The Crow – Deswegen ist Alex Proyas gegen das Remake: Regisseur vom Original äußert sich

Kaum sind die Arbeiten am The Conjuring Spin-Off The Nun abgeschlossen, bereitet Corin Hardy auch schon sein nächstes Projekt vor. Dieses hört natürlich auf den Namen The Crow und entsteht mit niemand anderem als Jason Momoa (Game of Thrones). Doch obwohl Fans der Vorlage schon gespannt darauf sind, was Hardy aus dem Klassiker macht, ist ein Mann gegen das Projekt – Alex Proyas, seines Zeichens Regisseur des Originals mit Brandon Lee: „Ich hatte die Ehre, mit Brandon Lee arbeiten zu dürfen. Er war ein junger, sehr talentierter Schauspieler mit einem großartigen Sinn für Humor und einer blühenden Zukunft. Ich durfte ihn sogar meinen Freund nennen. Unsere Beziehung zwischen Schauspieler/Regisseur war etwas Besonderes. Wir haben gemeinsam einen Film auf die Beine gestellt, der eine Menge Leute berührt hat“, beschreibt Proyas via Facebook. „Ich habe im Abspann auf meinen Namen verzichtet und stattdessen den von Brandon Lee genommen. Ich wollte, dass es sein Film wird, weil er das im Grunde auch war, und ich wusste, dass er niemals wieder einen drehen würde. Er hat so viel Leidenschaft in den Film gesteckt, der gleichzeitig sein Vermächtnis wurde. Es ist ein Projekt, von dem ich weiß, dass er stolz darauf wäre.“

Alex Proyas weiter: „Ich habe den Film für Brandon Lee fertiggestellt. Nur dank unserer wunderbaren Crew, die ihn allesamt liebten, gelang uns die Komplettierung auch ohne seine Anwesenheit. Das war uns nur deshalb möglich, weil wir alle von seiner Stärke und seinem Geist inspiriert waren. Und das meine ich nicht nur im Bezug auf seine wunderbare Arbeit als Schauspieler oder Filmemacher, sondern im Bezug auf ihn als Mann, dessen Menschlichkeit uns alle berührte. Ohne ihn wäre The Crow kein Film geworden, der es wert gewesen wäre, ein Remake spendiert zu bekommen. Ohne seine Performance hätte kaum jemand von diesem kleinen Comic erfahren. Dies ist Brandons Film. Und ich finde, in diesem besonderen Fall sollte Hollywood das Werk einfach als letzten Willen eines sehr talentierten Mannes respektieren. Niemand sollte diese Geschichte umschreiben oder ergänzen. Ich weiß, dass es Fortsetzungen und Serien gab. Aber die Story zu rebooten und einen Charakter, für den Brandon sein Leben opferte, neu zu besetzen, hört sich für mich einfach falsch an. Bitte lasst dies Brandons Film bleiben“, Proyas abschließend.

Geschrieben am 06.12.2017 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News



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