The Suicide Squad – Knackt Mortal Kombat-Rekord! Schon jetzt auf Erfolgskurs

Man kann dem neuen Suicide Squad vermutlich einiges vorwerfen, aber dass es das Publikum langweilen würde, gehört offenbar nicht dazu. Viel wurde im Vorfeld spekuliert, wie James Gunn wohl an sein Reboot herangehen würde, das nur fünf Jahre nach dem ersten Kinoauftritt aus dem Jahr 2016 erscheint. Entsprechend groß war der Andrang, als vor ziemlich genau einer Woche der erste Trailer veröffentlicht wurde, nach dazu in der Red Band-Variante und gepickt mit deftig-unterhaltsamen Szenen aus der Comicverfilmung. Jetzt lässt sich das sogar in Zahlen beziffern.

Denn wie Gunn stolz via Twitter verkündet, wurde sein Trailer von mehr 150 Millionen Menschen gesehen – so häufig wie noch kein anderer Red Band-Trailer innerhalb der ersten Woche!

Schon jetzt auf Rekordjagd

The Suicide Squad ist somit nicht nur extrem gefragt, man konnte auch noch den gerade erst von Mortal Kombat aufgestellten Reichweitenrekord knacken. Dessen 116 Millionen Aufrufe wurden nämlich um schlappe 40 Millionen übertroffen! Der Kummer über die überraschende Ablöse dürfte sich aber in Grenzen halten, schließlich stammen beide Filme aus dem gleichen Studio (Warner Bros.). Der Rekord bleibt also gewissermaßen in der Familie.

Angesichts dieser monströsen Zahlen erklärt sich auch, weshalb der Red Band-Trailer kaum sechs Tage nach Veröffentlichung von einer abgewandelten Green Band-Variante mit noch mehr wahnwitzigen Szenen aus DCs Selbstmordkommando abgelöst wurde. Positiver Nebeneffekt:

So hatte man gleich eine jugendfreie Trailer-Fassung in der Hand, die man im Vorprogramm von Godzilla vs. Kong zeigen konnte. Der Monsterfilm von Adam Wingard ist drauf und dran, das beste US-Startwochenende seit Ausbruch der Coronapandemie und der damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen und vorläufigen Kinoschließungen aufzustellen.

Dass King Shark Menschen verspeist: Dank R-Rating kein Problem! ©Warner Bros.

Der Entscheidung, bei The Suicide Squad auf einen alten Marvel-Veteran zu setzen, scheint sich für Warner Bros. also auszuzahlen. Denn James Gunns Reboot verspricht ähnlich zotig und actionreich zu werden wie seine Guardians of the Galaxy-Filme, die bei Marvel bekanntlich extrem erfolgreich waren – mit dem Unterschied, dass er diesmal keine Abstriche beim Gewaltgrad und Goregehalt machen musste. Eine offizielle MPA-Freigabe steht zwar noch aus, aber es wird erwartet, dass The Suicide Squad nach Watchmen, Joker, Zack Snyder’s Justice League und dem Extended Cut von Batman v. Superman der fünfte DC-Film mit R-Rating werden könnte. Etwas anderes würde uns nach dem Red Band-Trailer aber auch überraschen.

Darum geht es in „The Suicide Squad“

The Suicide Squad beginnt mit einem neuen Auftrag und Abstecher ins Belle Reve, dem Gefängnis mit der höchsten Sterblichkeitsrate in den Vereinigten Staaten. Hier sitzen einige der schlimmsten Super-Verbrecher ein, die alles tun würden, um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen – selbst wenn das bedeutet, sich der super geheimen und super zwielichtigen Task Force X anzuschließen.

Eine der wenigen Rückkehrer: Margot „Harley Quinn“ Robbie  ©Warner Bros./DC

Die neueste Selbstmordmission? Stellt eine Truppe aus den berüchtigten Schurken Bloodsport (Idris Elba), Peacemaker (John Cena), Captain Boomerang (Jai Courtney), Ratcatcher 2 (Daniela Melchior), Savant (Michael Rooker), King Shark, Blackguard (Pete Davidson), Javelin (Flula Borg) und jedermanns liebster Psychopathin, Harley Quinn (Margot Robbie), zusammen. Anschließend gilt es, das schwerbewaffnete Suicide Squad an der Küste der von Gegnern überlaufenen Insel Corto Maltese abzusetzen.

Während sich das Suicide Squad einen Weg durch den Dschungel frei schießt und nebenbei Guerilla-Kämpfer aus dem Weg räumt, ist Colonel Rick Flag der einzige, der seine Schützlinge im Zaum zu halten vermag – mit Amanda Wallers Regierungsbeauftragten im Ohr, die sie auf Schritt und Tritt verfolgen. Wie es bei solchen Situationen oft der Fall ist, genügt ein falscher Schritt und sie sind tot. Ob nun durch die Hand ihrer Feinde, eines Teammitglieds oder Waller höchstpersönlich. Wie man es auch dreht und wendet: Die Chancen stehen eindeutig gegen sie.

Nur vier Mitglieder der bunt zusammengewürfelten Truppe. ©Warner Bros./DC

Geschrieben am 03.04.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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