The Shape of Water – Regisseur Guillermo del Toro war noch nie so stolz

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Der Kritikerschaft ist sich einig: The Shape of Water ist mitreißendes Kino und einer der sicheren Kandidaten für die Oscar-Verleihung. Doch auch Regisseur Guillermo del Toro, bekannt für Werke wie Blade II, Pan’s Labyrinth oder Pacific Rim, kommt ins Schwärmen, wenn er über seinen eigenen Film nachdenkt: „Ich habe noch nie ein persönlicheres Werk inszeniert. Ich bin so was von stolz darauf“, gesteht del Toro gegenüber Collider. „Für mich ist es der beste Film, den ich jemals auf die Beine gestellt habe. Es kann hart sein, einen Film zu kreieren und dafür zu sorgen, dass er auch gesehen wird. Aber The Shape of Water verbindet sich auf wunderbare Weise mit dem Publikum. Er verfügt über ein großes Herz. Ich habe ihn selbst schon 190 Millionen Mal gesehen und muss an drei, vier Stellen im Film immer noch weinen. Ich liebe ihn einfach! Für mich ist er eine Art Märchen für problematische Zeiten, der wie eine Art Wundersalbe gegen die Realität hilft. Täglich werden von neuen Negativschlagzeilen überrumpelt“, so del Toro, der außerdem verriet, weshalb er sich unbedingt eine Auszeit vom Filmgeschäft gönnen möchte: „Als mein Film Devil’s Backbone auf Tour war, hatte ich schon alle Hände voll mit Blade II zu tun. Aber das hätte nicht sein dürfen.“

Del Toro weiter: „Ich war so stolz auf den Film, konnte ihn aber nicht genießen oder meine Zeit mit ihm maximieren. Filme sind wie Kinder. Sie werden erwachsen, verlassen dich und kehren nicht wieder zurück. Sie gehen an die Universität und rufen nicht an. Deshalb wollte und werde ich mich mit The Shape of Water gemeinsam auf Reisen begeben“, so der Filmemacher ergänzend. Guillermo del Toro sei die Verschnaufpause gegönnt.

Geschrieben am 08.11.2017 von Carmine Carpenito