Moviebase REC

REC
REC

Bewertung: 85%

Userbewertung: 90%
bei 232 Stimmen

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Originaltitel: Rec
Kinostart: 08.05.2008
DVD/Blu-Ray Verkauf: 04.11.2008
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 18
Lauflänge: 76 Minuten
Studio: Filmax Entertainment / 3L Filmverleih
Produktionsjahr: 2007
Regie: Jaume Balagueró, Paco Plaza
Drehbuch: Jaume Balagueró, Paco Plaza
Darsteller: Manuela Velasco, Vicente Gil, Pablo Rosso, Ferran Terraza, Claudia Font, Manuel Bronchud, Martha Carbonell, María Teresa Ortega, Carlos Vicente, David Vert, Jorge Serrano

Dieser Text enthält leichte Spoiler!

Mit seinem Ansatz, einen Film als quasi authentisches Live-Dokument zu konzipieren, stieß ein kleiner amerikanischer Horrorfilm namens Blair Witch Project vor knapp zehn Jahren die Tür zu einer ganz neuen Art von Genrefilmen auf. Doch es dauerte lange, bis auch andere Kreative den pseudo-dokumentarischen Look nutzten, um ihre Geschichten auf eine ähnlich effektive Weise zu erzählen. Nach Cloverfield, der dem ausgelutschten Monsterhorror über seine Videoästhetik einen erfrischenden Neustart ermöglichte, startet nun der spanischen [Rec] in unseren Kinos.

Die Arbeit von Nameless-Regisseur Jaume Balagueró und seinem Kollegen Paco Plaza wurde auf renommierten Festivals wie Sitges bereits mit Auszeichnungen überhäuft. Entsprechend hoch dürften die Erwartungen der heimischen Horrorgemeinde sein. Daher das Wichtigste vorab: [Rec] löst sämtliche Versprechungen an einen guten, will heißen wirklich angsteinflößenden, Horrorfilm ein.

Dabei beginnt die bewusst einfach gehaltene Story noch recht harmlos und unspektakulär. Die Lokalreporterin Angela Vidal (Manuela Velasco) soll zusammen mit ihrem Kameramann Pablo die Arbeit einer Gruppe von Feuerwehrmännern dokumentieren. Deren Alltag, das wird Angela schnell klar, besteht größtenteils aus Warten und langweiligen Routineeinsätzen. Auch die Fahrt zu einem alten Mietshaus scheint anfangs ein solcher Routineeinsatz zu sein. Die Feuerwehr soll der Polizei Zutritt zu einer Wohnung verschaffen, aus der Nachbarn fürchterliche Schreie vernommen haben. Am Einsatzort angekommen treffen die Männer der Feuerwehr und das TV-Team auf eine Reihe neugieriger Hausbewohner, die nur zu gerne wüssten, was sich hinter der Wohnungstür zugetragen hat.

Als sich die Beamten schließlich Zutritt verschaffen, passiert etwas, womit wohl niemand gerechnet hat. Eine auf den ersten Blick hilfsbedürftige alte Frau greift die Männer unvermittelt an. Ein Polizist wird von ihr sogar so schwer in den Hals gebissen, dass er zu verbluten droht. Doch Hilfe zu holen ist unmöglich. So hat die Polizei inzwischen das Haus auf Anweisung des Gesundheitsamtes weiträumig abgesperrt. Alle Bewohner, das TV-Team und die eingeschlossenen Feuerwehrmänner werden aufgefordert, Ruhe zu bewahren. Bis endgültig geklärt ist, was in dem Haus tatsächlich vor sich geht, dürfen sie das Gebäude nicht verlassen. Und so sind sie alle plötzlich Gefangene in einem Albtraum, der sich – man ahnt es – längst nicht mehr kontrollieren lässt.

