The Suicide Squad – Sequel von James Gunn setzt auf praktische Effekte

Die letzten Filme von James Gunn strotzten nur so vor aufwendigen Green Screen-Sequenzen und anderen digitalen Tricks. Doch nun gelobt der Regisseur Besserung und kündigt an, sich für The Suicide Squad auf seine eigenen Wurzeln und damit vornehmlich handgemachte Effekte zurückbesinnen zu wollen! Als Schüler von Lloyd Kaufmans Trash-Kultschmiede Troma weiß Gunn natürlich, wie man aus der Not eine Tugend macht und das Beste aus einem nicht vorhandenen Budget herausholt. Bei Guardians of the Galaxy konnte er bedingt durch das futuristische Sci/Fi-Setting und knallige Alienwelten nicht auf den Einsatz von CGI verzichten. Dass sein neues Comic-Abenteuer The Suicide Squad nun zwar effektgeladen, aber sonst deutlich bodenständiger daherkommt, hat den Vorteil, dass viele Sequenzen mit real existierenden Sets und Hilfsmitteln auf die Beine gestellt werden können. Und so überrascht es dann auch nicht mehr, wenn Gunn jetzt, rund zwei Monate nach dem Drehstart, auf Anfrage eines Fans verkündet: „In Suicide kommen mehr praktische Effekte und Sets zum Einsatz als in all meinen anderen Filmen zusammengenommen!“ Da Gunn auch früher schon auf praktische Elemente (Slither – Voll auf den Schleim gegangen) setzte, wird man sich auf ein wahres Feuerwerk an handgemachten Tricks einstellen dürfen!

Der erste Film war mit Einnahmen von 740 Millionen Dollar (allein im Kino) ein voller Erfolg, stieß bei Kritikern und Zuschauern aber nur auf wenig Gegenliebe. Darum wurde James Gunn, der ursprünglich nur als Autor im Gespräch war, kurzerhand als neuer Regisseur und Ersatz für David Ayer an Bord geholt, dessen Erstling durch die Rückkehr von Harley Quinn (Robbie), Rick Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney) zumindest nicht gänzlich ungeschehen gemacht wird. Ansonsten setzt sich der Cast seines Films, der halb Reboot, halb Sequel ist, aber eher aus Neuzugängen wie Taika Waititi (Jojo Rabbit, Thor: Tag der Entscheidung), Idris Elba (Der dunkle Turm), John Cena (The Marine, Bumblebee), Nathan Fillion (Firefly) oder Michael Rooker (Slither) zusammen. Gunn verspricht einen Neustart ganz im Stile der Guardians of the Galaxy-Filme, was vermuten lässt, dass es diesmal lockerer und weniger düster zur Sache geht.

 

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Some of #TheSuicideSquad (and Pom). Many of us are doing weird things in this photo. After a screening of Joker (thanks @wbpictures!)

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Geschrieben am 18.11.2019 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News