Seit geraumer Zeit tut sich das Horror-Genre eher schwer am Box Office, wenn man von Marken wie Alien, A Quiet Place oder Nosferatu mal absieht. Trotzdem bringen viele Genrevertreter nach wie vor den Vorteil mit sich, im Gegensatz zu anderen Gruppen kostengünstig aus dem Hut gezaubert worden zu sein, wodurch das ein oder andere Projekt am Ende trotzdem als erfolgreich eingestuft werden kann.
Auch die Horror-Komödie The Monkey, inszeniert von Longlegs-Regisseur Oz Perkins, fällt in diese Kategorie. Atomic Monster, das Studio von Conjuring – Die Heimsuchung-Regisseur James Wan, produzierte die Schauermär in enger Zusammenarbeit mit NEON, die Perkins für die Umsetzung des Films immerhin rund 11 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellten.
Inzwischen konnte The Monkey weltweit über 30 Millionen US-Dollar in die Kassen schwemmen, wobei der Großteil bislang überwiegend in den USA zusammengekratzt wurde.
Box Office-Experten gehen derzeit davon aus, dass das mit Theo James (Underworld-Reihe) in einer Doppelrolle besetzte Werk bis zum Ende der globalen Kinoauswertung knapp 50 Millionen US-Dollar einspielen dürfte, was The Monkey zumindest noch in die Gewinnzone befördern würde. Hierzulande hält sich das Interesse jedoch stark in Grenzen, da noch keine 100.000 Tickets verkauft werden konnten.
Im Film gerät ein mysteriöser Spielzeugaffe in die Hände von Zwillingsbrüdern, die eines Tages herausfinden, dass es über die Macht verfügt, Menschen auf tragische Weise das Leben zu nehmen. Sobald man ihn durch die Drehung des Schlüssels dazu bringt, mit der Trommel zu spielen, wird ein ahnungsloses Opfer dazu auserkoren, bei einem „Unfall“ das Leben zu verlieren. Final Destination lässt grüßen.
The Monkey basiert auf einer Kurzgeschichte vom legendären Schriftsteller Stephen King, der unvergessene Klassiker wie ES, Friedhof der Kuscheltiere oder Carrie – Des Satans jüngste Tochter aus dem Boden stampfte.
©NEON