Uncharted – Kinofilm mit dem Kult-Schatzsucher rutscht ins nächste Jahr

Dass es sich Sony Pictures mit seiner Verfilmung von Uncharted leicht machen würde, kann man nicht gerade behaupten. Nach geschlagenen zehn Jahren Planungszeit, sechs abgesprungenen Regisseuren und mindestens ebenso vielen Autoren steht das actionreiche Grabräuber-Abenteuer aktuell mal wieder ohne Filmemacher da. Mit Ruben Fleischer, der für das Studio schon die beiden Zombieland-Filme und Venom in Angriff nahm, soll Sony Pictures aber schon einen geeigneten Ersatz im Augen haben, dem gelingen soll, woran Travis B. Knight (Bumblebee) zuletzt scheiterte – die millionenfach verkaufte Spielreihe von Naughty Dog (Last of Us) auch im Kino zum Erfolg zu machen. Vorsorglich wurde der Kinostart jetzt schon einmal von Dezember 2020 auf 05. März 2021 verlegt, was Fleischer (wenn auch noch unbestätigt) mehr Zeit einräumen soll, um den Film nach seinen Vorstellungen umzusetzen. Dennoch ist die Zeit zwischen voraussichtlichem Dreh- und Kinostart, gerade für ein effektlastiges Action-Abenteuer wie dieses, denkbar knapp bemessen.

Jetzt darf also wirklich nichts mehr schiefgehen. Wenn Uncharted dieses Frühjahr in Produktion geht, wird es der erste Film unter dem Banner der neu gegründeten PlayStation Productions, mit denen Sony zukünftig noch weitere bekannte Videospiel-Marken, darunter God of War, Spyro the Dragon oder The Last of Us, für die Kinoleinwand oder TV-Bildschirme aufbereiten will.

2021 soll Uncharted die Kinos stürmen. ©Sony

Das klappt natürlich nur, wenn Uncharted erfolgreich den Grundstein dafür legt! Bei den Fans rief die Ankündigung, dass Tom Holland (Spider-Man: Far from Home) die Rolle von Nathan Drake übernehmen wird, bislang aber eher gemischte Gefühle hervor. Um nicht ständigen Vergleichen zur Vorlage ausgesetzt zu sein, spielt der Film bewusst einige Jahrzehnte vor den darin abgehandelten Geschehnissen. Entsprechend lernen wir Nathan Drake auch nicht als gestandenen Abenteurer, sondern als jungen Mann kennen, was dann wiederum auch die Verpflichtung von Holland erklärt. Auch sein Sidekick Victor „Sully“ Sullivan kommt dank Mark Wahlberg bedeutend jünger daher, als wir es aus der Videospielreihe von Naughty Dog gewohnt sind.

Uncharted zeigt uns einen deutlich jüngeren Nathan Drake. ©Sony

Geschrieben am 27.01.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News



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