Moviebase Beilight - Biss zum Abendbrot

Beilight - Biss zum Abendbrot
Beilight - Biss zum Abendbrot

Bewertung: 25%

Userbewertung: 26%
bei 121 Stimmen

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Originaltitel: Vampire Sucks
Kinostart: 09.09.2010
DVD/Blu-Ray Verkauf: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: Unbekannt
Lauflänge: 82 Minuten
Studio: 20th Century Fox
Produktionsjahr: 2010
Regie: Jason Friedberg, Aaron Seltzer
Drehbuch: Jason Friedberg, Aaron Seltzer
Darsteller: Ken Jeong, Anneliese van der Pol, Zane Holtz, Nick Gomez, Arielle Kebbel, Jenn Proske, Matt Lanter, Diedrich Bader, Chris Riggi, Mike Mayhall, Rett Terrell, Stephanie Fischer, Nick Eversman, Crista Flanagan, Jeff Witzke, Jun Hee Lee

In einem Restaurant vorher genau zu wissen, wie ein Gericht schmeckt, mag vielleicht etwas langweilig sein. Allerdings reduziert es auch die Gefahr, dass man später mit hungrigem Magen wieder nach Hause gehen muss. Auf das Kino übertragen führt einen die „Safety First“-Regel früher oder später in den Mikrokosmos der Film-Spoofs. Gemeint sind Parodien auf bekannte Blockbuster oder kultige Genrewerke, die längst Teil der Popkultur sind. Selbst wer „Spider-Man“ nie gesehen hat, dürfte sich an das Bild des Kopf-über-Kusses zwischen Tobey Maguire und Kirsten Dunst erinnern.

Den meist geringen Produktionskosten stehen recht verlässliche Einnahmen an der Kinokasse gegenüber, weshalb sich Spoofs nicht zuletzt bei ihren Machern einer anhaltend hohen Beliebtheit erfreuen. Auf den Horror-Spaß namens „Scary Movie“ – überflüssigerweise gleich in vierfacher Ausführung – folgten Parodien auf den Superheldenfilm („Superhero Movie“), die romantische Komödie („Date Movie“) und diverse Hollywood-Blockbuster („Fantastic Movie“). Bei all diesen Werken des nur sehr begrenzt vorhandenen guten Geschmacks mischte das Duo Jason Friedberg und Aaron Seltzer kräftig mit – wahlweise als Autor, Regisseur oder gleich in doppelter Verantwortung. Ihr neuester „Coup“ knöpft sich die derzeit dank Stephenie Meyers „Bis(s)“-Reihe besonders unter Teenagern angesagten Vampirgeschichten vor.

„Beilight – Bis(s) zum Abendbrot“ folgt dabei in seiner recht überschaubaren Handlung – von einer Geschichte zu sprechen wäre reichlich übertrieben – zu weiten Teilen dem ersten Bella-Edward-Abenteuer und dem Beginn ihrer keuschen Romanze. Eine detaillierte Inhaltsangabe oder gar Zusammenfassung braucht im vorliegenden Fall kein Mensch, zumal sich allenfalls Zuschauer in „Beilight“ verirren dürften, denen das parodierte Vorbild bereits bekannt ist. Ansonsten wird der Film noch fader, als er ohnehin schon ist. Es geht also um Bella, die hier Becca heißt, und ihren heißen und doch so blassen Vampir-Lover Edward. Bis zum Finale, das glücklicherweise nach knapp 80 Minuten und maximal vier oder fünf wirklich überzeugenden Gags erreicht ist, hauen Friedberg und Seltzer in gewohnter Brachialgewalt auf alles ein, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte.

