Fantasy Filmfest Nights – Diese Genrekost erwartet euch bei der diesjährigen Ausgabe

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Ab morgen heißt es wieder: “Film ab!”, denn die Fantasy Filmfest Nights sind endlich wieder zurück. Das Programm verspricht Horror pur – von heiß erwarteten Produktionen wie Obsession – Du sollst mich lieben von Blumhouse Productions oder Whistle mit Logan-Star Dafne Keen bis hin zu genialen Independent-Perlen wie Nightborn von Hanna Bergholm und The Whisper von Gustavo Hernández ist alles dabei.

Zwischen dem 16. und 26. April erwartet euch traditionell in sieben verschiedenen Städten alles, was das Herz für Horror, Thriller, Mystery und Sci-Fi begehrt. Wo die Fantasy Filmfest Nights überall stattfinden? In Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart.

Mehr als 20 vielversprechende Filme buhlen um eure wertvolle Aufmerksamkeit – einige davon möchten wir euch in diesem Artikel etwas genauer vorstellen.

Alle Informationen zum diesjährigen Programm und zu den verfügbaren Tickets findet ihr auf der offiziellen Webseite des Fantasy Filmfest. Wir wünschen allen Besuchern jetzt schon viel Vergnügen und eine gute Zeit im Kino – möge euch das eine oder andere Projekt einen richtigen Schrecken einjagen!

Appofeniacs

Regie: Chris Marrs Pillero

Ein Klick, und dein Leben ist zerstört: Mit einer neuen App lässt sich binnen Sekunden ein absolut realistisches Deepfake-Video eines jeden beliebigen Menschen herstellen und im Internet verbreiten. Der junge Duke hat keine Skrupel, davon exzessiv Gebrauch zu machen, um sich an allen zu rächen, auf die er sauer ist. Damit setzt er eine fatale Kettenreaktion aus Paranoia und Gewalt in Gang, die zahllose Opfer fordert.

Feels Like Home

Regie: Gábor Holtai

Die Schuhmarke Liberta verspricht „Freiheit. Komfort. Keine Grenzen.“ Nicht für Rita: Ihr Schuhladen ist pleite und sie nun arbeitslos. Zu allem Übel wird sie von Unbekannten auf offener Straße verschleppt und in eine Kammer gesperrt. Die Täter behaupten: „Du heißt Szilvi und bist von uns, deiner Familie, weggelaufen. Aber wir helfen dir, dich zu erinnern!“ Diese „Hilfe“ funktioniert über Nahrungsentzug und Erniedrigung. Je mehr Rita dagegen ankämpft, vom autokratischen Familienoberhaupt „Papa” und den unterwürfigen Angehörigen gebrochen zu werden, umso tiefer blickt sie hinter die Fassade der maroden Sippe – und fasst einen Plan.

Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes

Regie: Jan Komasa

„The City is mine!“ grölt der aufgeladene 19-jährige Tommy, bekannt für seine brutalen Internetvideos, nach einer hemmungslosen Clubnacht, bevor er auf der Straße zusammenbricht. Am nächsten Morgen wacht er angekettet in einem Keller auf. Seine Entführer entpuppen sich als eine scheinbar völlig normale Spießbürger-Familie. Doch was haben diese Psychos – der eiserne Kontrolle ausübende Chris (Stephen Graham), seine fragile Frau Katherine (Andrea Riseborough) und Sohn Jonathan – mit dem gespenstisch festgefrorenen Lächeln mit Tommy vor? Dem wütenden jungen Mann steht eine bittere Lektion bevor und seine Schreie kann in dem idyllischen Landsitz fernab der Stadt niemand hören.

Imposters

Regie: Caleb Phillips

Seltsame Dinge geschehen in dem Dorf, in das Marie und Paul gerade gezogen sind. Menschen werden vermisst, es kommt zu unerklärlichen Erdbeben. Doch das Paar gibt nichts auf die Warnungen – bis ihr Baby Theo plötzlich während einer großen Party spurlos verschwindet. Als die verzweifelte Marie erfährt, wie sie es zurückbekommen kann, ist sie bereit, alles dafür zu tun. Doch ist das, was sie bald aus einer mysteriösen Höhle heimbringt, tatsächlich ihr Sohn?

