The Banishing – Neuer Grusel für Haunted House-Fans: Deutscher Trailer

Man könnte meinen, dass Kinogänger und Freunde gruseliger Filmkost inzwischen genug von gespenstischen Haunted House-Geschichten und ähnlich gearteten Horror-Szenarien haben. Und doch erfreut sich das Subgenre mit all seinen Facetten ungebrochener Popularität.

Auch 2021 nehmen Häuser, in denen es spukt und poltert, wieder eine tragende Hauptrolle in den erfolgreichsten Genrevertretern ein. Das mit Abstand prominenteste Beispiel erwartet uns diesen Sommer, wenn Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) aus der Corona-bedingten Schaffenspause zurückkehren und im Auftrag von Warner Bros. zur nächsten Austreibung schreiten, die sich als besonders hartnäckiger, spezieller Fall (Conjuring 3: Im Banne des Teufels) erweist.

Schließlich will diesmal ein Werwolf besänftigt werden! Schon vorher tobt sich Genre-Spezialist Christopher Smith, bekannt geworden durch einschlägige Gruselhits wie Creep, Severance – Ein blutiger Betriebsausflug oder Triangle – Die Angst kommt in Wellen, im berüchtigten Pfarrhaus Borley Rectory aus, dem bekanntesten Geisterhaus Englands, wo Parapsychologe Harry Price die Geschichte einer jungen Familie untersucht, deren Erlebnisse The Banishing dokumentiert.

The Banishing sorgt für schleichenden Horror

Nur will die gar nichts von seinen fadenscheinigen Warnungen hören, in ihrem neuen Heim spuke es. Schließlich hat man Ende 1938 mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen. Der Zweite Weltkrieg bahnt sich an und versetzt Land und Leute in höchste Alarmbereitschaft.

In dieser unsicheren Zeit entschließt sich junge Vikar Linus, mit seiner jungen Frau Marianne und deren Tochter in ein herrschaftliches Anwesen zu ziehen, um in seiner neuen Gemeinde Gutes zu tun. Doch etwas scheint mit dem düsteren Gemäuer nicht zu stimmen, es strömt eine geradezu unheilvolle und beklemmende Bedrohung aus, die jeden positiven Gedanken im Keim erstickt.

Marianne (Jessica Brown Findlay) glaubt nicht an den Spuk. ©Koch Films

Denn was die junge Familie nicht weiß: Das Pfarrhaus wurde auf den ausgebrannten Ruinen einer ehemaligen Abtei errichtet, in der Unaussprechliches geschehen ist. Als sie die Warnungen des schrillen Geisterjägers Price endlich ernst nehmen, ist es bereits zu spät.

Und damit nimmt eine Haunted House-Mär ihren Lauf, die sich stilistisch und erzählerisch irgendwo zwischen The Conjuring und Die Frau in Schwarz einpendelt, aber stärker als ihre amerikanischen Kollegen auf schleichenden Gothic-Grusel ohne Holzhammer-Horror oder allzu aufdringliche Jumpscares setzt und mit Jessica Brown Findlay aus ITVs Serien-Sensationserfolg Downton Abbey oder Sean Harris aus Ridley Scotts Prometheus (er gibt den schrägen Geisteraustreiber) noch dazu mindestens zwei fähige Hauptdarsteller im Gepäck hat.

Ein Spuk mit wahrem Kern?

Der Film geht auf eine angeblich wahre Geschichte und die daraufhin von Geisterjäger Harry Price unternommenen Untersuchungen zurück. Nach dessen Tod im Jahr 1948 wurden jedoch Zweifel an dessen Methoden laut.

So behaupteten Kollegen, Price hätte viele der vermeintlichen Phänomene im viktorianischen Herrenhaus in Borley (Borley-Pfarrhaus) selbst inszeniert und mit viel Lokalkolorit angereichert. Ob die Sichtungen tatsächlich nur gestellt waren, konnte nachträglich aber nicht mehr eindeutig bewiesen oder widerlegt werden.

Hier wirkt das Borley-Pfarrhaus noch harmlos. ©Koch Films

Schon 1863 gab es Gerüchte, in dem alten Backsteinbau, der auf den übrigen Fundamenten eines ehemaligen Mönchsklosters errichtet wurde, spuke es. So berichteten Pfarrer Henry Dawson Ellis Bull und dessen 15-köpfige Familie kurz nach dem Einzug von mysteriösen Geisterkutschen, einer gespenstischen Nonne und den Sichtungen eines kopflosen Mannes.

Der Spuk hielt über den Tod Bulls im Jahr 1892 hinaus an, sodass auch seine eigenen Nachfahren und im Jahr 1928 schließlich Nachfolger Reverend Guy Eric Smith und dessen Frau immer wieder über beunruhigende Ereignisse und Sichtungen klagten. Durch Berichte des Daily Mirror kam Borley Rectory schließlich zu seinem Ruf, das „am meisten heimgesuchte Haus Englands“ zu sein.

Ihr wollt dem Spuk selbst auf den Grund gehen? Koch Films gibt uns zum deutschen Heimkino-Start von The Banishing – Im Banne des Dämons am 24. Juni 2021 die Gelegenheit dazu!

©Koch Films

Geschrieben am 16.06.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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