Moviebase Martyrs

Martyrs
Martyrs

Bewertung: 80%

Userbewertung: 95%
bei 717 Stimmen

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Originaltitel: Martyrs
Kinostart: Unbekannt
DVD/Blu-Ray Verkauf: 01.04.2009
DVD/Blu-Ray Verleih: Unbekannt
Freigabe: FSK 18
Lauflänge: 96 Minuten
Studio: Canal+ / Senator Home Entertainment
Produktionsjahr: 2008
Regie: Pascal Laugier
Drehbuch: Pascal Laugier
Darsteller: Morjana Alaoui, Mylène Jampanoï, Catherine Bégin, Robert Toupin, Patricia Tulasne, Juliette Gosselin, Xavier Dolan-Tadros, Isabelle Chasse, Emilie Miskdjian, Mike Chute, Gaëlle Cohen, Anie Pascale, Jessie Pham, Erika Scott, Hervé Desbois, Louis Thevenon

Frankreich etablierte sich in den letzten Jahren durch diverse Filme im Horrorbereich. Sei es „Inside“, Ajas „High Tension“, oder „Frontier(s)“ - in den französischen Filmen geht es selten zimperlich zu. Dieser Weg gilt auch für MARTYRS, der schockierend und deprimierend seinen Weg in den Kopf des Zusehers bahnen wird. Den Veranstaltern des diesjährigen Fantasy Filmfestes zufolge seien in Berlin drei Männer während der Vorstellung kollabiert, während Frankreichs Kultusministerin für eine Altersfreigabe ab 16 Jahren anstatt der festgelegten „ab 18 Jahren“ plädierte. Ob der Film von Pascal Laugier tatsächlich Kulturgut darstellt, ist Ansichtssache. In jedem Fall aber wird man während der anderthalb Stunden jede Menge Schmerzen spüren - seelisch als auch körperlich - und so schnell nicht aus dem Sessel aufstehen.

Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber - und dem Tod bringenden Lauf eines Jagdgewehrs…

MARTYRS lässt sich grob in zwei Hälften unterscheiden. Zunächst sehen wir ein in Panik flüchtendes und völlig misshandeltes Mädchen. Niemand weiß, was geschehen ist, das Mädchen selbst kann sich an seine Peiniger nicht erinnern. In einer Anstalt verbessert sich dieser Zustand jedoch nicht. Zwar freundet sich Lucie mit Anna ein, wird jedoch immer wieder von Selbstverstümmelungs-Attacken heimgesucht. Was macht dem kleinen Mädchen nur solche Angst? Die Härte, die Laugier hier serviert, macht sich durch Kompromisslosigkeit und Gewalt bemerkbar. Nachdem 15 Jahre ins Land gegangen sind, wird eine scheinbar harmlose Familie von Lucie aufgesucht und gnadenlos mit dem Gewehr aus dem Weg geräumt. Dies geschieht in einer solch brutalen, aber zugleich deprimierenden und traurigen Art, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wie sehr muss das Mädchen gelitten haben, um zu einer derart radikalen Methode zu greifen, um endlich reinen Gewissens zu sein?

So viel Blut auch fließen mag, es wirkt niemals inszeniert. Das Szenario als „stimmig“ zu bezeichnen, wäre die falsche Wortwahl. Die Vorkommnisse spiegeln die verzweifelte Suche nach dem inneren Frieden einer jungen Frau wider, die ihres Lebens nie mehr glücklich werden wird und sich dafür rächen will. Tatkräftige Unterstützung erhält sie dabei von ihrer Freundin Anna, die an Lucie glaubt und beim Rachefeldzug behilflich ist. Und wer die erste Hälfte des Films überstanden hat, wird im zweiten Akt noch viel härter rangenommen. Diesmal ist es nicht Lucie, deren psychische Instabilität zum Wahnsinn treibt, sondern Anna, die das ganze Leid, welches einst ihre Freundin durchlebt hat, nun am eigenen Leibe erfährt. Die Geschichte Lucies wird an Anna erzählt - in einer Form, in der nicht nur das Opfer, sondern auch der Zuschauer zunehmend die Fassung verliert und an den gebotenen Bildern fast bewusstlos werden kann.

Reißerisch wird hier rein gar nichts erzählt. Ohne untermalende und abschwächende Musik, mit einer Abblende nach und einer Aufblende vor jedem neuen Folterakt, bekommt man die scheinbar unglaublichen Aktionen der Täter am eigenen Körper zu spüren. Man kann sich dermaßen in das Mädchen hineinversetzen, welches dort im Keller an starken Ketten gefesselt auf einem mickrigen Stuhl, der lediglich ein Loch mit einer darunter stehenden Schüssel für die Notdurft bietet, ihre Zeit verbüßt und tapfer durchhält. Und wenn man meint, alle Grausamkeiten scheinen aufgebraucht, so belehrt uns Laugier eines Besseren und setzt das krude Spiel der Peiniger immer weiter fort. Bis hin zur Häutung bei völligen Bewusstsein reicht die Palette an Foltermethoden, die sich wahrlich nur für Hartgesottene erträglich zeigt. Und wiederum sind es nicht unbedingt die ungeheuren Qualen, die das Mädchen und wir hier durchleben, die uns schockieren und fast schon frustriert zurücklassen, sondern die Tatsache, zu welchen Mitteln ein Mensch in der Lage sein kann, wenn sie auf ein bestimmtes Ziel hinaus wollen. Diese Aussage trifft letztendlich wie ein Hammer ins Gesicht.

Das Bild, welches sich in den finalen Minuten dem Zuseher bietet, kann das Vorangegange fast schon als harmlos bezeichnen. Die Schlusspointe wird selbst diejenigen, die wie Lucie und Anna bis zum bitteren Ende schmerzhaft durchgehalten haben, den Mund offen stehen lassen. Die Erkenntnis über den Ausgang des Films lässt die Haare zu Berge stehen; und hoffentlich nachdenklich an den Sessel fesseln. Denn so einfach lässt MARTYRS die Nerven auch nach dem Abspann nicht los. Zu sehr haben sich Laugier Bilder in den Kopf gebrannt. Wer hier nach einer Splatterorgie ohne Sinn (siehe „Frontier(s)“) verlangt, wird eines Besseren belehrt. Sicher wird MARTYRS die Geister scheiden, aber ebenso sicher wird er nicht einfach so aus den Gedanken zu verbannen sein. Ein hartes Stück Frankreich.