Mag Mag

Regie: Yuriyan Retriever

In der Kunsthochschule treibt ein Gespenstermädchen ihr Unwesen: Mag Mag – übergroß, zotteliges Haar, faule Zähne, Fußfehlstellung – ist auf Männerjagd! Jeder, in den sie sich verliebt, findet den qualvollen Tod. Und Mag Mag verschenkt ihr Herz in Windeseile! So macht eine ganze Riege an wechselnden Protagonisten Bekanntschaft mit dem liebestollen Geisterwesen und seinem tragischen Schicksal.

Obsession – Du sollst mich lieben

Regie:Curry Barker

In der preisgekrönten Horrorsensation von Curry Barker geht es um den jungen Musikladen-Mitarbeiter Bear, dessen sehnlichster Wunsch die Liebe seiner Jugendfreundin Nikki ist. Dann stößt er auf einen mysteriösen Gegenstand, der auf magische Weise bewirkt, dass Nikki ihm mit Haut und Haar verfällt. Doch sein Traum ist nur von kurzer Dauer: Die rührende Anhänglichkeit seiner Angebeteten verwandelt sich bald in eine monströse Besessenheit, gleich einem Fluch, aus dem es schier kein Entkommen gibt.

Rosebush Pruning

Regie: Karim Aïnouz

Kann ein Film schwitzen? ROSEBUSH PRUNING trieft jedenfalls aus allen Poren, produziert Sturzbäche von heißem und eiskaltem Schweiß; liefert einen Frontalangriff auf die Sinne, herausfordernd, opulent, immer mit etwas zu viel Farbe, zu viel Emotion, zu viel Design, sogar fast schon zu vielen Stars (Pamela Anderson, Jamie Bell, Elle Fanning, Riley Keough, der vielleicht künftige Bond Callum Turner…). Doch er trifft als Film über eine privilegierte Reichenfamilie auf ihrer ganz privaten Höllenfahrt damit genau ins Schwarze.

Veins

Regie: Raymond St-Jean

Isabelles Besuch in der Heimat verläuft nicht wie erwartet. Ihre Mutter wirkt seltsam abwesend und möchte sie schnellstmöglich wieder loswerden. Zudem erfährt die junge Frau beinahe nebenbei, dass sowohl ihr Vater als auch ihr Cousin kürzlich verstorben sind. Während sich beängstigende Vorfälle in dem fast menschenleeren Dorf häufen, kommt sie einem düsteren Geheimnis auf die Spur, das dem Spruch „zurück zu deinen Wurzeln“ eine ganz neue Bedeutung gibt.

The Whisper

Regie: Gustavo Hernández

Nachdem Teenagerin Lucía gerade das jüngste Blutbad ihres gewalttätigen Vaters beseitigt hat, flüchtet sie mit ihrem kleinen Bruder Adrián und zieht in eine heruntergekommene Villa. Doch der Traum von einem halbwegs normalen Leben ist in weiter Ferne: Auf dem Jungen lastet ein dunkler Familienfluch, von dem es kein Entkommen gibt. Dazu entpuppen sich die Nachbarn ausgerechnet als gewissenlose Verbrecherbande, die in der Halle nebenan Snuff-Filme dreht. Als die nun von den jungen Neuankömmlingen erfahren, beginnt sofort ein Kampf auf Leben und Tod.

Whistle

Regie: Corin Hardy

Der Fund eines geheimnisvollen Artefakts setzt eine Kette blutiger Ereignisse an der Pellington High in Gang. Die uralte aztekische Totenpfeife hält einen Fluch gefangen. Wer sie bläst, ist zu einem furchtbaren Tod verdammt, wie auch alle anderen, die den markerschütternden Schrei des Instruments hören. Die neue Mitschülerin Chrys, die gerade bei ihrem Cousin Rel eingezogen ist, hofft, den Spuk gemeinsam mit der sympathischen Ellie zu stoppen. Doch für einige aus ihrer Clique kommt die Rettung längst zu spät.

©Fantasy Filmfest

Geschrieben am 15.04.2026 von Carmine Carpenito