Akzeptiert man die Prämisse, dass die Kamera eine heilige Kuh ist und die Akteure lieber jedes Detail in Bild und Ton festhalten, anstatt anderen womöglich in höchster Not zur Hilfe zu eilen, kann die Fahrt in der Geister-Achterbahn beginnen. Einmal eingestiegen gibt es nach der kurzen und wie bei Cloverfield etwas beliebig erscheinenden Einleitung kaum noch Gelegenheit, einmal entspannt durchzuatmen. Selbst wenn das Timing mancher Schocks nicht optimal gewählt ist, dürften diese kaum ihre Wirkung verfehlen. Dafür sorgt bereits die subjektive Ich-Perspektive des Films, die jede Distanz zwischen Leinwand und Publikum aufkündigt und uns so zu einem Mitgefangenen im Vorhof der Hölle macht.

Balagueró und Plaza legten großen Wert darauf, die Action möglichst echt und zufällig erscheinen zu lassen. Im Gegensatz zum modernen Blockbusterkino, wo dramaturgische Höhepunkte zumeist mit Pauken und Trompeten angekündigt und inszeniert werden, geschieht der Horror in [Rec] fast beiläufig. Nicht immer kann die Kamera dabei jede Aktion von Anfang bis Ende festhalten, sei es, weil Kameramann Pablo selbst überrascht wurde oder er sich schlichtweg nicht unmittelbar am Ort des Geschehens aufhielt. Auch die zeitweiligen Bildaussetzer oder das zum Ende hin nicht mehr funktionstüchtige Licht des Aufnahmegeräts wurden stimmig und effektiv in den Plot integriert.

[Rec] funktioniert nicht zuletzt deshalb, weil die Macher es verstehen, die Beschränktheit und Enge des Schauplatzes für ihre You Tube-Version eines Zombie-/Mutantenfilms optimal auszunutzen. Neben einer möglichst realistischen Darstellung des Horrors, der sich organisch aus einer anfänglich alltäglichen Situation peu á peu entfaltet, erzeugt die Isolation ein ungutes, beinahe klaustrophobisches Gefühl. Dazu muss man nicht einmal besonders unter Platzangst leiden. Während die Eskalation im Haus unaufhaltsam voranschreitet, arbeiten die überall anzutreffenden verschlossenen Türen und Fenster an der Steigerung des ohnehin omnipräsenten Grauens.

Balagueró und Plaza kennen bis zuletzt kein Pardon. Je mehr die Bedrohung in Gestalt immer weiterer Infizierter um sich greift, desto deutlicher schlägt der Kontrollverlust auch in der audio-visuellen Präsentation durch. Die Bilder werden noch verwackelter, die Schreie auf der Tonspur noch markerschütternder. Am Ende löst sich der Film in einem Fanal aus Blut, (Angst-)Schweiß und Tränen auf, das bei aller Unsicherheit nur eine Gewissheit zulässt: An [Rec] geht in Sachen Horror dieses Jahr kein Weg vorbei.

