Moviebase R-Point

R-Point
R-Point

Bewertung: 72%

Userbewertung: 69%
bei 7 Stimmen

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Originaltitel: R-Point
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 10.11.2005
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 16
Lauflänge: 107 Minuten
Studio: CN Film / e-m-s
Produktionsjahr: 2004
Regie: Kong Soo-chang
Drehbuch: Kong Soo-chang, Pil Yeong-woo
Darsteller: Kam Woo-seong, Son Byeong-ho, Oh Tae-kyeong, Park Won-sang, Lee Seon-gyoon, Ahn Nae-sang, Jeong Kyung-ho, Kim Byeong-cheol, Moon Yeong-dong
Horrorfilme in alten Häusern, Wäldern und anderen gruseligen Orten gab es wohl schon mehr als genug. Gerade aus diesem Grund ist R-Point etwas besonderes, denn dieser Film spielt im kalten Vietnam Krieg. Horrorfilm ist jedoch das falsche Wort, denn eigentlich handelt es sich hier viel mehr um ein Mystery-Action-Drama im Krieg. Bereits zu Beginn tauchen die ersten verheißungsvollen Hinweise auf, dass es sich bei beim „R-Point“ Gebiet (in dem fast der gesamte Film spielt), um eine verfluchte Region handelt, von der man sich besser fernhalten sollte. Natürlich brechen die Soldaten trotzdem auf, schließlich winkt eine baldige Heimreise in einem Flugzeug, anstatt in einem dreckigen Boot.

Die Schauspieler sind alle recht viel versprechend und machen ihre Sache gut, jedoch fängt R-Point wie viele asiatische Filme etwas konfus und undurchsichtig an, was sich aber mit der Zeit gibt. Drehbuchautor und Regisseur Kong Su-Chang verstand es sehr gut, die Story eindrucksvoll in Szene zu setzen. Schöne Bilder und gruseligen Soundeffekte tragen viel zur Atmosphäre bei, welche im Laufe der Handlung immer dichter wird. Am Anfang scheint alles noch ok zu sein: Die Besatzung hat endlich ein Quartier gefunden, von welchem sie ihre Mission starten, die überlebenden Teammitglieder zu suchen. Bereits jetzt treten erste Ereignisse auf – vom Mädchen das mitten in der Nacht auf dem Feld steht, bis zum Soldaten, der gesehen wurde, obwohl er zum Zeitpunkt ganz wo anders war. Den meisten Eindruck hinterlässt wohl das Haus, dass im dichten Nebel des „R-Points“ vor den Soldaten auftaucht und dem Zuschauer einen wohligen Grusel über den Rücken laufen lässt. Was hat sich dort wohl abgespielt? fragt man sich. Schnell findet man eine Antwort, denn ehemalige Insassen haben merkwürdige Funksprüche hinterlassen, die ein unwohles Gefühl auf den Gesichtern des Trupps hinterlassen.

Positiv ist natürlich gleich zu vermerken, dass das Böse hier kein weibliches Geisterwesen mit langen schwarzen Haaren ist, sondern vielmehr machen sich die Soldaten gegenseitig fertig. Niemand vertraut mehr dem anderen, denn jeder könnte das Böse sein, was die Schauspieler eindrucksvoll umgesetzt haben. Wer hier eine harte Schockorgie erwartet, wird sicherlich sehr enttäuscht sein. Hier setzt man mehr auf psychologischen Horror und deutet Vorfälle lieber an, als sie offensiv darzustellen. Die Optik ist wohl bewusst etwas kühl gehalten, um die beklemmende Situation besser einzufangen. Musikalisch beschränkt man sich auf das Wesentliche. Man bekommt zwar keinen orchestralen Soundtrack auf die Ohren, aber die Effekte sind gut gesät eingesetzt und überzeugen auf ganzer Linie.

Das Ende ist leider sehr vorhersehbar und lässt ein wenig an Spannung vermissen, denn der Film arbeitet ab der Hälfte nur noch auf diesen einen Moment hin. Viele Fragen bleiben leider unbeantwortet und lassen den etwas verwirrten Zuschauer zurück. Vielleicht ist das Ende gerade deshalb etwas unbefriedigend. Was bleibt, ist ein Anti-Kriegsfilm mit vielen Horrorelementen in innovativen Szenario. Leider wirkt der Film teilweise recht unlogisch konstruiert und kann auch mit dem durchschnittlichen Ende nicht fesseln. Wer mal etwas Abwechslung vom langweiligen Horroralltag sucht, wird bei „R-Point“ sicherlich fündig.

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