Terminator – Linda Hamilton wäre glücklich, wenn es vorbei wäre

Aus der Traum: Nach einem gemeinsamen Film ist das Abenteuer Terminator für Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger auch schon wieder vorbei. Ernüchternde Kinozahlen und generell rückläufiges Interesse seitens der Zuschauer machen eine weitere Fortsetzung der eigentlich geplanten und vorab angekündigten Trilogie eher unwahrscheinlich. Doch das findet Hamilton, die für Terminator: Dark Fate von Tim Miller (Deadpool) und Produzent James Cameron eigens aus dem vorzeitigen Schauspiel-Ruhestand zurückgekehrt war, offensichtlich gar nicht so schlimm. Tatsächlich würde sie das Ende ihrer eigenen Terminator-Karriere sogar begrüßen und findet gegenüber dem Hollywood Reporter deutliche Worte, die wohl ein für alle Mal einen Schlussstrich unter das Thema ziehen – ganz zum Leidwesen ihrer Fans. Doch von Wehmut keine Spur: „Ich wäre wirklich glücklich darüber, wenn ich nie mehr zurückkehren müsste“, lautet Hamiltons ehrliches Fazit nach ihrer jüngsten Erfahrung mit dem fast 200 Millionen Dollar teuren, geschichtlich direkt an die beiden Originalteile von James Cameron anknüpfenden Soft-Reboot. Von bösem Blut will sie aber nichts wissen, bestätigt sogar, dass sie sich bei einer richtig guten Idee umstimmen lassen würde.

Anfang vom Ende: Für Hamilton ist erstmal Schluss mit Terminator. ©Fox/Paramount

Aktuell aber lautet ihre Antwort auf einen potenziellen Terminator: Dark Fate 2: „Also nein, ich bin nicht hoffnungsvoll. Viel lieber wäre mir, wenn es jetzt endlich vorbei wäre.“ An diese Aussage knüpft sie ein großes Aber: „Wenn jemand eine richtig gute Idee hätte, die mich persönlich anspricht, dann würde ich meine Entscheidung als logisch handelnder Mensch vielleicht noch einmal überdenken.“ Zum Abschluss gibt sie James Cameron und dem restlichen Produzententeam noch einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg: „Ich würde mir wünschen, dass beim nächsten Mal nicht mehr so viele Millionen auf dem Spiel stehen. Jeder ist schnell mit der Aussage zur Stelle, dass heutzutage ohnehin niemand mehr ins Kino gehen würde. Das ist natürlich völliger Unsinn und keine Hollywood-Analyse. Aber es sollte trotzdem kein derart riskantes, kostspieliges Unterfangen sein.“

Das ist natürlich ein kleiner Seitenhieb auf Terminator: Dark Fate und seine horrenden Kosten von 200 Millionen Dollar (Marketing noch nicht eingerechnet). Dadurch hätte der Film mindestens 400 bis 450 Millionen Dollar einspielen müssen, um wenigstens seine Ausgaben zu decken, kam aber bereits bei 285 Millionen US-Dollar zum Stehen. Analysten schätzen den Verlust in diesem Fall auf mindestens 100 Millionen Dollar.

Beide sieht man in dieser Konstellation vermutlich zum letzten Mal. ©Paramount

Geschrieben am 31.01.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Top News



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