Suicide Squad 2 – Warner Bros. will James Gunn für Fortsetzung der Verbrecherbande

Im Juli 2018 war James Gunn wegen einer Reihe kontroverser Tweets und der anschließenden Auseinandersetzung mit Walt Disney in die Schlagzeilen geraten, die zur Trennung zwischen dem Guardians of the Galaxy-Regisseur und Mouse-Konzern führte. Doch wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Und das sind im Fall von James Gunn nun offenbar Warner Bros. und DC: Beide sollen Gunn für die Regie beim kommenden Suicide Squad 2 ins Auge gefasst haben, den Warner ursprünglich von Gavin O’Connor in Szene setzen lassen wollte. Weil der aber das Drama Torrance mit Ben Affleck vorzieht, kam man nach dem Aus von Guardians of the Galaxy 3 nun mit Gunn ins Gespräch, der sich gute Chancen auf eine Verpflichtung ausrechnen darf. Und das wäre für beide Seiten von Vorteil. Abgesehen von den mehr als zehn Jahre alten Tweets gilt Gunn als sympathischer Vorzeigeregisseur, der sich vom Genrekino (Slither: Voll auf den Schleim gegangen, Troma) in die erste Liga Hollywoods katapultieren konnte. Sony wiederum könnte auf die Leitung eines Comic-erfahrenen Filmemachers vertrauen, der weiß, wie man Kinogänger in den Bann zieht.

Der erste Suicide Squad von David Ayer kam bei Zuschauern und der Presse nur mäßig an, war mit 746 Millionen US-Dollar aber trotzdem erfolgreich genug, um die Entwicklung des kommenden Spin-offs Birds of Prey mit Margot Robbie als Harley Quinn, Elizabeth Winstead als The Huntress und Jurnee Smollett-Bell als Black Canary loszutreten. Im Sequel wird Gunn dann vermutlich auf Ayers Arbeit aufbauen, der bekannten Verbrecherbande um Harley Quinn, Joker, Deadshot oder Killer Croc aber sicherlich seinen ganz eigenen Neuanstrich verpassen. Sein Suicide Squad 2 hätte außerdem das Potenzial dazu, DC in filmischer Hinsicht endlich auf eine Stufe mit Marvel zu hieven.

©Warner Bros.

Geschrieben am 10.10.2018 von Torsten Schrader
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