>> verfasst von Janosch Leuffen 

10%
Harr
geschrieben am 06.08.2012 um 00:56 Uhr
Also, wer diesem Mist intellektuellen Anspruch in irgendeiner Form attestiert, hat den Plot wahrscheinlich nicht verstanden; er sei aber getröstet - an dem Plot gibt es nicht viel zu verstehen, da er unlogisch ist. Ein bißchen pseudophilosophisches Gefasel macht halt noch keinen Anspruch.Zehn Prozent, weil der erste Teil des Films vielleicht einen passablen Thriller hätte ergeben können. Danach ist das Ganze aber nur noch ein Porno für Sadisten, die sich auf anderer Leute Leiden (am besten unschuldige junge Mädchen) einen runterholen; die Szene, in der sich die Protagonistin gedanklich quasi selbst aufgibt, stellt gewissermaßen den Cumshot dar. Die darum herumgebastelte Rahmenhandlung ist genauso unlogisch und konstruiert, wie man das von Pornos für sexuell weniger abartiges Publikum gewöhnt ist (wenn sie sich nicht von vorneherein auf das "Wesentliche" beschränken).Ich habe wenig Probleme mit filmisch dargestellter Gewalt (in diesem Kontext fand ich das in dem Film gebotene noch nicht mal wirklich schlimm, da gibt es genug härtere Filme); problematisch wird es, wenn es nur noch um (sexuelle) Erregung anhand des Leidens anderer geht. Bei vielen der Begeisterten hier habe ich aber den Eindruck, daß sie ähnlich jubilieren würden, wenn der erste echte Snuff-Film auf den Markt käme
100%
Jenny
geschrieben am 16.02.2012 um 20:57 Uhr
ich verstehs einfach nicht.. was habt ihrdamir dass der fillm zu 'brutal' ist? Weil Leute mit einer waffe erschossen werden? oder weil sich jemand die arme aufschneidet oder die kehle? also mal ganz ehrlich in dem film gibt es keine ÜBERTRIEBENE brutalität. die folter-scene tragen doch nur dazu bei um das leid von anna und auch von lucie zu veranschaulichen und dem betrachter die möglichkeit gibt mitzufühlen und den film zu hinterfragen und nachdenklich zu machen. aber ich sehe in dem film keine unnötige härte. Für mich persönlich geht er komplett in die pysiche des menschen und lässt sie nicht so schnell los. Das ende regt genauso zum nachdenken an und lässt persönlicher interpretation freien lauf. ob es nun besser als das leben ist, oder etwas was das wissen damit zu leben so unerträglich macht, dass sie sich umbringt kann auch sein. alles in allem habe ich mich in den film, die handlung und umsetztung verliebt.
70%
Res
geschrieben am 06.11.2011 um 18:06 Uhr
Ich fand den Film schon auch sehr gut, sehr uninszeniert und realistisch, trifft einen daher auch eher in den Kopf als in den Magen, aber er hat schon ein paar Schwachstellen, die hier anscheinend jeder ignorieren will. zB kann man das am Ende doch nicht ernsthaft als "Pointe" hinstellen; es war vielleicht eine Wendung mit weiterhin unklarer Folge/Ergebnis; gerade die Pointe wurde ja vorenthalten. Außerdem kommen mir auch ein paar Dinge sehr unlogisch vor; wieso blieb Lucy mit Anna freiwillig so lange in dem Haus, wo sie doch wusste dass "sie" gerade dort war`, selbst in grottenschlechten Horrorfilmen versuchen sich die Personen meist vom Aufenthaltsort der Monster zu entfernen. Dann wirkt auch der Selbstmord der Frau unlogisch, wenn man bedenkt, wie ernsthaft, kompromisslos und zielgerichtet diese Leute ihre "MIssion" verfolgt haben; die Frau selbst hatte anscheinend die Regel, diese Forschung über alles andere zu stellen, über das Leid anderer und ihr Gewissen usw. Und da gibt sie alles auf, gibt die Lösung an niemanden weiter, nur weil sie was lebensveränderndes erfahren hat? (wie gesagt auch lebensverändernde Dinge sollten neben der Mission offensichtilich nicht berücksichtigt werden). Und wenn man mal Vermutungen anstellt, was das Ende nun bedeutet (macht hier ja auch keiner) kommt mir auch keine völlig schlüssige Lösung... "Es war kein bisschen Interpretation nötig", ok, aber was kann es gewesen sein? wenn Anna ihr gesagt hätte, der Tod ist gut, dann hätte die Frau das auf jeden Fall erst mitteilen müssen, bevor sie sehr vertrauensselig sofort zum Guten will. Wenn es schlecht ist, erklärt es ihr verschweigen, aber nicht dass sie sich umbringt. Wenn es nichts ist, hätte sie es auch sagen können. Was die "Schlimmheit" angeht war ich schon mitgenommener, also an Grausamkeit/Gruseligkeit wars gar nicht viel mehr als die meisten, ich finde es unterscheidet sich nur darin dass es nicht so überladen mit Effekten und daher viel realistischer ist und irgendwie mehr Respekt vor dem Leiden zeigt, es aber auch nicht mehr durch andere Handlungen abschwächt.
10%
horrorfan
geschrieben am 22.09.2011 um 09:58 Uhr
also habe mir den film vor ca. 1 jahr angeschaut.und ich muss auch sagen total dreck.es gibt zwar wirklich ein paar harte szenen aber was mich stört das der film als intelligent hingestellt wird.und das ist er nun mal nicht.er ist voller logikfehler.das schlimmste ist ja als lucy die ganze familie umbringt dann kommt anna ins haus.also wie dumm muss man sein dann noch da zu bleiben un sogar dort zu übernachten?also wenn das intelligent ist dann wow.und wie dumm muss die anna sein?????nachdem sie das alles gesehen hat das die ganze familie tot ist das lucy tot ist dann bleibt die ja immer noch im haus und geht in den keller.hahahahaha über sowas dummes muss ich ja nur lachen hahahahaha.jeder normale mensch wäre da sofort weg.aber nein die sind ja so klug.jeder mensch handelt in der situation genau klar.wer bringt nicht ne gaze familie um um bleibt noch paar tage im haus?????jeder klar. und alle die den film für ein geniestreich halten.ihr redet immer nur keiner hat den film verstanden nur ihr aber keiner von euch kann uns die botschaft mitteilen.ich habe den schluss verstanden und es ist und bleibt ein drecksfilm.total müll.
