Terminator – Er ist zurück: Kultfilm wird bei Netflix zur Animationsserie

Als Arnold Schwarzenegger 1984 seinen heute ikonischen Oneliner “I’ll be back“ (Ich kehre zurück) aufsagte, dachte er dabei vermutlich nicht an eine animierte Serie im Terminator-Universum. Doch genau die wird im Auftrag von Netflix jetzt Realität. Auch wenn es nicht die erhoffte Leinwand-Rückkehr ist, dürften Fans glücklich darüber sein, dass zumindest noch etwas Leben in dem zuletzt schon totgeglaubten Franchise steckt. Mit etwas Glück könnte die Serie sogar der Beginn und Startschuss von etwas viel Größerem werden, sofern man es richtig anstellt – und die bislang bekannten Fakten sprechen dafür. Denn die kreative Leitung hat Mattson Tomlin, dem Cloverfield-Regisseur Matt Reeves kürzlich schon das Drehbuch zu seinem kommenden DC-Film The Batman anvertraute. Auch am Netflix-Hit Project Power mit Jamie Foxx war der gebürtige Rumäne beteiligt.

Jeder, der seine Arbeiten kennt, wisse, dass er „gerne zum große Schlag ausholt und immer auf das Herz abzielt“, meint Tomlin, dessen Konzept das Terminator-Universum auf eine bislang noch nie dagewesene Weise erkunden und beleuchten soll. Es gehe um eine Erweiterung, kein Reboot.

Der Kampf Mensch gegen Maschine geht weiter. ©Paramount/Skydance

Er wolle etwas abliefern, „das Mumm hat, die Erwartungen unterwandert und mit Konventionen bricht.“ Man könne es kaum erwarten, den Fans dieses „großartige neue Kapitel“ im Kampf Mensch gegen Maschine zu zeigen, beteuert John Derderian, der bei Netflix-Japan für die wachsende Animesparte zuständig ist. Denn umgesetzt wird die Serie direkt vor Ort, vom in Tokio ansässigen Studio Production I.G., das auf hochwertige Anime-Formate wie Ghost in the Shell, Jin-Roh, Haikyu!! oder Attack on Titan spezialisiert ist und sich die Gelegenheit, nun selbst am Terminator-Franchise mitzuwirken, nicht entgehen lassen wollte.

Für Skydance ist die Show wohl Neustart und Schadensbegrenzung in einem, nachdem der letzte Kinofilm so ein massiver Flop gewesen ist. Selbst prominent beworbene Comeback-Auftritte von Arnold Schwarzenegger und Terminator 2: Tag der Abrechnung-Star Linda Hamilton in ihren ikonischen Rollen als Terminator und Sarah Connor konnten Tim Millers Terminator: Dark Fate nicht vor dem strafenden Desinteresse der Kinogänger bewahren.

Sein Film, produziert von Serienschöpfer James Cameron, hätte mindestens 450 bis 500 Millionen US-Dollar einspielen müssen, um angelaufene Kosten von mehr als 200 Millionen Dollar (das Marketing noch nicht eingerechnet) aufzufangen, blieb in den Kinos aber bei mageren 285 Millionen Dollar hängen. Geschätzter Verlust: Mehr als 100 Millionen Dollar.

Rettet die Menschheit bald animiert: Terminator. ©Paramount/Skydance

Geschrieben am 27.02.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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