Buddy – Horror-Sensation demütigt Ridley Scotts Millionen-Epos!

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Das US-Kinowochenende hält eine echte Überraschung bereit: Der günstig produzierte Indie-Horrorfilm Buddy von Regisseur Casper Kelly hat einen beachtlichen Kinostart hingelegt. Mit einem starken Kopienschnitt lässt die mörderische Einhorn-Satire das dreimal so breit gestartete 110 Millionen US-Dollar-Schwergewicht Das Ende der Sterne von Kult-Regisseur Ridley Scott in Sachen Effizienz ganz schön alt aussehen.

Während das Endzeit-Drama vom Alien-Schöpfer trotz eines astronomischen Budgets und namhafter Starpower nur schleppend anlief, holte das kleine Horror-Projekt das Maximum aus seinen Kinosälen heraus.

Scotts Mammutprojekt landete mit einem US-Einspielergebnis von 7.7 Millionen US-Dollar auf Platz 5 der Kinocharts. Eine bittere Enttäuschung. Der Film startete nämlich in stolzen 3.330 Kinos, was zu einem unglücklichen Kopienschnitt von gerade einmal 2.315 US-Dollar führte – autsch!

Buddy füllt die Kinosäle

Buddy hingegen schlug direkt dahinter auf Platz 6 ein – allerdings mit einem Bruchteil des Budgets (ca. 3 Millionen US-Dollar). Die mörderische Einhorn-Satire spielte starke 5.5 Millionen US-Dollar ein – und das in nur 1.277 Kinos! Das bedeutet einen sensationellen Kopienschnitt von 4.331 US-Dollar. Damit war ein einzelner Buddy-Saal im Schnitt fast doppelt so gut besucht wie die Scott-Konkurrenz.

Obwohl Das Ende der Sterne auf Platz 5 knapp vor Buddy landete, gilt das Wochenende in der Branche als herbe Niederlage für das traditionelle Studio-Kino. Scott schickte Hollywood-Stars wie Jacob Elordi und Josh Brolin ins Rennen, konnte die weiten Säle aber trotzdem kaum füllen.

Das Ende der Sterne fällt auf die Schnauze

Buddy jedoch – die absurde Geschichte über ein mörderisches, orangefarbenes TV-Einhorn – nutzte seine Nische perfekt aus. Dank einer cleveren Marketingkampagne liefen die wenigen Säle des Indie-Verleihers Roadside Attractions heiß. Für den kleinen Genrestreifen bedeutet dieses Startwochenende bereits den Sprung in die Gewinnzone, während das Sci/Fi-Projekt von Scott mit diesen Zahlen vor einer schwierigen finanziellen Zukunft steht.

Wer den Independent-Hit auf keinen Fall verpassen möchte, muss hierzulande nicht lange warten: Das Fantasy Filmfest hat sich den Film gesichert. Buddy feiert im Rahmen der 40. Ausgabe seine exklusive Deutschlandpremiere.

Das Werk tourt ab dem 02. September 2026 durch insgesamt sieben deutsche Festivalstädte – darunter Berlin, München, Köln und Hamburg. Genrefans haben dort die einmalige Gelegenheit, den US-Überraschungshit als eine der Ersten auf der großen Leinwand zu erleben.

©Roadside Attractions

Geschrieben am 31.08.2026 von Carmine Carpenito
Kategorie(n): Buddy, News