Mit Deadpool 3 sahen viele schon eine neue Ära für Marvel und Walt Disney anbrechen. Dass man sich mit Comickost explizit an erwachsene Zuschauer richtet, kannte man vom Mousekonzern bis jetzt schließlich nicht. Doch der Rückzieher ließ nicht lange auf sich warten. Abseits von Deadpool 3 seien derzeit keine weiteren Filme mit R-Rating in Planung, stellte Marvel-Leiter Kevin Feige kürzlich klar, womit er die nicht unbegründete Hoffnung, das Unternehmen könnte sich zukünftig breiter aufstellen und risikofreudiger zeigen, sogleich im Keim erstickte. Schon jetzt bangen Fans um den ersten Auftritt von Neu-Blade Mahershala Ali (Green Book, Alita: Battle Angel) unter
Diese Kämpfer schenken sich nichts! In kaum einer anderen Beat ’em Up-Reihe wird derart erbarmungslos und unerbittlich ums eigene Überleben und Gewinnen gekämpft wie in der Mortal Kombat-Saga. Das wiederum machte eine originalgetreue Verfilmung aber auch lange Zeit schwierig. Zumindest zeigte sich Paul W.S. Andersons erste Kinoadaption aus den Neunzigern noch vergleichsweise handzahm, und auch dem direkten Nachfolger Mortal Kombat 2 – Annihilation von John R. Leonetti (Annabelle) gelang es nicht, die Essenz der Spiele auf Zelluloid zu bannen.
Ganze 25 Jahre später will James Wan (The Conjuring – Die Heimsuchung) es mit seiner
Dank James Wan (Insidious, The Conjuring) soll Mortal Kombat demnächst wieder den Sprung auf die Leinwand schaffen. Greg Russo und Dave Callaham kümmern sich um das Skript zum neuen Film, welches von Simon McQuoid anschließend für Warner Bros. verfilmen wird. Nun gaben die Filmemacher bekannt, dass der Humor trotz Brutalität und hohem Blutzoll nicht kurz kommen wird: „Existiert überhaupt eine rein düstere Version vom Videospiel? Wenn ja, dann handelt es sich nicht um das Mortal Kombat, das ich kenne. Nehmt Kano als Beispiel. Er ist ein fantastischer Charakter, der gerne Witze reißt. Bis zu einem gewissen Grad muss eine Prise Humor einfach vorhanden sein. Auch wenn es gewalttätig zur Sache geht, gekämpft wird und für die Figuren einiges
Greg Russo wird aktuell mit zwei höchst interessanten Projekten in Verbindung gebracht. Zum einen soll er für ein Reboot von Mortal Kombat das Drehbuch beisteuern und zum anderen am Neustart von Resident Evil mitwirken. Doch damit nicht genug, denn mit F.E.A.R. (First Encounter Assault Recon) konnte er sein nächstes Filmprojekt an Land ziehen, das auf einer Spielevorlage basiert. Für diese Umsetzung geht Greg Russo eine enge Zusammenarbeit mit Machinima, einer erfolgreichen Tochtergesellschaft von Warner Bros. ein. Die macht es sich seit geraumer Zeit zur Aufgabe, aufwendiges Serien- und Filmmaterial zu produzieren. Zu ihren bisherigen Werken gehören Mortal Kombat: Legacy, Mortal Kombat: Legacy 2, Street Fighter: Assassin’s Fist,