100%
Micha
geschrieben am 06.06.2011 um 23:26 Uhr
Habe den Film uncut aus Österreich zu Hause! Er wirkt viele Tage danach! Kurz gesgat: Genial! Ein Meisterwerk des Horrors!
90%
WuSch
geschrieben am 02.02.2011 um 13:00 Uhr
Also der Film ist Hammer hart. Nicht soooo heftig wie mir mein Kollege im Vorfeld mitgeteilt hatte, aber ich hatte den kompletten Film eine gewisse Anspannung im Körper!Das man über den Film nachdenken muß macht den Film auch so gut. Nicht einfach nur ein Splatter Streifen von dem man meistens nach 30 Minuten nur noch berieselt wird, sondern dieser Film zeigt auf der einen Seite die absolute Brutalität unserer heutigen Gesellschaft und wie skrupellos sie ist und auf der anderen Seite nährt (oder auch nicht) die Hoffnung für viele die glauben/hoffen/meinen das es nach dem Tod noch etwas gibt. Und damit wären wir beim Ende welches ein wenig vewirrend war, da die Frau den Freitod wählt. Nur paßt die Handlung der Frau nicht mit der Aussage zusammen. Entweder Sie erschießt sich weil nach Aussagen der Tod besser sein soll als das Leben, aber dann paßt die Aussage die Sie gegenüber dem Mann trifft nicht. Oder die Aussage hat mehr Gewicht und es scheint nach Aussagen schlechter zu sein so bald man ablebt, aber dann paßt es nicht das Sie sich erschießt.Nichts desto Trotz ein sehr gelungener Streifen der absolut hält was er verspricht.
90%
Aftermath
geschrieben am 07.01.2011 um 03:00 Uhr
Mimimi THL, jetzt weißt du ja, dass du dir sowas nicht mehr anschauen darfst ;) Der Film ist krank. Ich habe in meinem Leben nichts verstörenderes gesehen. Aber, dies wird mit einer so subtilen Bösartigkeit getan, dass man mit und nach dem Twist im Regen stehen gelassen wird. Seit Saw 1 hatte ich nach einem Film nicht mehr so viel zu verarbeiten. Wer sich auf so einer Website rumtreibt, sollte etwas vertrage können. Darum geht es hier. Wenn ich mich hier herumtreibe und einen Horrorfilm bewerte, dann nicht nach deinen "Kriterien" sondern nur nach meiner Gusto! Der Film ist hart, er ist böse, die 90% gebe ich nur, weil ich mir vorstelle, dass ich in meiner Lebenszeit etwas noch böseres sehen werde!
10%
THL
geschrieben am 25.12.2010 um 13:00 Uhr
Normalerweise schreibe ich keine Kritiken zu Filmen. Ich habe eigentlich besseres zu tun. Aber hierzu muss ich einfach etwas schreiben! Ich möchte lediglich warnen und vielleicht mal ein bisschen aufrütteln. Ich bin einerseits von diesem Film nur angewiedert und habe dennoch im Abstand von mehreren Tagen mit Unterbrechung beschlossen, ihn mir ganz anzusehen. Leider wird am Ende für die kranken und unmenschlichen Folterszenen eine lächerliche Erklärung gegeben, die meiner Meinung nach nur dazu dient, den Film aus der Schmuddel-Ecke rauszuholen. Dieser Film ist für Voyeure gemacht, die gerne leicht bekleidete junge Mädchen sehen wollen und sich auch gerne Gewalttätigkeit ansehen. Gibt es denn einen Wettbewerb von Regisseuren, die nur um die Wette wichsen, wer denn demnächt einen noch ekligeren Film machen?? Kriegt jemand am Ende einen Preis dafür, wenn er wieder ein Tabu gebrochen hat? Wie wärs denn, zeigt uns doch, liebe Regisseure, irgendwas mit Säuglingen, die gequält werden! Dann macht ihr einfach am Ende noch irgendeinen fadenscheinigen Abschluss, der ein bisschen esoterisch oder auch philosophisch wirken soll und schon gibt es reihenweise Idioten, die dann auch noch gute Kritiken schreiben! Will vielleicht mal jemand zugeben, dass dieser Film nichts anderes ist, als wenn man einen Autounfall mit ansehen muss? Und zusätzlich wird noch die wohl bei jedem verschieden stark ausgeprägte sadistische Ader angesprochen. Ich glaube, der Regisseur macht sich über die ganze Welt lustig und hat hiermit nur seine krankhaften Phantasien verfilmt, die er als Kind hatte. Das hätte mir erspart bleiben können. Meines Erachtens bedeutet Märtyrer übrigens, dass Leute sich freiwillig opfern, wovon bei diesem Film ja wohl keine Rede sein kann. Allein mit dem Titel des Filmes einen Vergleich oder eine Assoziation mit beispielsweise Martin Luther King oder Gandhi hervorzurufen, ist eine Schmach und eine dreiste Beleidigung sowie eine Beschmutzung und eine Verunglimpfung des Begriffes Märtyrer.Und jeder, der die Folterszenen "langweilig" fand, soll doch mal nach Auschwitz fahren oder soll im Internet recherchieren, was in Tschetschenien oder an anderen Kriegsschauplätzen passiert ist.An den Regisseur: Hören Sie auf, solch einen sinnlosen Dreck zu produzieren. Kranke Betrachter, die in ihrer Persönlichkeit nicht gefestigt sind, werden wohl dadurch nur angeregt und inspiriert.An jeden, der dem Film mehr als 10 Prozent gegeben hat: Befasst Euch mit den Greueltaten der realen Welt und hört auf, solche Filme zu gucken. Dann behaltet Ihr vielleicht den Sinn für den Unterschied zwischen Realität und Fiktion.Ich geh jetzt kotzen.
