The Witcher – Schöpferin verrät: Dann dürfen wir mit Season 2 rechnen

Kurz nach dem Start gehörte The Witcher vielerorts schon zu den beliebtesten und erfolgreichsten Shows des letzten Jahres. In weiser Voraussicht hatte Netflix dem Format schon vor Start grünes Licht für eine zweite Staffel erteilt, was es Showrunnerin Lauren S. Hissrich erlaubte, direkt mit der Arbeit weiterzumachen und unnötige Pausen zu umgehen. Etwas wird es aber natürlich trotzdem noch dauern, ehe sich Hexer Geralt von Riva (Henry Cavill) in den heimischen vier Wänden wieder auf seinen treuen Begleiter Plötze schwingt, um monströse Abenteuer zu bestehen. Wie lange genau, versuchte Hissrich jetzt im Rahmen einer AMA (Frage-und-Antwort-Runde) auf Reddit auf den Punkt zu bringen – mit zu erwartendem Ergebnis. „Wir haben noch kein klares Launch-Fenster, außer, dass es erst 2021 so weit sein wird“, bestätigt Schmidt Hissrich, die in den Jahren seit Ankündigung vermutlich jede freie Minute mit Überlegungen an die Serienadaption verbracht hat. Sie ist aber der Meinung, dass die vergleichsweise lange Wartezeit letztlich der Qualität zugute kommen wird. „Wir wollen nichts überstürzen und auch kein halbfertiges Produkt abliefern.“ Davon habe am Ende schließlich niemand etwas, glaubt Hissrich. Und viele The Witcher-Fans – und davon gibt es, wie ein Blick auf die Netflix Top 10 belegt, nicht wenige – werden ihr da sicher zustimmen.

The Witcher: Season 2 kommt, allerdings nicht mehr dieses Jahr. ©Netflix

Im nächsten Jahr will man dann auch mit einigen Kritikpunkten der ersten Staffel aufräumen. So störten sich viele daran, dass teils drei oder vier unterschiedliche Zeitebenen parallel abgehandelt wurden, was einige Zuschauer, die mit der Vorlage nicht vertraut sind, eher verwirrte. Als Antwort darauf wird Season 2 deutlich linearer daherkommen. „Jetzt, wo sich die Wege der drei Hauptfiguren gekreuzt haben, können wir eine viel geradlinigere Handlung erzählen“, sagt Lauren S. Hissrich.

Bei der ersten Staffel sei die zerstückelte Erzählweise aber nötig gewesen, um Geralt, Ciri und Yennefer im gleichen Maße Raum zur Entfaltung zu geben und die Kurzgeschichten rund um den Hexer (für Hissrich das Fundament der Witcher-Welt) abzuhaken. Kurzzeitig sei sogar eine weitere Zeitlinie mit Renfri angedacht gewesen, doch um das Auffassungsvermögen der Zuschauer nicht unnötig zu strapazieren, habe man sich letztlich dagegen entschieden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse für sie persönlich sei aber gewesen, die Drehbücher bei der zweiten Staffel kompakter zu gestalten, um hinterher nicht so viel Material rausschneiden zu müssen.

The Witcher-Fans müssen sich noch bis 2021 gedulden. ©Netflix

Geschrieben am 09.01.2020 von Torsten Schrader



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