>> verfasst von Marcus Wessel

100%
Bozzetti
geschrieben am 31.10.2012 um 17:01 Uhr
Also ich steh ja auf so Filme die per Handkamera gedreht sind, da kann man auch mal mit nen paar Wacklern rechnen. Ich fand den Film wirklich gut gemacht, würde ihn mit Blair Witch Project gleichsetzen, von den Schockmomenten sogar um einiges höher.Die letzten Minuten haben mir echt sämtliche Nerven geraubt, dass heisst für mich schon das der Film gut ist. Das ganze ist meiner Meinung nach auch noch relativ realistisch gehalten. Die Schauspieler wurden gut gewählt auch wenn ich sagen muss das die Reporterin wirklich ziemlich viel unwichtiges Zeug quatscht. Der Film steigert sich von Anfang bis zum Ende stetig! Lohnt sich aufjedenfall!
100%
lukekritik
geschrieben am 06.04.2012 um 17:39 Uhr
Also ich finde, dass ich noch nie so einen guten Horrorfilm gesehen habe wie [REC].Der gesamte Film hat eine so dichte Atmosphäre und grandiose Schockmomente (echt nur was für welche, die das vertragen können).Und auch wenn ich mich jetzt weit aus dem Fenster lehne, aber ich bin der Meinung, dass die letzten Minuten des Films "im Dunklem", DIE BESTE Filmszene ist, die es gibt. Hier wird eine klaustrophopische Stimmung erzeugt, die einmal richtig nervenaufreibend ist und dass ist eine Meisterleistung. PLAZA undBalagueró: HOCH SOLLEN SIE LEBEN!!!
90%
timoooo
geschrieben am 05.07.2010 um 08:00 Uhr
Echt guter Film!!!!!!Bedruckene Atmosfähre und gute Schockszenen ^^Ist aber bestimmt nicht jedermans sache da ja jeder vor anderen dingen Angst hat xdtrozdem bei mir und meinen kollegen hat der Film eingeschlagen wie ein Bombe haben uns danach gleich den zweiten teil reingezogen also mit deutschen Untertitel und zu meiner Überraschung war der ebenfals sehr gut, auch wenn ich am Anfang meine Bedencken hatte (dachte jetzt laufen die da mit waffen rum und schießen sich einfach durch - aber war zum Glück nicht der Fall ^^)
90%
xeR
geschrieben am 26.03.2010 um 04:00 Uhr
REC ist wirklich eine nahezu perfekte Mokumentary - nicht zu übertrieben, glaubhaft inzeniert und das Finale ist einfach superspannend und gruselig.Hat mich echt begeistert - schade nur, dass es unbedingt einen 2. Teil geben musste, dem würde ich nicht einmal 50% geben ^^
90%
Micha
geschrieben am 04.12.2009 um 16:00 Uhr
Absolut toller und schokierender Horrorthrill mit der Wackelkamera! Wer es mag, dann auf jeden Fall zu empfehlen! Dieser Streifen fängt harmlos an und man fragt sich auf einmal, was ist den jetzt los! Ein Hauch von Cloverfield, ein Hauch von manchen Zombiefilmen, ein bisschen Tanz der Teufel, ein Stück von The Happening! Die Mischung machts! Ein ganz besonderer Quarantäne-Horror-Schock! Auf jeden Fall nicht versäumen anzuschauen! Freue mich schon auf Teil 2!
80%
crab1973
geschrieben am 22.11.2009 um 16:00 Uhr
Von den mittlerweile ganz schön vielen Handkameragewackelfilmen (ich nenne das Untergenre jtzt mal einfach so...) gefiel mir REC noch mit am besten. Atmo ist sehr gut und düster und das Team hat seine Hausaufgaben in Sachen Zobiefilm auf jeden Fall gemacht. Fazit: Nichts wirklich neues aber verdammt gut umgesetzt und die Darsteller gingen mir nicht so auf die Nerven wie bei Blair...W.P. oder Cloverfield. Das Ende ROCKT!
100%
Andy116
geschrieben am 11.10.2009 um 21:00 Uhr
Ein in jeder hinsicht gelungener Horrorfilm!Zugegeben kann ich es verstehen, wenn nicht jeder einen Film mag, der aus der Sicht der Kamera gezeigt wird. Mir persönlich hat dies jedoch sehr gut gefallen, da so eine autentischere Atmosphäre geschaffen wird und der Zuschauer in den Bann des Filmes gezogen wird. Jeder Schock Moment wird dadurch noch einen Tick schockierender und jeder Spannende Moment, einen Tick spanennder.