100%
Pablo
geschrieben am 21.12.2010 um 14:00 Uhr
Dieser Film hat mich tagelang nach der ich ihn angesehen habe noch mitgerissen. Ich denke oft über diesen Film nach da in jedem Film ein Stück Wahrheit und Richtigkeit steckt..Dieser Film zeigt der Welt wie grauenvoll und schrecklich die Menschheit ist und sein kann für nur ein unsinniges bestimmtes Ziel. Die Forschung.Ich kann mir recht vorstellen das es in dieser Art solche grauenvollen Menschen gibt. Dieser Film ist einfach 100fach Oscar reif und ich verstehe nicht warum darüber nicht mehr gesprochen wird. Das ist wirklich harte Realität.. Harter Film aber wirklich meisterhaft verfilmt.100 Punkte.
50%
Stella
geschrieben am 25.11.2010 um 08:00 Uhr
Die zwei jungen Schauspielerinnen haben einen Oskar verdient für ihre schauspielerische Leistung, da ihr Leiden echt wirkt und mitreißt. Ich stimme zu, dass dies ein großes Stück Gewalt ist und nochmal Gewalt - während der Zuschauer mitleidet und gleichzeitig auf den Point wartet, kommt am Ende die bittere Enttäuschung. Es ist so, als wäre dem Storyteller nichts eingefallen, außer Gewalt, die für ihn anscheinend Zeremonie ist. Die Tatsache, dass die ältere Dame sich das Leben nimmt, nachdem sie von der Sterbenden ihre heißersehnte Info zugeflüstert bekommt, ist zu flach. Wozu Menschen fähig sind wenn sie ein Ziel verfolgen, lernt man nicht erst durch diesen Film. Und wozu sind dieser Story fähig sind, wird ausreichend in die Länge gezogen. Der Zuschauer kann sich am Ende zurecht phantasieren, aus welchem Grunde die ältere Dame den Freitod wählte.... da es um eine Sekte geht, die offensichtlich auf Antworten durch Nahtoderlebnisse hofft, könnte sie deshalb die Entscheidung getroffen haben - nachdem ihr eventuell zugeflüstert wurde, dass nach dem Tode tatsächlich das Paradies kommt..... eine bessere Pointe wäre gewesen, dass die junge leidende Frau, der das Märtyrer Dasein aufgefoltert wurde nur den Anschein erweckt, diese Vision gehabt zu haben. Der Rest des Clans will natürlich auch erfahren was die Vision war und pflegt die junge Dame - doch wird sie am Ende stark und erhaben beweisen, dass die ältere Dame und der Rest des Clans so etwas wie ein paradies wohl nie sehen werden, da der erste Schritt dahin in ihrer Seele beginnt - welche bei deart mikriger Empathie keinen Raum lässt. Nein im Ernst: es ist ein flacher Plot ohne tiefgreifende Botschaft und natürlich waren es Frauen, die gemartert wurden wie konnte es anders sein. Ich bin ein Fan von Thriller und Horror, doch empfand ich z.B. Hostel überzeugender
90%
Miami
geschrieben am 16.11.2010 um 01:00 Uhr
Sowas habe ich beim Gucken von Horrorfilmen nicht oft, das einer noch tagelang nachwirkt und man über das Gesehene nachdenkt - dieser schafft es! Er packt einem gleich in den ersten Minuten beim gucken und hat auf eine geniale weise zwei Geschichten miteinander verbunden. Einen leichten Abstrich gibt es, das Ende mit der Frau im Badezimmer hat mir nicht so gefallen, daher hat es nicht ganz für 100% gereicht.
100%
Stefan
geschrieben am 08.11.2010 um 15:00 Uhr
Großartiger Film der zeigt, welche Kraft das Medium hat. Wer bei Martyrs einen spaßigen Horrorfilm wie Saw oder Hostel erwartet, den man mit Freunden, Bier und Popkorn als Wochenendintro sehen kann, wird wohl sehr enttäuscht werden. Viele Kritiker des Filmes hätten es wohl vorgezogen den Revenge Teil des Filmes bis zum Ende zu verlängern und das ganze dann mit einem schönen Happy End abzuschließen. Diesen Gefallen tut der Regisseur dem Publikum nicht.
10%
Emma
geschrieben am 07.11.2010 um 20:00 Uhr
Der film brennt sich so sehr in die seele ein. ich war total versöhrt und weinte nur. Saw ist dagegen ein zuckerschlecken. also irgendwo ist dann doch ne gernze und martyrs geht schon weit darbüer hinaus! ich empfehle den film nur denen die emotional abgestumpft sind!
100%
yay
geschrieben am 15.10.2010 um 16:00 Uhr
Der Film ist echt sowas von grausam! Hab noch nie etwas so Schlimmes gesehen..Lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen!
100%
Jan
geschrieben am 19.08.2010 um 14:00 Uhr
Der Film hat ne gute Story die soweit ich weiß auch noch nicht da war.Wer den Film langweilig oder harmlos findet will ihn entweder schlecht machen, einen auf dicken machen oder man hat wirklich einen schaden.Und wer ihn zu brutal findet sollte sich sowas nicht angucken. Der Film will schockieren und das gelingt ihm und billig gemacht ist er aufkeinenfall!Der Film ist top gemacht und man fühlt dauerhaft mit. Selbst manche "harmlose" Szenen, die man schon mal gesehen hat, kommen hier VIEL härter und drastischer rüber und das macht den Film aus. Kunst muss ja nicht immer schön sein.
100%
Micha
geschrieben am 30.07.2010 um 13:00 Uhr
Ein verstörender Film dessen Schlusspointe die Meinungen sichtbar auseinanderreisst. Aber wie Morjana Alaoui (Anna) auf der Protestaktion gegen die Zensur in Frankreich sagte: "And an author director like Pascal, should have the right to write and express the vision of the world. Even if its violent. Even if its extrem."Diese Vision muss einfach nicht jedem gefallen aber wäre er wirklich so grottig wie manche hier behaupten, so würden die guten Meinungen darüber nicht so deutlich überwiegen.Mein Fazit: Ein gelungener und glaubwürdig dargestellter Film mit verstörenden Bildern, der einem selbst ab und an in den Augen weh tut. Und ob einem der Schluss nun gefällt oder nicht, so ist der Rest auf jeden Fall sehenswert! :-)An alle die diesen Film hier zerreissen: Macht mit dem Film was ihr wollt, aber bitte spoliert nicht so wie Uli, ja? Gebt den Leuten wenigstens die Chance sich selbst ein Bild darüber zu machen.
