Stephen King’s ES – Regisseur über Neuerungen und die erste Begegnung mit Pennywise

Besucher des SXSW Film Festivals durften am Wochenende exklusiv einen ersten Blick auf Material (den Trailer und eine fünfminütige Szene) zu Stephen King’s ES werfen. Mit anwesend war auch Mama-Regisseur Andres Muschietti, der sich anschließend bereitwillig den Fragen des Publikums stellte. Dabei ging es, wie sollte es auch anders sein, vor allem um Horror-Clown Pennywise und seine neue Verkörperung durch Bill Skarsgard (Hemlock Grove): „Er ist wirklich furchteinflößend und das ist zum Teil der vielen Arbeit zu verdanken, die wir in die Neuerschaffung dieses Charakters investiert haben. Besonders Bill Skarsgård hat eine großartige Leistung abgeliefert und ist einfach ein beeindruckender, talentierter und netter junger Mann.“ Bei Horrorfilmen ist der Umgang mit Kindern nicht immer einfach. Deshalb war es Muschietti ein besonderes Anliegen, sie im Vorfeld so wenig wie möglich auf das Zusammentreffen mit Pennywise vorzubereiten:

„Wir haben Bill Skarsgard so gut es geht von den Kindern ferngehalten, weil ich den Moment ihrer ersten Konfrontation hinauszögern wollte. Natürlich war Bill bei der ersten Lesung dabei, aber das war es auch schon. Die Kids [darunter Stranger Things-Star Finn Wolfhard] reagierten damals noch ganz locker: ‚Das ist schon okay. Er wird uns keine Angst einjagen.‘ Am ersten Drehtag war dann plötzlich die Hölle los. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie verängstigt sie aussahen.“

Eben diese gruselige Präsenz soll sich nicht auf Pennywise beschränken, sondern ganz Derry, den Schauplatz aus Stephen Kings Klassiker, in Beschlag nehmen. „Ich wollte, dass sich diese Furcht, die Pennywise umgibt, auf ganz Derry ausbreitet. Er ist nicht nur ein Charakter der die Form wechseln kann, er beeinflusst auch die gesamte Welt um sich herum. Die Vorahnung seiner Anwesenheit ist deshalb fast so furchteinflößend wie Pennywise selbst.“

Die erste Verfilmung geht deshalb sogar noch über den Roman und die erste Verfilmung hinaus. „Ich wollte meine eigenen Erfahrungen mit dem Buch so gut es geht auf den Film übertragen. Kenner der Vorlage werden die eine oder andere Abweichung oder Neuausrichtung feststellen. Die Geschichte um den Klub der Verlierer ist deutlich umfangreicher angelegt und ihr werdet feststellen, dass in ihr Dinge geschehen, die man nicht aus dem Buch oder der Miniserie kennt. Es wird also auch für Fans eine erfrischende und natürlich unheimliche Erfahrung.“

Geschrieben am 14.03.2017 von Torsten Schrader
Kategorie(n): ES, News



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