World War Z 2 – Darum kehrte J.A. Bayona dem Sequel den Rücken zu

Manchmal sollte man einfach alle Karten auf den Tisch legen. Genau das hat auch J.A. Bayona getan, als er von Paramount Pictures zum Drehstart von World War Z 2 gedrängt wurde. Erstmals hat sich der spanische Filmemacher und das Waisenhaus-Schöpfer, ganz aktuell mit Jurassic World: Das gefallene Königreich auf deutschen Leinwänden zu sehen, jetzt nämlich über die Gründe für seinen damaligen Ausstieg als Regisseur geäußert. „Die Arbeiten liefen schon ein Jahr und wir hatten richtig tolle Ideen,“ erinnert sich Bayona im Gespräch mit Den of Geek. „Wir waren insgesamt sehr zufrieden mit der Richtung, fanden aber einfach keinen Weg, um aus den großartigen Versatzstücken ein großes Ganzes zu machen. Irgendwann standen wir dann kurz vor dem Start der Produktion, aber ich war nicht bereit. Ich sagte ihnen also klipp und klar: „Ich bin wohl nicht der Richtige für den Posten. Es gibt sicher jemanden, der zündende Ideen für unsere Probleme hat.“ Also nahm ich meinen Hut und verließ das Projekt.“ Bekanntermaßen wandte sich Bayona kurz darauf Jurassic World 2 zu.

An seiner Stelle arbeitet jetzt David Fincher an dem Sequel. Für die Drehbuchphase hat er sich mit Dennis Kelly zusammengetan. Ingesamt dauern die Arbeiten am Skript jetzt schon anderthalb Jahre an. Ehe World War Z 2 das Licht der Leinwand erblickt, werden also mindestens noch rund zwei Jahre ins Land ziehen. Die längere Vorbereitungszeit könnte World War Z 2 aber zugute kommen: „Am Ende wollen wir ein Skript auf die Beine stellen, das nicht bloß eine Ausrede dafür ist, diesen Film überhaupt machen zu können,“ erklärt Fincher.

©Paramount Pictures

Geschrieben am 27.06.2018 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, World War Z



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