20%
Uli
geschrieben am 13.07.2010 um 01:00 Uhr
Also ich hab viele gute Horror/Psychohorror Filme gesehen und muss sagen, wer hier Sinn und Hintergrundsgeschichte erkennen kann, der ist schon ein wenig dumm. Hatte das Gefühl der Film will sich für seine Brutalität rechtfertigen und kackt dabei mal voll ab...Was faszieniert euch denn bitte?? Wenn man ihn versteht ist er grossartig hab ich irgendwo gelesen, hab ich was nicht mitbekommen??Reiche Rentner wollen wissen was nach dem Tod kommt und quälen dafür Frauen! Au Mann, dann überlegt doch mal, was das zum nachdenken anregt...Wenn jemand sagt schockierend ist das wohl war, aber die story ist nen Witz...Ich fasse nicht, dass es so gute Kritiken hagelt, da ist ja das Ende von HighTension besser
100%
XYZ
geschrieben am 17.06.2010 um 10:00 Uhr
Man, das war echt mal ein wahnsinnig guter Film.Ich fühl mich fast erleuchtet. Erst klingt es dämlich, das so zu schreiben - im Endeffekt aber kann auch ein schöner Sonnenaufgang den "Schubser" in ein neues Bewusstsein liefern, in meinem Falle war es dieser Film.Als wenn ein Stein in ein Netz aus Gedanken fällt und dieses ausbeult, so habe ich dazu gelernt.Hervorragend.
10%
Frozen
geschrieben am 12.06.2010 um 02:00 Uhr
War für meinen Geschmack totaler Mist.Und nicht weil er hart war ... das war er absolut nicht. Jeder 2 klassige Slasher ist genauso hart.Er war einfach nur unheimlich langweilig, uninteressant und hatte ein selten dämliches Ende.Alles getarnt hinter Pseudoanspruch und Pseudoschockeffekten.
50%
Freier Filmkritiker
geschrieben am 27.04.2010 um 20:00 Uhr
Lässt man die ganzen überbrutalen Szenen weg ist der Film eigentlich ein kleines unauffälliges Geschichtchen das einem nicht lange beschäftigt.Hype durch Brutalität mehr nicht!
80%
Miss
geschrieben am 05.03.2010 um 03:00 Uhr
2 Fragen! Ziemlich am Ende geht der Mann ans Waschbecken-fässt sich an den Hals...einige Szenen später,..gleiches, er wäscht sicher wieder und fässt sich wieder an den Hals. Ist das irgendeine Schlüsselszene, die man interpredieren sollte? Und nun meine eigentliche Frage..was solln das Ende? Wählt die alte den Freitod, weil sie weiß, dass nichts Gutes auf sie nach dem Tod wartet, dass sie mit diesen Gedanken nicht weiter leben möchte? Eigentlich wollte ich mir nen schönen Horrorfilm anschauen und nicht in einen Beziehungskonflikt verwickelt sein, wo mein Herz und Verstand einsetzt. Meiner Meinung nach viel zu gebunden für mein Empfinden. Wollte die letzten Minuten gar nicht mehr sehen..
100%
Pami
geschrieben am 06.02.2010 um 13:00 Uhr
Mit einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Wer meint, er hätte keinen Hintergrund oder Sinn, hat diesen Film nicht verstanden! Punkt.
100%
Cheppster
geschrieben am 05.01.2010 um 02:00 Uhr
Ich bin ein echter "Horrorfanatiker"(wie meine freundin immer so schön sagt, wenn wir einen film schauen wollen und ich tendenziell immer horrorfilme schauen will). ich bin ja eigentlich nicht so leicht zu erschrecken, aber als am Anfang die szene mit dem stuhl und der tür kommt, bekam ich nach vielen filmen endlich!! wieder eine gänsehaut. Ich kann den film nur weiterempfehlen. Noch ein kleiner Tip am Rande: Schaut ihn niemals mit eurer Freundin! ;)
60%
Dominika
geschrieben am 21.12.2009 um 13:00 Uhr
Ein weiterer französischer Horror-Import der nur eine Absicht hat: Grenzen überschreiten. Schockierend, gar verstörend fängt der Film bereits mit einer solchen Härte an, dass man sich fragt, ob diese Stärke beibehalten wird. Leider nicht. Während die erste Hälfte mit einer unglaublichen Spannung aufwartet, ist der zweite Teil ein Wendepunkt in der Story. Der Film wandelt sich schlagartig vom harten Horror in ein verstörendes Psycho-Drama. Die pseudointellektuelle Hintergrundgeschichte und die Beweggründe der Folterer helfen hier leider nicht aus dem Martyrium heraus. Das Ergebnis ist die explizite Darstellung von Gewalt-und Folterszenen, die einfach nur abartig sind. Schade, denn der Film hat im ersten Teil sehr viel Potential gezeigt. Martyrs ist ein Film der den Begriff hart neu definiert, allerdings nicht an die Glaubwürdigkeit seiner französischen Kollegen High Tension und Frontier(s) herankommt.
30%
Bernd
geschrieben am 02.12.2009 um 14:00 Uhr
Woran der Film scheitert ist der Versuch eine ernszunehmende Geschichte zu erzählen. Das gelingt ihm eigentlich nur zu Beginn. Je weiter die Handlung fortschreitet desto mehr offenbart sich die Plattheit des Plots. Das handwerklche Niveau ist zweifellos gut. Die Splatterszenen sind wie zu erwarten brutal und schonungslos. Das reißt den Film allerdings nicht raus. Man hätte sich einfach entscheiden sollen ob man lieber einen Splatter und Folter Porn drehen will oder einen melodramatischen Thriller mit ernster Thematik. Das Scheitern am Versuch beides miteinander zu vereinbaren hat er übrigens gemein mit ähnlichen aktuellen Filmenaus Frankreich wie Inside.