80%
Kaldaras
geschrieben am 21.07.2009 um 00:00 Uhr
Eine zeitlang hielt ich den Film für den heftigsten Schocker, denn ich je gesehen hab. Nach längerem überlegen fiel mir auf das eigentlich nur die zweite Hälfte wirklich spannend ist. Dennoch genialer Film, und allein die letzten zehn Minuten machen den Film unvergesslich.
80%
Octapolis
geschrieben am 01.07.2009 um 11:00 Uhr
Da sieht man wieder mal, dass man auch mit einem absoluten Minimalbudget eine angenehme Stimmung erzeugen kann. Da bekommt man gleich Lust, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. ;-)Die Sache ist gelungen, da sich die Hektik auch auf den Zuschauer überträgt. Außerdem bietet der Film wenigstens eine schlüssige Auflösung und eine gute (wenn auch vorhersehbare) Schlusssequenz. Das einzige, was mich etwas nervte, war das ewige Gehampel der guten Angela, aber nun ist sie ja im Eimer und vielleicht bringt der zweite Teil eine angenehmere Hauptdarstellerin.
70%
citalopramian
geschrieben am 23.06.2009 um 15:00 Uhr
Hat mir gut gefallen, ganz im Gegensatz zu Blair-Witch...Wackel-Kamera und das ständige Gerede der Hausptdarstellerin nerven zwar etwas, aber der Film ist gut gemacht und spannend.
20%
XL
geschrieben am 16.03.2009 um 22:00 Uhr
Ich wundere mich, warum so viele Leute sich von aus dutzenden Horrorfilmen bekannten und daher sehr vorhersehbaren Schockeffekten und einer Auflösung, die mit dem Leibhaftigen (ja, genau dem!) zu tun hat, beeindrucken lassen. Cloverfield war zwar fast genauso unrealistisch, aber als Film unvergleichlich intensiver.
30%
Mike
geschrieben am 19.12.2008 um 01:00 Uhr
Nach Ende des Films war ich regelrecht sauer, denn ich hatte mir einen echten Schockerabend mit meiner Frau auf dem Sofa versprochen. Wir beide zuckten bei 2 überraschenden Szenen: das war es dann aber auch schon. Schauspieler, die scheinbar ohne Drehbuch rumplappern, und die gehasste Wackeldiwackelduwackelcam (ich denke, der Typ ist Cam-Profi beim TV-Sender?! Kann der das verdammte Ding nicht mal ruhig halten?! Ist der besoffen?!) haben uns den Spaß echt verleidet. Einzig wegen der klaustrophobischen Schlussminuten quäle ich mir die 30 Prozente raus. B-Picture!
60%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 18.12.2008 um 21:00 Uhr
Tatsächlich bietet der Film wenig Neues. Alles schon mal da gewesen. Hätte nicht Blairwitch diese supergeniale Handkamera Idee nicht schon Jahre zuvor gezeigt (man war das damals aufregend, man glaubte alles passiere wirklich) hätte REC. noch mehr Eindruck und Spannung gebracht. Blaiwitch brachte viele Nachahmer mit, so auch Rec. Aber Rec macht die Sache nicht schlecht. jedenfalls 10 mal besser als als Coverfield..oder wie hieß der Schrott nochmal. Alles in einem kan man REC anschauen das non plus ultra wie im Hype der diesem Film vorausgieng ist es aber nicht.
90%
Tyrannosaurus Rex
geschrieben am 29.11.2008 um 01:00 Uhr
Der Film hat mich zu Tode erschreckt! REC bringt den Horrorfilm auf das gute alte Shock-Kino zurück. Perfekt! Und eins will ich euch sagen: Wenn mich ein Horrorfilm so erschreckt, muss er schon verdammt gut sein!
30%
zeekay
geschrieben am 04.08.2008 um 01:00 Uhr
