Zombieland – Cameo von Bill Murray sollte an ganz andere Hollywood-Ikone gehen

Eine Rolle legendär zu machen, obwohl es sich lediglich um einen vergleichsweise kleinen Cameo handelt? Das schafft nur Bill Murray! Jetzt stellt sich aber heraus: Der kultige Auftritt in Zombieland von Ruben Fleischer (Venom) war ursprünglich gar nicht für ihn gedacht. Der Film beginnt mit dem plötzlichen Ausbruch der Zombie-Apokalypse und einem Studenten, der den vielleicht schlimmsten Tag seines Lebens durchlebt. Auf der Flucht vor den blutrünstigen Horden lernt Jesse Eisenberg kurz darauf weitere Überlebende wie die von Woody Harrelson, Emma Stone und Abigail Breslin gespielten Tallahassee, Wichita und Little Rock kennen. Gemeinsam heizen sie den wandelnden Toten ordentlich ein und machen das Beste aus ihrem Los, das einschneidendste Ereignis in der Geschichte der Menschheit überlebt zu haben. Ihr Weg führt sie schließlich nach Hollywood, wo sie auf Anraten von Tallahassee (Harrelson) in das Anwesen von Bill Murray einbrechen. Allerdings lebt die vermeintlich tote Ghostbusters-Ikone noch und zieht in der Nachbarschaft als Zombie verkleidet ihre Bahnen. Später wird Murray versehentlich von Columbus (Eisenberg) erschossen.

Heute genießt dieser selbstironische Auftritt Kultstatus und ist für nicht wenige Fans das Highlight des gesamten Films. Zehn Jahre nach dessen Veröffentlichung lüfteten die beiden Autoren Rhett Reese und Paul Wernick nun allerdings ein großes Geheimnis – der Part wurde ursprünglich gar nicht für Murray geschrieben, sondern Ghost – Nachricht von Sam– und Dirty Dancing-Star Patrick Swayze. Aufgrund seines viel zu frühen Ablebens kam es jedoch nicht mehr dazu, lüftete Wernick jetzt via Twitter: „Weil wir alle gerade im Zombieland leben, dachten wir, dass es ganz witzig wäre, euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu ermöglichen“, schreibt Wernick. „Die Rolle von Bill Murray war eigentlich für Patrick Swayze vorgesehen. Leider erkrankte Patrick und so hatten wir nie die Gelegenheit, ihm den Part anzubieten. Aber in der ersten Drehbuchfassung treffen Columbus, Tallahassee, Wichita und Little Rock tatsächlich auf ihn.“

Die spätere Neubesetzung durch Murray erwies sich für das Duo und Regisseur Ruben Fleischer als Glückgriff. Durch den großen Erfolg konnte man letztes Jahr, immerhin ein Jahrzehnt später, den direkten Nachfolger Zombieland – Doppelt hält besser in Angriff nehmen, der an den Kinokassen sogar noch ein bisschen besser lief als das Original.

Hätten fast auf Patrick Swayze geschossen. ©Sony Pictures

Geschrieben am 20.03.2020 von Torsten Schrader
Kategorie(n): News, Zombieland



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