90%
André
geschrieben am 29.11.2009 um 14:00 Uhr
Junge, Junge. Was waren meine Erwartungen an Martyrs hoch. Zu hoch, wie ich leider irgendwann mir selber gestehen musste. Aber umso überraschender war ich nachdem ich Martyrs erlebt habe. Meine Erwartungen waren utopisch. Umso erstaunlicher, dass Martyrs diese nicht erreicht hat, dafür aber - gegen meine Erwartungen - andere aufgestellt hat an das kommende Horrorkino, die sicher nicht mehr so leicht erreicht werden. Kompliment.
10%
harry
geschrieben am 29.11.2009 um 00:00 Uhr
also wenn man filme mit sinnloser, expliziter gewalt machen will, von mir aus, aber dem ganzen, mit so einer lächerlichen wendung, einen sinn geben zu wollen, grenzt schon an unverschämtheit.ja, besonders sinnlose, explizite gewalt aberleider wendet sich spannung und mitfiebern, inangewiedertes hoffen auf ein baldiges ende, und dann wird man mit kindergartenphilosophie verarscht.
20%
shund
geschrieben am 04.08.2009 um 01:00 Uhr
ohne frage ein extrem brutaler film. leider bleibt durch die krassen gewaltdarstellung/folter nicht viel übrig was eine gute geschichte ausmachen würde. das wirkt höchstens wie der versuch noch ein bisschen mehr zu schocken als andere filme es tun, aber sehenswert ist das so oder so nicht.
90%
citalopramian
geschrieben am 24.06.2009 um 11:00 Uhr
Ziemlich brutal kommt Martyrs daher. Manche würden sicher sagen ZU brutal. Im Gegensatz zu grottigen Filmen wie "Inside", der eine super billige, nach der ersten Viertelstunde durchschaubare Story als Alibi für seine Gewaltdarstellungen nimmt, sind bei Martyrs die grausamen Szenen einer Story geschuldet, hinter der eine - wie ich finde - originelle Idee steht. Martyrs geht an die Psyche... Sehr guter Film
90%
Tom SAWyer
geschrieben am 15.06.2009 um 22:00 Uhr
Wow, ist dieser Film ein Meisterwerk!Zeitweise weiß man nicht so recht, in welchem Genre man steckt, aber immer rascher kommt man zum Ende des Filmes. Sehr, sehr gut!!!!! Nachdenklich macht er ;)
100%
Der Kaiser von Rom!
geschrieben am 11.06.2009 um 14:00 Uhr
Hammerhart! nicht anders lässt sich Martyrs beschreiben meiner Meinung nach. Geniale Storywenungen wie der Switch der Hauptdarstellerin in der Mitte des Films, was ich zuvor noch nie gesehen habe und auchnicht für möglich gehalten habe, das man so was glaubwürdig rüberbringen kann. Hab Martyrs auch schon in meinem Freundeskreis rumgehen lassen bin aber auf ein geteiltes Echo gestoßen, Was bei so einem Derben Film eigentlich auch zu erwarten war. Aber solange der Film mir gefällt soll es mir reichlich Wurscht sein was andere Denken.
100%
Maurice
geschrieben am 03.06.2009 um 22:00 Uhr
Martyrs ist der härteste Film aller Zeiten! Martyrs war 100 min. purer Terror! Nichts für schwache Nerven!
100%
Deathstar
geschrieben am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
Einer der besten Filme den ich je gesehen habe.Das war einer der ersten filme der mich richtig geschockt hat, dass aber nicht nur durch sein grausamkeit sondern auch durch seine krasse story.Dieser Film ist mehr als sehenswürdig, er ist schon fast pflicht für jeden der gern horrofilme schaut!!
80%
Ben
geschrieben am 23.05.2009 um 01:00 Uhr
verstehe weder die Beschweren über die fehlende "Härte" noch über die grosse psychologische Tiefe wirklich. Fängt seltsam an, geht komisch weiter, hört völlig schräg auf, wirft unangenehme Fragen auf. Ist finde ich gut in Szene gesetzt, "krank" oder "pervers" fand ich ihn nicht; den Label würde ich eher Filmen wie Hostel oder dem Musikantenstadel anheften. Der Film zeigt alles Leid mit einer kalten, harten und total gleichgültigen Distanz, nicht der übliche vedreht-geile Voyeurismus. Gerade diese Sachlichkeit, die sich immer mehr im Lauf des Filmes aufbaut, hat mir persönlich ziemlich den Magen umgedreht. Rein visuell sicherlich kein Schocker, soll aber wohl auch gar keiner sein. Wenn man den Film als Folterporno oder Splatterfilm sieht: Wohl eher eine Niederlage. Wenn man - wie ich - eigentlich völlig ahnungslos drüberstoplert: ziemlich verstörend, wirkt durchaus nach. Der erste "Schocker", der in meinem Freundeskreis zu echter Diksussion angeregt hat, wobei ich finde, man kann Martyrs schwer in diese Schublade stecken.
10%
Basti
geschrieben am 12.05.2009 um 01:00 Uhr
Das war der mit Abstand abartigste Dreck, den ich je gesehen hab. In was für einer Welt leben wir eigentlich, dass hier Leute schreiben, die Folterszenen seien langweilig und überhaupt würde soetwas nicht berühren. Das man mich nicht falsch versteht: Ich sehe mir wirklich gerne Splatter an + bin gewiss nicht zimperlich. Doch das hier geht entschieden zu weit.Krank, abartig, pervers. Da gibt es auch keinen "Hintergrund" zu verstehen, ausser vielleicht,dass wir alle schon so abgebrüht sind,dass uns 90 Minuten perversester Folter offensichtlich nicht mehr schocken können!Ich kann abschließend nur betonen wie angewidert ich bin (nicht nur vom Film)...
100%
Predator
geschrieben am 09.05.2009 um 22:00 Uhr
Tja, Leute - wer den Film einfach nicht kapiert, der ist selbst schuld. Story und Aussage die der Regisseur mit diesem großartigen Film rüberbringen wollte, sind klar zu erkennen. Die ist nunmal kein 08/15 Splatterkino - man muss schon ein bisschen darüber nachdenken und sich voll auf den Film einlassen. Wem das gelingt, den erwartet ein Meisterwerk!!!!!