ich habe mir den Film gestern angetan und muss gestehen: ich bin enttäuscht. Nach vielen positiven Berichten dachte ich, dass mich etwas neues erwartet. Stattdessen bekomme ich 0815 Handlung und schockmomente die man auch ohne viel hirnschmalz voraussehen kann. Das Ende war noch einigermaßen spannend, aber alles davor war schon 100 mal gesehen.
90%
Pavel Kuka
geschrieben am 30.07.2008 um 17:00 Uhr
Fand den Film wirklich super gemacht. Total spannend und die Auflösung am Ende hat mir auch gefallen.Für Horror Fans geht da kein Weg dran vorbei und diese werden sicher auch nicht enttäuscht sein. Durch die kurze Spielzeit von ca. 75 Minuten kommen nie Längen auf. Schauspieler fand ich gut, die deutsche Synchro na ja...Für mich mit Cloverfield, Halloween, Inside, Frontiere(s), P2 ganz weit vorne dieses Jahr.
20%
Demut
geschrieben am 17.07.2008 um 23:00 Uhr
Ich gebe dem Film 20 Prozentpunkte, da er (so entnervend er auch sein mag), wenigstens eine gruseliges Entität hervorzubringen vermochte, nämlich die große, dürre Gestalt am Ende des Films. Ich meine darin sogar ein Anspielung auf das Laufstegverbot für Magermodels in Madrid zu entdecken. Von meiner Seite nur für Leute empfehlenswert, die ohnehin schon leicht zu schocken sind. Alle anderen dürften sich vermutlich langweilen.Da in die beiden anderen Kommentatoren, die sich im roten Wertungsbereich befinden, praktisch schon alles gesagt haben (ausgelutschte Handlung, vorhersehbar, nerviges Verhalten der Darsteller) und ich mich ihnen anschließen kann, möchte ich stattdessen kurz einen Punkt der Kritik verbessern."Blair Witch Project" (welcher imho ohnehin auf dieser Seite gehyped wird), ist keineswegs der erste Film, der diesen Dokumentarstil nutzt. Bereits 1980, also knappe 20 Jahre vor dem Erscheinen von BWP, erblickte der Film "Cannibal Holocaust" das Licht der Welt. BWP hat somit nicht "die Tür zu einer neuen Art von Genrefilm" aufgestoßen. Höchstens eine bereits vorhandene Idee für die breitere Maße aufgekocht, will nicht sagen verdaut und ausge...
80%
derLars
geschrieben am 22.06.2008 um 12:00 Uhr
Sehr guter spanischer Horrorfilm, der durch seine dokumentarische Kamera eine Menge authentische Spannung aufkommen lässt. Die Effekte wirken nicht aufgesetzt oder unrealistisch groß. Ein sehr durchdachtes Konzept, welches gegen Ende noch einmal so richtig Fahrt aufnimmt. Empfehlenswert - so einem nicht bei wackelnder Kamera schlecht wird.
30%
hfurrufur
geschrieben am 20.06.2008 um 00:00 Uhr
Auch ich habe mir den Film gegeben, unvorsichtigerweise, muß ich sage, denn ich hasse die Wackelkamera. Ich habe da nie ein Gefühl von Authentizität, weil ich selbst nun mal beim Schauen nicht wackle. Gegen Ende zu hat mich dazu die Dauerhysterie furchtbar genervt. Ich versteh schon, daß man auf diese Art den Zuschauer mitzieht, was sicher auch gelingt, wie man an den anderen Kommentaren sieht. Mich langweilt aber diese Hyperventilation, und ich wünsche mir dann, daß die Protagonistin endlich aus dem Verkehr gezogen wird. Nichts desto trotz Hut ab vor den Leistungen der Schauspieler. Der Plot ist aber so was von Grottig elend, ich bin schon diese ewige Zombierei satt.Das letzte mal, wo es mich wirklich gegruselt hat, war in einer Folge von "Geister" von Lars von Trier, eine Szene, die in einem Krankenzimmer gespielt hat. Es brauchte keine Schreie und keine Wackelkamera und kein Blut, um meines für einen kurzen Moment mir in den Adern gefrieren zu lassen. Davor hat eigentlich schon "Alien" an Klaustrophobie und Unentrinnbarkeit alles für mich getan, was für einen wohligen Schauer notwendig ist.
90%
Tinchen
geschrieben am 06.06.2008 um 06:00 Uhr
