The Batman – Zoë Kravitz war «zu dunkelhäutig» für The Dark Knight Rises

Für Zoë Kravitz (Mad Max: Fury Road) stellt es keine Selbstverständlichkeit dar, dass sie diejenige war, die von Regisseur Matt Reeves (Let Me In) dazu auserkoren wurde, in seiner neuen Produktion Kult-Figur Catwoman zu spielen. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass die 33-Jährige versucht hat, eine Rolle in einem Batman-Streifen zu bekommen.

2012 war sie nämlich auch schon daran interessiert, dem DC-Universum einen Besuch abzustatten und für einen Part in Christopher Nolans The Dark Knight Rises vorzusprechen. Kravitz, die am 01. Dezember 1988 in Los Angeles auf die Welt kam, hat bislang noch nicht verraten, ob es damals auch schon um die Rolle der Catwoman ging, die vor zehn Jahren ihrer Berufskollegin Anne Hathaway aus Plötzlich Prinzessin anvertraut wurde, oder um eine völlig andere.

Es wird jedoch gemunkelt, dass es nur um Catwomans Mitbewohnerin Jen ging, die im letzten Kapitel der enorm erfolgreichen The Dark Knight-Trilogie von Juno Temple (Abbitte) dargestellt wurde. Jedenfalls wurde Kravitz daran gehindert, überhaupt erst vorzusprechen, um zu beweisen, dass sie als Schauspielerin etwas auf dem Kasten hat – diese Chance wurde ihr nämlich genommen:

Spielt an der Seite von Robert Pattinson: Zoë Kravitz. ©Warner Bros.

Zoë Kravitz erinnert sich an eine unangenehme Zeit

«Mir wurde mitgeteilt, dass ich für die Rolle zu dunkelhäutig sei», erinnert sich die Künstlerin mit dominikanischer und jüdisch-amerikanischer Abstammung im Interview mit The Observer. Doch wer traf diese Entscheidung, die inzwischen ein Jahrzehnt her ist? «Ich bin mir nicht sicher, ob es Regisseur Christopher Nolan selbst war, der diese Anforderung stellte. Viel eher dürfte es eine Person gewesen sein, die für das Casting zuständig war – oder aber dessen Assistent», glaubt Kravitz.

«Jedenfalls war es richtig hart, weil mir damals auch gesagt wurde, dass ich aufgrund meiner Herkunft sowieso nicht dazu imstande wäre, das Drehbuch richtig zu lesen.» Doch Dinge ändern sich und so gebührt der jungen Frau nun die große Ehre, in die Fußstapfen von Michelle Pfeiffer, die 1992 in Batmans Rückkehr als Katzenlady zu sehen war, Halle Berry (Catwoman) und Hathaway zu treten.

In The Batman brilliert die talentierte Darstellerin an der Seite von Co-Star Robert Pattinson (Twilight-Saga), um gemeinsam den Versuch zu wagen, die von Kriminellen besetzte Stadt Gotham City vor dem Riddler und Pinguin zu retten.

THE BATMAN erobert weltweit die Kinocharts

Weltweit war die Comicverfilmung am vergangenen Wochenende dazu in der Lage, rund 258 Millionen US-Dollar einzuspielen. Es handelt sich um den zweitbesten Start seit Beginn der Pandemie – Spitzenreiter bleibt die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft aus Spider-Man: No Way Home aus dem Hause Marvel. Allerdings dürften DC und Warner Bros. auch mit der Silbermedaille höchst zufrieden sein, zumal es der beste hauseigene Start seit Jahren ist!

Nun bleibt nur noch abzuwarten, wie gut sich The Batman am Box Office hält – stabilisiert er sich oder fällt er wie ein Stein? Im Moment sind die Zahlen sehr vielversprechend und bringen jetzt schon eine gewisse Form der Stabilität zum Ausdruck. Viele Experten sind sich inzwischen sicher, dass die Frage nicht mehr länger lautet, ob das 200 Millionen US-Dollar schwere Werk in den USA die 300 Millionen US-Dollar-, sondern die 400 Millionen US-Dollar-Grenze überschreiten kann.

Wenn das dem Film gelingen sollte, wäre er in den Vereinigten Staaten genauso erfolgreich wie Wonder Woman von Regisseurin Patty Jenkins, der vor fünf Jahren im Kino gestartet wurde. Vorerst heißt es aber noch Tee trinken und abwarten.

©Warner Bros.

Geschrieben am 08.03.2022 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): The Batman, News



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