40%
Sasami
geschrieben am 06.05.2009 um 18:00 Uhr
also ich habe mir auch viel mehr intensivität erwartet. in der leihvideothek stand sogar eine große warnung auf der hülle, der film würde nachwirken und habe schon leute kollabieren lassen .... die erste hälfte war beinahe sehr gut. die zweite fand ich gut gemacht, aber das wars irgendwie schon. mich hat absolut nichts mitfühlen lassen oder geschockt, die folterzsenen sind auch nicht anders, wie in ätlichen anderen filmen. ich habe vor wochen eden lake gesehen, das ist ein film der für mich nachwirkt, dieser hier nicht.
80%
Octapolis
geschrieben am 28.04.2009 um 07:00 Uhr
Vielleicht hätte der Film auf einige Gewalt- bzw. Folterszenen verzichten können, ohne an Intensität einzubüßen. So ist er, wie er ist, was sicherlich Mittel sein soll, um den Zuseher wenigstens einen Bruchteil von dem erleben zu lassen, was die gute Anna erlebt.Wirklich genial ist das atemberaubende Tempo, man fragt sich praktisch nach der ersten Hälfte, was überhaupt noch passieren soll, jetzt, wo alle im Eimer sind. Dass es dann noch so weiter geht, ist schon großes Kino. Man merkt dem Film auch seine europäische Herkunft an. Es ist direkt wohltuend mal nicht diese typisch amerikanischen Bilder serviert zu bekommen, obwohl der Handlungsort im Grunde beliebig bleibt.Dem Film in seiner Einzigartigkeit würde ich glatt 90% geben, da ich ihn aber, wie anfangs erwähnt, für leicht überzogen halte, wären es nur 70%, macht unterm Strich 80%.
100%
Rebbi
geschrieben am 23.04.2009 um 21:00 Uhr
einfach nur genial. bin nach dem film noch mindestens 10 minuten dagesessen und hab mir durch den kopf gehen lassen, was ich mir da gerade angetan hab. ich hab schon horrorfilme aller art gesehen und bin eigentlich schon richtig abgehärtet, aber der hier hat mich wirklich mitgenommen. dieser film ist echt schockierend, aber wenn man ihn versteht, ist er großartig.
10%
Bas
geschrieben am 19.04.2009 um 00:00 Uhr
Dieser Film war reine Zeitverschwendung. Öde, flach, konstruiert dümpelt er dahin und lässt einen mehr als einmal auf die Uhr sehen. Der Twist ist abstrus und an den Haaren herbeigezogen. Beim Ende konnte man nur noch müde abwinken. Ein typisches Beispiel für schlechtes französisches Kino. Wäschebügeln ist interessanter.
100%
Jens
geschrieben am 17.04.2009 um 00:00 Uhr
Hervorragend!! Solch einen Film sieht man sehr selten. Er ist so schockierend, das man auch nach dem Ende eine gewisse Zeit braucht um den Film zu "verdauen". Martyrs ist aber nicht nur extrem deprimierend und hart, sondern auch psychologisch anspruchsvoll. Für Splatterfans eher ungeeignet.
30%
Jade
geschrieben am 14.04.2009 um 12:00 Uhr
Nach reichlichem "Vorinformieren" und gespanntem Warten auf diesen angeblichen Genre-Knaller, war ich nach dem Ansehen doch mehr als enttäuscht. Ich erwartete mir, weggucken gar den Aus-Knopf der Fernbedienung betätigen zu müssen, so schockierend sollte der Film sein. Nichts dergleichen ist eingetreten. Eher monoton, rappelte der Film durch den Player und obwohl ich Ihn vor 3 Tagen gesehen habe ist er heute bei mir schon wieder völlig in Vergessenheit geraten. - Schade, ich erwartete mir wirklich einen weiteren Französischen Hit im Stil von Frontiers.
100%
Meisterwerk!
geschrieben am 07.04.2009 um 08:00 Uhr
Für mich ein Meisterwerk der heutigen und zukünftigen Kinogeschichte!So konsequent wie Regisseur Laugier ist selten zuvor jemand gewesen! Die Darsteller verdienen einen Oscar!Hervorragendes Kino in seiner reinsten unverblümten Form!
20%
FrEaKnoT
geschrieben am 05.04.2009 um 09:00 Uhr
Ich habe Martyrs gestern abend ohne Vorkenntnis gesehen, habe keine Kritiken gelesen oder mich informiert.Der ganze Film ist handwerklich schön gemacht, Effekte, Kamera, die Ausstattung und die Optik gefällt. Da hört die Lobpreisung dann aber auf. Habe heute viele Kritiken gelesen, die meisten waren schon euphorisch, sehr positiv überall.Ich kann die Kritiken nicht nachvollziehen. Martyrs ist die übliche Gewaltkost, aufgepeppt mit einem Hauch Story, handwerklich solide gemacht. Die Gewalt ist hart, aber nichts Neues, die Handlung ist böse, aber im Grunde nichts Besonderes, die Darstellerinnen sind gut, die erste halbe Stunde gelungen, darüber hinaus bietet Martyrs nichts Besseres als viele andere Genre-Vertreter auch. Ich fand ihn einen Tick besser als Inside oder Frontiers, aber so groß ist der Unterschied nicht.Martyrs wird mir nur in Erinnerung bleiben als ein Film, der mal wieder fälschlich als Revoluionär eines Genres angepriesen worden ist.
80%
marbuse
geschrieben am 05.04.2009 um 01:00 Uhr
hab während und nach dem film besonders auch ein schlechtes "bauchgefühl" gehabt. film ist handwerklich gut gemacht und meiner meinung nach auch gut gespielt. das ende ist nun ja ich finde nicht so besonders. aber einer der besten filme definitiv.
10%
Mar co
geschrieben am 04.04.2009 um 09:00 Uhr
Ein so langweiliger Film, der null aufgeklärt wird und der einen überhaupt nicht schockt. Alles ist viel zu sehr ausgestezt und das Blut sieht aus wie Ketchup Billig !? Eine schlechte produktion wo jeder Low-Budget Film mithalten kann. Schauspieler einafch nicht überzeugend und die Schlussszene zeigt einen das wenn jemanden der Film gefällt einfahc nur Krank sein kann, weil sowas billiges und unlogisches .. einfach Nur schlecht.