Ich sehe mir gerne gute Horror-Filme an, aber nach Rec. werde ich erstmal eine Pause einlegen. Ich bin unvorbereitet in den Film gegangen - wusste nicht, was mich erwartet. Bis zur Dachboden-Szene war ich angenehm angespannt, konnte mich gut auf die Schockmomente einstellen. Doch selbst meinem gestandenen Freund entglitt dann am Ende der ein oder andere Schrei. Das Finale hat mir persönlich Magenschmerzen und Herzrasen bereitet. Mit einem wirklich beklemmenden Gefühl konnte ich nur mit Licht einschlafen - was schon viel heisst. Nach dem Abspann fiel es nicht leicht, wieder in die Realität zurück zu finden und sich zu sagen: "Hey, es war nur ein Film". Ein guter Schocker - wirklich nichts für schwache Nerven. Ein Film, in welchem allenfalls nur die nervige (ewig quasselnde) Reporterin nervt.
80%
B. Shadow
geschrieben am 24.05.2008 um 01:00 Uhr
Der Film war auf alle Fälle ein guter Horror-Schocker, der sich klar von anderen Horror-Folter Filmen wie SAW, Hostel und co. absetzen kann. Hier wird weniger auf die Brutalität gesetzt (wobei es auch hier ein paar nicht ganz unbrutale Szenen gibt), sondern vielmehr auf die Psychologie. Es wird richtige Spannung und Angst aufgebaut, verstärkt auch durch den prägnanten Handkamera-Stil (wie auch in Blair Witch Projekt verwendet). Die Story gibt mir zwar grade noch ein paar Fragen und Unschlüssigkeiten auf, aber ansonsten war es ein guter Horror-Film, der durch gute Psychologie glänzt und einen damit (fast) vollkommen vergessen lässt, dass man grade nur einen Film schaut. Das Ende dann etwas anderes als man normalerweise erwartet, was allerdings durchaus positiv zu werten ist.Hatte mir dennoch etwas mehr vom Film erwartet; fand den jetzt nicht so gruselig wie einige Kritiker meinen ...
70%
MarkMcGrath1
geschrieben am 19.05.2008 um 11:00 Uhr
Am Anfang dachte ich: Oh nein! Nicht die ganze Zeit wieder diese nervige, verwackelte Handkamera-Perspektive wie bei Blairwitch - und dann auch noch aus Spanien!Ich muss zugeben, dass der Film es geschafft hat, trotz einiger Logikfehler - oder sagen wir eher, trotz einiger Ungereimtheiten und Zufälle - und der schlechten Synchronisation, mich zu überzeugen. Die Kamera ist kaum nervig und es gibt einige gute Schockmomente! Vor allem das Ende schickt einen nochmal richtig etwas für den Heimweg nach...Auf jeden Fall sehenswert!
70%
EdenEye
geschrieben am 17.05.2008 um 14:00 Uhr
Der Film war auf keinen Fall eine Enttäuschung. Die wackelige Kamera und dass der Zuschauer nicht immer alles sieht gibt dem Film den gewissen Reiz. In der Mitte des Films schwächelt die Atmosphäre ein wenig und es kommt einem vor, als ob man einige Szenen schon öfters gesehen hat (28 days later), aber..und das ist das Wichtigste an diesem Film.. gegen Ende kommt die Handlung nocheinmal richtig in Schwung und lässt den Spannungpegel in die Höhe schnellen. Ein guter kleiner Schocker, der natürlich die Amerikaner dazu bewegt hat ein 1 zu 1 Remake zu produzieren.
90%
Flo
geschrieben am 13.05.2008 um 20:00 Uhr
Also ich fand den Film klasse. Der Anfang ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und nach den ersten 3 Schockern flacht er auch sehr schnell ab, aber nach knapp 20 Minuten gehts richtig los und Hochspannung bis zum Ende, und darüber hinaus. Und allein der Schauplatz (das Mehrfamilienhaus mitten in der Grossstadt) erzeugt eine ganz eigene furchteinflössende Athmosphäre. Für mich einer der besten Filme seit langem. Ganz grosses Tennis!
90%
Kirtonos
geschrieben am 11.05.2008 um 11:00 Uhr
