Vampire Academy – Die Blutsauger enttäuschen an amerikanischen Kinokassen

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Sind auf Teenager zugeschnittene Darstellungen von Blutsaugern schon wieder aus der Mode? Seit Twilight haben diverse US-Studios versucht, an die Erfolge der mehrteiligen Buchadaption anzuknüpfen. Dazu gehört auch die Weinstein Company, die mit Richelle Meads Romanreihe Vampire Academy ein neues Franchise aufziehen wollte. Ob dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt wird, darf seit dem vergangenen Wochenende allerdings stark bezweifelt werden. Das Regieprojekt von Filmemacher Mark Waters, bekannt für Die Geheimnisse der Spiderwicks oder Girls Club, wurde in über 2.600 amerikanischen Lichtspielhäusern gestartet und spielte in diesen kaum vier Millionen Dollar wieder ein, was einen katastrophalen Kopienschnitt von lediglich 1.500 Dollar bedeutete. Das Überschreiten der wichtigen 10 Millionen Dollar-Hürde dürfte für Vampire Academy zu einer echten Herausforderung werden. Ob die ernüchternde Premiere Auswirkungen auf den deutschen Kinostart im März dieses Jahres hat, bleibt momentan allerdings abzuwarten.

Vampire Academy versetzt uns in eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose (halb Mensch, halb Vampir) wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen ihnen eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu merkwürdigen Vorfällen. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll.

Geschrieben am 10.02.2014 von Carmine Carpenito