The Crow – In der Produktionshölle: Sony streicht den Kinostart der Neuverfilmung

Was wird nur aus The Crow? Als Relativity Media vor wenigen Jahren die Pforten schloss und alle Projekte lizenzierte, landete die Comicverfilmung bei Sony Pictures. Dort fackelte man nicht lange und schickte das Remake umgehend in die Vorbereitungsphase. Lange Zeit sah es danach aus, als würde es endlich vorwärts gehen. Immerhin ließen Regisseur Corin Hardy und Schauspieler Jason Momoa immer wieder verlauten, wie sehr sie sich auf The Crow freuen. Doch von einem Tag auf den anderen wurde plötzlich der Rücktritt von beiden bekannt gegeben. Ein genauer Grund fehlt bis heute. Den US-Kinostart, den Sony für den 11. Oktober 2019 vorsah, ließ das Studio allerdings noch unberührt. Vielleicht deshalb, weil es sich nach einer Neubesetzung umsah? Doch nun wurde das Projekt endgültig von der Startliste gestrichen. Es sieht also nicht gut aus für die Rückkehr der Krähe, was insbesondere Regisseur Alex Proyas freuen dürfte. Der Schöpfer vom Original ließ in der Vergangenheit keine Gelegenheit aus, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, wie sehr er gegen den Neustart ist. Dabei ging es ihm vor alle darum, den Ruf von Brandon Lee zu wahren, der 1994 die titelgebende Rolle spielte und auf tragische Weise am Set verstarb. Ihm das wegzunehmen, wäre laut Proyas unangebracht.

In der Vorlage von James O’Barr werden der junge Rockgitarrist Eric Draven und seine Verlobte an Halloween in ihrer Wohnung von einer Street-Gang überfallen und brutal ermordet. Ein Jahr danach. Eine Krähe erweckt den toten Eric zum Leben. Unverwundbar und ausgestattet mit übernatürlichen Kräften, nimmt er unnachsichtig Rache an den Bandenmitgliedern und ihrem Auftraggeber.

Brandon Lee in „The Crow“.

Geschrieben am 20.07.2018 von Carmine Carpenito
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