Ok, vorab: Ich hab schon einige "gruselige" Filme gesehen, aber REC hat mir wirklich das Blut in den Adern gefrieren lassen!Nach diesem Film fiel es mir nicht leicht, beruhigt einzuschlafen.Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es bei REC kein Happy End gibt, wie bei den ganzen Hollywood Kommerz " Blockbustern "
80%
Solgirl
geschrieben am 11.05.2008 um 00:00 Uhr
Also echt ein super Film.Klar erinnert das ganze an Blair Witch, aber Blair war hiergegen ein Kinderfilm. War am Ende immer kurz davor den Kinosaal zu verlassen, weil ich einfach ein paar Mal zu oft aufschrecken musste und ab einem gewissen Alter kann man das nicht mehr so wegstecken ;)Die Handlung wirkt ein bisschen dünn und nicht so ganz logisch, aber das mindert die Schockmomente gar nicht.Kann ich nur für diejenigen Empfehlen, die starke Nerven haben und schon einiges gesehen haben.
20%
Krotter
geschrieben am 10.05.2008 um 23:00 Uhr
Kann die bisherigen Bewertungen nicht nachvollziehen, da der Film möglicherweise gerade wegen der verwackelten Kamera kaum Spannung aufkommen lässt und an einigen Stellen eher übertrieben hektisch und manchmal sogar unfreiwillig komisch wirkt. Die meisten der "Schock"szenen sind vorhersehbar, die dünne und enttäuschende 08/15 Zombie-Handlung des Films ebenso. Leider geht das Konzept überhaupt nicht auf und lässt erst dann wieder Freude beim Zuschauer aufkommen, wenn der Abspann über die Leinwand flimmert. Keine Empfehlung.
80%
Kakaomaus
geschrieben am 09.05.2008 um 09:00 Uhr
Guter Film und schön authentisch.
50%
Thomas
geschrieben am 07.05.2008 um 22:00 Uhr
Nettes Filmchen, leider viel zu viel der Home Made Wackler - mir ist das Bild zu unruhig und der Film an sich zu vorhersehbar. Also - Durchschnitt.
100%
FREE
geschrieben am 05.05.2008 um 18:00 Uhr
Perfekter Schocker! Solche Schockszenen habe ich bereits davor in keinem anderen Film gesehen. Er gehört garantiert zu einen meiner Lieblingsfilmen. Ich würde diesen Film allen Horrorfans empfehlen. Allerdings ist der Film nichts für schwache Nerven!
100%
Judge
geschrieben am 15.04.2008 um 14:00 Uhr
Also ich kann zu dem Film nur sagen WAHNSINN, das war seit sehr langer, langer, langer Zeit mal wieder ein Film, der einem das blut in den Adern gefrieren ließ und richtig heftige Schock-Momente hatte (Dachboden).Also ich fand ihn von Anfang an genial!
90%
flexxx
geschrieben am 14.04.2008 um 17:00 Uhr
Der Film ist echt unfassbar gut. Das ganze Konzept des Streifens geht sowas von auf. Selten eine Film gesehen wo das Publikum sowas von mit geht. Ein echtes Kinoereigniss.
90%
dari
geschrieben am 13.04.2008 um 08:00 Uhr
bislang konnte mich keiner der ego-kamera-wackel-filme richtig packen.blair witch project war nett, durch die marketing-maschine stieß mir das ganze jedoch schon vorher sauer auf. sehr unvorbereitet sah ich auf dem FFFN dann REC. Wie auch das übrige Publikum zog mich der Film in seinen Bann und nahm uns auf die angesprochene Achterbahnfahrt mit. Erleichtert und sehr gut unterhalten konnten wir nach der Vorstellung wieder aussteigen.Für mich einer der packensten Horrorfilme seit The Ring.
80%
lexx
geschrieben am 09.04.2008 um 09:00 Uhr
Guter Horror-Schocker, kein Mega-Highlight, aber definitiv empfehlenswert. Vorausgesetzt, man hasst die Blair Witch Optik nicht über alle Maßen.
90%
jigsaw
geschrieben am 08.04.2008 um 20:00 Uhr
dem review kann ich vollstens zustimmen.genialer film.hier gilt: mittendrin statt nur dabei.
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