und zu einer Zeit, als die Jedi eine Phase des Wohlstands und Friedens erlebten. The Acolyte ist nur eine von zahlreichen Neuentwicklungen für den Streamingdienst Disney+, der im Frühjahr 2021 um die erwachsene Programmsparte Star (darunter befinden sich auch Inhalte von Hulu) erweitert, dadurch aber auch etwas teurer (auf 8,99€ pro Monat in Europa und Deutschland) wird.

Headland stellte ihr Talent mit Matrjoschka unter Beweis. ©Netflix

Geschrieben am 11.12.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News