10%
Ralf
geschrieben am 23.03.2009 um 03:00 Uhr
Leute, schaut euch lieber GUT gemachtes Terrorkino wie "Eden Lake" von James Watkins an. Ein richtig böser Film mit Sozialkritik. Das hier ist weder schockierend noch intelligentes Horror Kino. Selten sowas plattes und vor allem langweiliges gesehen. Keinerlei Charakterentwicklung, null Story, mieser Score, langweilige Folterszenen, emotionslose Schauspieler und ein Ende ohne Sinn und Verstand. Die Auflösung wirkt so dermaßen aufgesetzt, einfach nur albern.Verwundert nicht, das ganze ist eher ein No Budget denn ein Low Budget Streifen. Wer sich mal die finale Folterszene genauer anschaut kommt aus dem Lachen nicht mehr raus, nicht mal die Maske sitzt richtig.Ein Film der nach ca. 30 Minuten schon nicht mehr funktioniert und dananch einen kompletten Bruch erlebt. Ich muß ein wenig schmunzeln, wie hier manche Pseudo-Intellentuelle Reviews für dieses Nonsens 1:1 in den Kommentaren nachgeäfft werden. Hätte man den Racheplott vom Anfang weiterverfolgt wäre wenigstens noch ein guter Thriller draus geworden. Die Franzosen haben es mal wieder versaut. Schon bei Haute Tension wurde man um das Ende betrogen, ein bis 15 Minuten vor Schluß herrvoragend inszenierter Slasher mit düsterer Atmosphäre.Warum ich hier trotzdem schreibe? Weil ich kaum glauben kann, das es Menschen gibt die sowas als gut bis sehr gut bewerten. Provoziert hatte Wes Craven mit "The Last House on the left" schon in den 70ern, also alles nichts neues. Martyrs? Auweia!! Nächster Film bitte.
100%
chipmunk
geschrieben am 06.03.2009 um 17:00 Uhr
@ dante... wenn du solche filme nicht magst, wieso schaust du es dir dann an? Martyrs ist ein intelligenter film, der mit der psyche des zuschauers spielt, und rein gar nichts mit den saws, hostels und insides gemein hat.
10%
Dante
geschrieben am 17.01.2009 um 21:00 Uhr
Also ich brauche ehrlich gesagt keine Folterpornos (und genau das ist dieser Film, und zwar NUR das), um zu wissen, daß Folter unmenschlich ist. Wer das vorher nicht schon wußte, dem bringen solche Filme auch nichts mehr bei. Der ganze Filme ist nichts als sensationgierig berechnetes Exploitationkino, eine maximale Provokation eben, das Drehbuch ist platt, die Dialoge unwichtig, die Schauspieler auch. Man hätte ebensogut 50 unappetitliche Szenen aus OPs, Schlachthöfen und Folterkellern hintereinanderschneiden können - der Gehalt wäre der gleiche: hirnloses Kotzkino.
100%
Stefan
geschrieben am 25.10.2008 um 21:00 Uhr
Ein Film der nachwirkt.Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube.Sehr gut.
100%
Hammerfist
geschrieben am 02.09.2008 um 09:00 Uhr
Schaut ihn Euch an, wenn Ihr es wagt, es lohnt sich.Anschließend gibt es reichlich Diskussionsbedarf...
20%
Vorhees
geschrieben am 31.08.2008 um 01:00 Uhr
*lol* zu den ersten Kommentaren. Gut jedem das seine, von mir bekommt er definitiv keine 100%! Warum? Wenn man all die Jahre mal verfolgt, versucht man es immer einen zacken Härter zu machen. Bei Martyrs ist definitv der Bogen überspannt wurden. Ich habe weder mitgelitten, noch war ich zu soft für den Film. Ich einfach nur froh als er aus war. Die Story selber...also bitte...der erste Akt gefiel mir ja noch, aber dann wurde es immer schlimmer. Keine Frage, der Film wirkt schockierend wie schamlos und pervers unsere Gesellschaft sein kann, doch hier sehe ich nur noch Hostel auf Französisch, als Opfer die arme Frau, da man da besser mitleiden kann, und es werden keine Foltermittel benutzt um jemanden zu töten sondern einfach nur die psysche des Menschen zu brechen. Zusammengebrochen ist übrigens keiner bei uns im Kino. ;-) Wie gesagt, mein Durchschnitt ergibt sich nur deshalb, weil es einfach nur noch krank und Geschmacklos ist.
100%
Ralfi
geschrieben am 30.08.2008 um 13:00 Uhr
WOW, guckt euch den FIlm an!!! War ebenfalls beim FFF in Berlin und muss sagen, dass der Film einfach der Hammer ist! Hat mich Tage danach noch beschäftigt.
100%
Bleue
geschrieben am 28.08.2008 um 13:00 Uhr
habe den film beim FFF in berlin gesehen und das mit den 3 kollabierenden männern kann ich nicht bestätigen, allerdings verließen nach und nach einige den saal.ein krasser film, der, wie schon erwähnt, die geister scheiden wird.
100%
Oliver
geschrieben am 25.08.2008 um 03:00 Uhr
Harter Film der noch Tage später nachwirkt. Bin ja eigentlich schon ein Fan von Horror und Splatterfilmen, obwohl man diesen Film meiner Meinung eigentlich garnicht dort einordnen kann...Dieser Film ist auf jeden Fall was besonderes und nichts für schwache Nerven, da er Folter klar und kompromisslos zeigt als das was sie ist...unmenschlich.Habe bisher noch nichts gesehen was einen persönlich dermaßen nahgeht und mitreißt, der Film saugt einen ein und spuckt einen verletzt nach 1,5 Stunden wieder aus.....vom schlechten Bauchgefühl vielleicht vergleichbar mit Irreversible von Caspar Noe.....jedoch um einiges schlimmer.Der Film ist auf jedenfall ne Erfahrung wert....Angucken!
100%
Pete
geschrieben am 24.08.2008 um 19:00 Uhr
Großartig, endlich hat es ein Film geschafft mich undandere Zuschauer zu schockieren bzw. zu faszinieren.Ein Film voller verstörender Bilder und Gefühle. Geheimtipp!
100%
Andy
geschrieben am 24.08.2008 um 13:00 Uhr
war beim fff in Berlin und muss sagen geiler Film! hart, düster, kompromisslos, spannend! Inside ist Kindergarten dagegen! selbst das Ende war genial! Anschauen!!!!!!
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