Scream 7 – Die Sache mit Stu Macher, die beim Testpublikum durchfiel

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Dieser Artikel enthält Spoiler zu Scream 7! Seit fast zwei Wochen schlachtet sich Kult-Antagonist Ghostface durch weltweite Kinoleinwände – und das so erfolgreich wie noch nie! Nach knapp zwei Wochenenden steht das 45 Millionen US-Dollar schwere Projekt mit Neve Campbell als Sidney Prescott bei fast 150 Millionen US-Dollar.

Box-Office-Experten gehen davon aus, dass Scream 7 schon sehr bald am Originalfilm von 1996 vorbeiziehen wird, der mehr als 173 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte – dadurch würde der siebte Ableger zum bislang umsatzstärksten Teil der gesamten Reihe avancieren! Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Scream 8 offiziell angekündigt wird.

Die Produzenten haben bereits durchblicken lassen, noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten beginnen zu wollen, sofern Paramount Pictures und Spyglass Media Group dem Vorhaben grünes Licht erteilen.

Stu Macher – tot oder lebendig?

Passend zum 30-jährigen Jubiläum der Marke ließ es sich Franchise-Schöpfer Kevin Williamson nicht nehmen, einen Fan-Favoriten aus der Versenkung zu holen: Stuart Macher, gespielt von Matthew Lillard! Seit dem Franchise-Revival im Jahr 2022 und der Rückkehr von Billy Loomis in Form von Sams Wahnsinn äußerte sich der Schauspieler in Interviews immer wieder über seine legendäre Figur, die seiner Ansicht nach nicht tot sei – er weigere sich, zu glauben, dass ein Fernseher sein Ableben verursacht habe.

Das Problem ist nur, dass Mr. Williamson darüber entscheidet, wer in welcher Form zurückkehrt und wer wirklich tot bleibt. Scream 7 führt eine KI-Version von Stu ein – zumindest soll der Zuschauer zunächst glauben, dass es sich um eine KI handelt. Doch das Ziel der Macher sei es gewesen, beim Publikum genauso Zweifel hervorzurufen wie bei Sidney.

Die Frage in diesem Kapitel war also weniger, wer hinter der Ghostface-Maske steckt, sondern, ob es ernsthaft Stu sein könnte. Am Ende kam jedoch heraus, dass es wirklich nur eine KI-Version war.

Stu oder jemand anderes – wer steckt hinter der Maske? ©Paramount Pictures

Dieses Ende war aber nicht immer so geplant, denn wie Williamson in einem Interview verriet, war man zweigleisig unterwegs: «Wir haben eine kleine Endszene gedreht – da wurde enthüllt, dass Stu tatsächlich noch unter uns weilt. Aber das Testpublikum wollte, dass er tot bleibt», so der Filmemacher.

Schon vor dem Dreh habe er Lillard auf einer Party von Mike Flanagan schweren Herzens sagen müssen, dass es keinen Sinn mache, Stu nach all den Jahren wieder zurückzuholen. Und trotzdem war Williamson, der das Drehbuch von Guy Busick umschrieb, besorgt:

«Als ich Guys Skript zum allerersten Mal las, habe ich mir die Frage gestellt, ob die Fans vielleicht enttäuscht darüber sein könnten, wenn sie am Ende erfahren, dass es doch nicht Stu ist.» Doch es sei besser so, weil es mehr Sinn mache. Wäre Stu zurückgekehrt, hätte das seiner Meinung nach die Glaubwürdigkeit geschwächt – denn wie hätte man erklären sollen, dass Sidney und Gale in all der Zeit nichts darüber wussten?

©Paramount Pictures

Geschrieben am 09.03.2026 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): News, Scream 7