The Witch – Hexen-Grusel wird zum Indie-Erfolg, überzeugt mit starken US-Zahlen

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Das Wagnis, den für gerade mal eine Million US-Dollar eingekauften Sundance-Schocker The Witch breitflächig auf US-Leinwände zu bringen, hat sich für Verleiher A24 mehr als bezahlt gemacht. Im Vergleich mit Deadpool zog der Horror-Thriller zwar klar den Kürzeren, liefert mit Einnahmen von knapp 9 Millionen Dollar am ersten Wochenende aber den besten Beweis dafür, dass auch kleine Horrorfilme ohne großes Budget und umfangreiche Marketing-Bemühungen im Kino funktionieren können. Über die gesamte Laufdauer dürfte die beim Sundance Festival gefeierte Schauermär von Robert Eggers rund 15 bis 20 Millionen Dollar und damit ein Vielfaches ihrer Kosten (rund 3,5 Millionen Dollar) einspielen – und das allein auf der großen Leinwand. Direkt im Anschluss an die Kinoauswertung soll The Witch dann außerdem über Video on Demand-Dienste zugänglich gemacht werden. Hierzulande feiert der Film am 19. Mai seinen Einstand auf der großen Leinwand.

Im Film begleiten wir Anya Taylor Joy und Kate Dickie bei ihrer Reise durch das menschenleere New England – zumindest denken sie das. Denn schon bald kommt es zu Erscheinungen: Tiere verhalten sich aggressiv, eines der Kinder verschwindet, während ein anderes von einer Macht besessen zu sein scheint. Misstrauen und Paranoia wachsen und die älteste Tochter Thomasin wird der Hexerei beschuldigt. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, werden Glaube, Loyalität und Liebe jedes einzelnen Familienmitgliedes auf eine grausige Probe gestellt …

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Geschrieben am 22.02.2016 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, The Witch