Kollateralschäden außerhalb des „Twilight“-Universums sind hierbei ausdrücklich gewollt und darüber hinaus noch das Lustigste an ihrer ansonsten ziemlich zahn- und harmlosen Vampir-Verarsche. Ob die erschreckende Inhaltsleere womöglich als ein überlanger Seitenhieb auf das Original gedacht war, kann bis zum Ende nicht restlos geklärt werden. In beiden Fällen ist letztlich der Zuschauer der Leidtragende. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich einmal mehr pubertäre Späße, die mit Sex oder Fäkalattacken in Verbindung gebracht werden. Auch an schlechten, weil viel zu fantasielosen Slapstickeinlagen herrscht erneut kein Mangel. Von dem körperlichen Wahnsinn eines Leslie-Nielsen-Klamauks oder einer der bis heute unerreichten Zucker-Abrahams-Zucker-Parodien ist „Beilight“ mehr als ein Vampirleben entfernt.

Nicht allein in der hohen Filmkunst, auch im Nonsens gibt es gewaltige Hürden, die Friedberg und Seltzer hier zumeist feige umlaufen oder an denen die Spoof-„Experten“ gleich im ersten Anlauf scheitern. Das ist umso ärgerlicher, als dass die vor überhöhten Teenagerfantasien nur so triefende Vorlage eigentlich genügend Steilvorlagen für richtig böse Pointen böte. Doch die zumindest diskussionswürdige Weltanschauung der gläubigen Mormonin Stephenie Meyer, ihre Einstellung zu Sexualität und Partnerschaft, ist den Blödelspezialisten offenbar ein zu heißes Eisen. An dem sollen sich gefälligst andere ihre Finger verbrennen. Man selber will es sich trotz aller ausgestellten Häme mit der Zielgruppe nicht wirklich verscherzen. Schließlich sorgt die dafür, dass man weiter solchen Unsinn drehen kann.

>> verfasst von Marcus Wessel

60%
Dr. Loomis
geschrieben am 24.09.2010 um 08:00 Uhr
Beileight ist ganz lustig geworden, aber kein Burner. Ich kenne das Original nicht, das ist beim Ansehen dieser Parodie aber denke ich auch nicht zwingend notwendig. Der Film bewegt sich zwar deutlich über "Meine Frau, die Spartaner und ich", liegt aber andererseits auch merkbar unter "Scary Movie 4" oder "Superhero Movie", die wesentlch mehr Witz und Charme versprühen konnten. Für einen lustigen Nachmittag oder Abend reicht der Film trotzdem aus, aber ins Kino müsst ihr dafür nicht unbedingt gehen. Wartet lieber, bis er in der Videothek steht, reicht völlig aus...
10%
Tanqol
geschrieben am 16.09.2010 um 00:00 Uhr
Ich war schon kein großer Fan der ernst gemeinten Reihe. Aber das vollkommen außer Acht gelassen: Die Verarsche der Filmreihe ist unterstes niveau wie die meisten Platten Filme dießes Schlages. Ein Haubthema aus nem film den jeder kennt gerissen. Massig elemente aus beliebigen anderen geschichten eines "ähnlichen" Genres eine milionen platte Witze am besten mit ettwas Fäkalhumor vermischt und haha schon kann man sich wider ins Fäustchen lachen.Mel Brooks hat sich damals bei seinen Filmen wenigstens noch ein bisschen was einfallen lassen, aber das???????
40%
Keine Ahnung
geschrieben am 13.09.2010 um 22:00 Uhr
Ich muss zugeben, ich bin ein großer Fan der Biss Reihe, ob als Buch oder als Film.Ich habe mich auch sehr gefreut, dass jemand den Film veralbert, weil - Hallo - dazu laden Bücher wie Filme aber ziemlich gut ein.Ich fand es sehr genial, dass aus der Werwolf Gang auf einmal eine schwuelen Gang wurde und das Vampir Trio als Black Eyed Peas betitelt wurde.Naja, aber da hört es leider auch schon wieder auf.Es sind ein paar sehr nette Szene dabei, das Ende finde ich erhlich gesagt genial.Aber ich sag nicht selber gucken.Mein Fazit zu Beilight:Nicht viel erwarten, schönes Popcorn Kino für 80 Minuten einfach mal abschalten und ein wenig schmunzeln.Und die Filme muss man nicht unbedingt gesehen haben, natrülich gehen dann ein paar Gags verloren, aber mitlerweile müsste jeder ein wenig von Bella und Co wissen.
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