The Gallows Act II – Horror-Sequel überraschend auch in Deutschland gestartet

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Die Zeiten strikter Heimkino-Veröffentlichungen gehörigen dank Streamingdiensten wie Amazon Video, Google oder Apple der Vergangenheit an. Das macht deutsche Vertriebs- und Verleihpartner immer öfter hinfällig. Schon länger verfolgt beispielsweise Lionsgate Films die Strategie, kleinere Genretitel wie Leprechaun Returns oder See No Evil 2 direkt und ohne Umwege über einschlägige Partner zugänglich zu machen. Und in diese Kategorie fällt nun offenbar auch The Gallows Act II, das Sequel zum Found Footage-Hit The Gallows, der 2015 aber noch beachtliche vierzig Millionen Dollar an den Kinokassen einspielte – und das bei einem Budget von gerade einmal 100.000 US-Dollar. Den Nachfolger gibt es dagegen direkt zum Streamen, auch wenn damit der Verzicht auf eine aufwendige Synchronisation und die Beschränkung auf deutsche Untertiteln einhergeht. Dafür ist der Horror-Thriller nun bereits zeitgleich mit der US-Premiere auch hierzulande verfügbar.

Damit hat die Odyssee des Horrorfilms, die 2017 mit einem heimlich durchgeführten Testscreening begann, endlich ein Ende. Das Original, inszeniert und erdacht von den Newcomern Travis und Chris Lofing, die auch diesmal wieder Regie führten, erwies sich 2015 als Überraschungserfolg. Ihr an klassische Slasher der 80er und 90er angelehnter und im Found Footage-Stil gedrehter Horror-Thriller versetzte uns an eine US-High School, an der zum 30. Todestag eines Schülers ausgerechnet jenes Bühnenstück neu aufgeführt werden soll, das für diesen damals tödlich endete.

Ein paar Jugendliche, darunter Cassidy Gifford oder Pfeifer Brown, wollen die Eröffnung sabotieren – ein Vergehen, welches böse Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Denn bald stellt sich heraus, dass sie zusammen mit allen Besuchern in dem Gebäude eingesperrt wurden, und das ohne Handyempfang oder einen möglichen Ausweg.

In zweiten Akt der Gallows-Saga verschlägt es die aufstrebende Schauspielerin Ana Rue auf eine prestigeträchtige neue Schule. Ihr Aufenthalt dort wird jedoch bald darauf von der Heimsuchung durch eine grauenerregende Präsenz überschattet, der sich diesmal Darsteller wie Ema Horvath, Brittany Falardeau (The Guest) oder Chris Milligan (Neighbors) stellen müssen.

Geschrieben am 25.10.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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