The Vigil – Die Totenwache beginnt im deutschen Trailer zum Heimkino-Start

Die Toten erheben sich – schon wieder! Anders als etwa in Dawn of the Dead oder Die Nacht der lebenden Toten will der junge Yakov (Dave Davis) aber zunächst nicht so recht an das glauben, was ihm gerade widerfährt. Doch so sehr er sich auch gegen die Vorstellung sträubt – das Böse ist ihm dicht auf den Fersen. Und damit auch deutschen Zuschauern, die sich zum Heimkino-Start am 11. Februar 2021 eine DVD- oder Blu-ray-Kopie von Keith Thomas‘ Festival-Geheimtipp The Vigil – Die Totenwache nach Hause holen, produziert von Blumhouse-Mitarbeiter Ryan Turek (Halloween, Fantasy Island, Happy Deathday-Reihe). Erzählt wird eine Geschichte, wie man sie in dieser Form vermutlich schon unzählige Male vorgesetzt bekommen hat. Hier spielt sich das Grauen aber vor dem Hintergrund einer jüdischen Totenwache und allen damit verbundenen Riten und Bräuchen ab. Und genau das ist der Punkt, der für Thomas den Reiz von The Vigil ausmachte. „Mir wurde klar, dass ich noch nie einen Horrorfilm mit einem Konzept gesehen hatte, das auf der jüdischen Religion basierte – zumindest nicht vollständig darauf. Es gibt natürlich einige Filme mit biblischen Elementen oder mit Rabbinern, aber nichts, was in dieser Welt verankert ist“, so der Filmemacher.

The Vigil – Die Totenwache ist seine Antwort auf diesen offensichtlichen Mangel an originellen jüdischen Horrorfilmen. Denn auch wenn wir es hier mit einem augenscheinlich sehr klassischen Vertreter des Horror-Kinos zu tun haben, steckt doch viel eigener Flair und so manch böse Überraschung unter dem Haunted House-Deckmantel.

Und darum geht es: Ein junger Mann übernimmt widerwillig die Totenwache für das Mitglied einer orthodoxen jüdischen Gemeinde. In einer schicksalhaften Nacht wird der Held mit furchterregenden Geheimnissen und seinen eigenen Dämonen konfrontiert. Yakov (Dave Davis) möchte die strenge chassidische Gemeinde in Brooklyn am liebsten verlassen, weil er seinen Glauben verloren hat.

Da er dringend Geld braucht, stimmt er widerwillig dem Angebot des Rabbiners zu, die nächtliche Totenwache für ein verstorbenes Gemeindemitglied zu übernehmen. Kurz nach seiner Ankunft in dem baufälligen Haus wird Yakov klar, dass hier etwas sehr, sehr falsch läuft. Schon bald findet sich der junge Held in einem unheimlichen Albtraum wieder, der von einem furchteinflößenden Wesen orchestriert wird: Einem „Mazik“, wie im jüdischen Volksglauben jener Totengeist bezeichnet wird. In dieser Nacht des surrealen Schreckens muss sich Yakov nicht nur bösen Geistern, sondern auch den Dämonen seiner Vergangenheit stellen.

Geschrieben am 05.01.2021 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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